4 Dinge, die euren Hund im Winter schützen

Manchmal muss man einfach vor die Tur, auch wenn man nicht will. Um eure Vierbeiner vor den Tücken des Winters zu schützen, haben wir vier Tipps für euch.

Foto: PETA / Conny Maisch

Auch wenn eure Hunde es vielleicht genauso wenig mögen wie ihr: selbst im Winter bei Kälte, Nässe oder Schnee muss man einfach manchmal vor die Tür, um von A nach B zu kommen oder um vorm Schlafengehen nochmal den Kiez zu markieren. Mit diesen Tipps könnt ihr euren Hund schützen.

1. Leuchthalsbänder

Die sind jetzt nicht unbedingt schön, aber sie helfen. Falls der Hund mal auf die Straße rennen sollte, könnte das seine Lebensversicherung sein.

2. Pullis / Jacken

Manchmal möchte Tier einen anderen Style tragen. Oder einfach nur warm bleiben. Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an Hundeklamotten, von Pulli über Jacke bis hin zu Weste.

3. Hundeschuhe

Wir geben zu: Schuhe zu tragen, kann für Hunde gewöhnungsbedürftig sein. Aber wenn scharfer Split und stechendes Salz die Pfoten schon stark angegriffen haben, ist das durchaus eine Option.

4. Reflektoren

Auch Reflektoren (hier auf einer Weste) machen Hunde besser sichtbar.

Was ihr noch beachten solltet

Hunden brennt Streusalz an den Ballen, und viele Hunde lecken das Salz dann von den Pfoten ab, was zu Magenproblemen führen kann. Am besten reinigt ihr die Pfoten nach der Runde mit lauwarmem Wasser. Auch zu viel Schneesnacks zwischendurch können dem Hund auf den Magen schlagen. Bleiben noch die nervigen Eisballen, die sich im Fell zwischen den Pfoten festsetzen und sehr unangenehm sein können. Entfernt diese schon während des Spaziergangs vorsichtig und der Hund läuft wieder rund.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.

Warum Hunde ein Geschirr statt einem Halsband tragen sollten

Viele Leute ziehen ihren Hunden immer noch Halsbänder an. Dabei ist ein Geschirr nicht nur bequemer und gesünder, sondern kann sogar Leben retten.

Wenn ein Hund, der ein Halsband trägt, vor Schreck oder Aufregung an der Leine zieht, dann kann das ziemlich fies enden. Denn jeder Zug am Hals belastet Halswirbelsäule, Luftröhre und Kehlkopf und kann dauerhaft für Schmerzen und Schäden sorgen. Außerdem können sich Hunde aus dem Halsband winden und damit vor allem im Straßenverkehr sich und andere gefährden. Immer wieder kommt es vor, dass Hunde aus ihrem Halsband schlüpfen und überfahren werden.

Mit einem Geschirr passiert das nicht. Die verschiedenen Gurte verteilen den Zug der Leine nicht nur gleichmäßig über den Brustbereich des Hundes und schonen so den Hals, sondern verhindern auch, dass der Hund sich versehentlich losmacht. Außerdem lässt sich der Hund im Notfall am Rückensteg schnell festhalten.

Für jeden Hund gibt es das passende Geschirr. Neben der richtigen Größe sollte man vor allem darauf achten, dass es aus weichem Material besteht, das sich dem Körper anpasst und sich waschen lässt. Am besten gefällt vielen Hunde die Art Geschirr, die sich über den Kopf anziehen lässt, so dass sie die Pfoten nicht heben müssen. Im Fachhandel kann man sich beraten und das Geschirr dem Hund anpassen lassen.