5 vegane Haushaltsreiniger zum Selbermachen

Natron, Soda und Essig sind in puncto Saubermachen richtige Wunderwaffen. Wir zeigen euch, wie man daraus ganz einfach Haushaltsreiniger macht.

Ihr braucht lediglich Essig, Waschsoda, Wasser, Natron, Zitrone, ätherische Öle und Behälter, um die fertigen Reiniger aufzubewahren. Die nachfolgenden Putzhelfer sind dabei nicht nur tierleidfrei, sondern auch umweltfreundlich.

Allzweckreiniger

Mit einem Trichter 400 ml heißes Wasser und 100 ml Essig in eine Sprühflasche füllen. 1 TL Waschsoda (Natriumcarbonat; bekommt man im Drogeriemarkt oder in der Apotheke), 1 TL Teebaumöl und 1 TL Zitrone hinzugeben und gut schütteln. Mit diesem Reiniger lässt sich vom Kühlschrank über den Herd und die Arbeitsplatte bis hin zum Badezimmer alles blitzeblank putzen. Das Rezept ergibt ca. 500 ml Reiniger.

Ofenreiniger

Reiniger I

Die Flecken in dem noch warmen Ofen mit Salz bestreuen. Falls die Bereiche trocken sind, vorher mit ein wenig Wasser befeuchten. Wenn der Ofen vollständig abgekühlt ist, den Dreck einfach abkratzen und anschließend drüber wischen.

Reiniger II

Die schmutzigen Stellen mit einer 1:1 Mischung aus Wasser und Essig besprühen, etwas Natron darauf verteilen und einwirken lassen. Anschließend mit einem Schwamm oder mit Stahlwolle abschrubben und mit Wasser abspülen.

Abflussreiniger

Ein Päckchen Natron und eine halbe Tasse Essig in den Abfluss kippen und mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen. Danach heißes Wasser durchlaufen lassen, bis alles gut abfließt. (Wenn euer Abfluss stark verstopft ist, müsst ihr den Vorgang gegebenenfalls wiederholen und die Einwirkzeit verlängern.)

Glasreiniger

Wasser und Essig 1:1 mischen und in eine Sprühflasche füllen. Die Fenster mit der Flüssigkeit besprühen, mit Zeitungspapier den Schmutz entfernen und anschließend mit einen trockenen Tuch drüber wischen.

Geschirrspülmittel

10 g neutrale Seife (achtet darauf, dass ihr pflanzliche Seife kauft) zerbröseln und in einem Topf mit 100 ml heißem Wasser auflösen. Danach 1½ TL Natron und 20 Tropfen ätherisches Öl (z. B. Zitrone oder Lavendel) hinzugeben. Die Lösung und weitere 500 ml Wasser mithilfe eines Trichters in eine Flasche abfüllen, gut schütteln, fertig. Ergibt ca 500 ml Spülmittel.

Tierversuche

Weil jedes Experiment einen Ausgang hat.
Go Vegan!

Noah Cyrus – „Tiere sind keine Versuchsobjekte“

Musikalisch geht ja bekanntlich ziemlich viel bei den Cyrus', doch auch für Tiere haben die Geschwister trotz allem Trubel eine Stimme.

Nachdem Trace Cyrus sein Herz für Tiere mit einem Motiv gegen Pelz unter Beweis gestellt hat, zeigt nun seine kleine Schwester Noah Cyrus, dass ihr ebenfalls einiges an Tieren liegt. Aufgeschnitten liegt Noah auf dem Experimentiertisch, die Organe sichtbar, die Werkzeuge blutig. Was mit Noah zum Glück nur für ein Foto festgehalten wurde, ist für Tiere grausame Realität.

Leider wird heutzutage immer noch an vielen Schulen in Deutschland von Schülern erwartet, im Unterricht Tiere oder Körperteile von Tieren zu sezieren, obwohl die Sektion in keinem deutschen Bundesland verpflichtend auf dem Lehrplan steht. Ob es nun Schlachtabfälle sind oder extra für die Experimente gefangene und getötete Fische oder Frösche – Tiere sind keine Versuchsobjekte. Es gibt heutzutage eine Vielzahl verfügbarer moderner, tierfreier Lehrmethoden, mit denen man viel leichter und effizienter die Grundlagen der Anatomie und Biologie eines Tieres vermitteln kann.

Was könnt ihr gegen das Sezieren tun?

1. Fragt euren Biolehrer zu Beginn des Schuljahres, ob er vorhat, im Unterricht zu sezieren. Vielleicht wissen eure Mitschüler ja auch noch von anderen Lehrern, bei denen im Unterricht seziert wird. Sprecht dann mit dem Schuldirektor und bittet ihn, das Sezieren an seiner Schule zu verbieten.

2. Trefft euch mit eurer Lehrerin. Sagt ihr, dass ihr nicht aus Neugierde oder um etwas zu lernen, Tiere aufschneiden, zerschneiden und wegwerfen wollt. Fragt, ob es eine Alternative gibt, bei der keine Tiere verwendet werden. Macht auch deutlich, dass es für euch nicht okay ist, anderen Schülern beim Sezieren zuzuschauen – denn so nehmt ihr indirekt daran teil.

3. Bietet eurem Lehrer an, Alternativen zu recherchieren und diejenigen herauszusuchen, die den Anforderungen des Bildungsplanes entsprechen. Macht klar, dass ihr gern die gleiche Zeit und das gleiche Engagement investiert, die Aufgabe mit einer humanen Alternative zu erfüllen.

4. Wenn es immer noch kein Ergebnis gibt, sprecht mit den Vertrauenslehrern oder mit der Schulleitung. Schließt euch mit anderen zusammen, denn gemeinsam könnt ihr immer mehr erreichen, und schreibt einen freundlichen aber bestimmten Brief. Wenn ihr dazu Unterstützung von uns haben möchtet oder ihr Fragen habt, dann schreibt eine Mail an info@peta2.de mit genauen Infos zu eurer Situation: Wie heißt eure Schule, wo genau ist die Schule, in welchem Kurs oder Unterricht soll das Sezieren stattfinden, was genau soll mit welchen Tieren gemacht werden? Wir bitten eure Schule dann, auf Alternativen zurückzugreifen.

5. Tretet an die Öffentlichkeit und macht eure Freunde und Mitschüler auf die Tierquälerei beim Sezieren aufmerksam. Schreibt einen Artikel für die Schülerzeitung, wenn es bei euch eine gibt.