5 vegane Trockenshampoos für jedes Haar

Jeden Tag waschen muss eh nicht sein. Für alle, deren Haare zwischendurch trotzdem nicht fetten sollen, gibt es diese veganen und tierversuchsfreien Trockensham

Mit Zitrusduft von Lush

Okay, man muss kurz ein Gefühl dafür bekommen, wie heftig man den Shaker schütteln kann, ohne dass die Hälfte auf den Schultern und dem Boden landet, aber dann ist No Drought ein ziemlich gutes tierversuchsfreies und veganes Trockenshampoo. Maisstärke und Talkumpuder saugen überschüssiges Fett auf, und dank Grapefruit und Zitrone duftet alles auch gleich wieder ein bisschen netter.

© Lush

Für dunkles Haar von Seifenoper

Wer nicht gerade blondes bis silbernes Haar hat, kennt das: Trockenshampoo saugt zwar schön das Fett weg, hinterlässt aber einen grauen Schleier, den man trotzdem wieder wegwaschen muss. Mit dem dunklen Puder von Seifenoper passiert genau das nicht.

© Seifenopfer

Zum Sprühen von Paul Mitchell

Manchmal ist es schon sehr schön, sich wie beim Friseur zu fühlen, das geht mit Paul Mitchell immer hervorragend. Das Trockenshampoo in der Sprühdose nimmt nicht nur super die Strähnigkeit weg, sondern sorgt außerdem für Volumen, ohne irgendwas zu verkleben oder auszutrocknen.

© Paul Mitchell

Mit Blumenduft von Aveda

Lieber Spa-Gefühl als Friseurgefühl? Dann ist Aveda perfekt. Fürs gute Gewissen lässt sich die Flasche aus Bioplastik sogar nachfüllen, und für gute Haare ist das Trockenshampoo darin besonders mild und blumig.

© Aveda

Zum Selbermachen

So einfach, dass man nicht mal ein Rezept braucht: Ein paar Teelöffel Maisstärke mit ein paar Tropfen ätherischem Öl mischen – fertig. Geht beruhigend mit Lavendelöl, frisch mit Orangenöl, blumig mit Rosenöl oder ganz eigen gemischt.

Kein Fan von Trockenshampoo? Kein Problem, es gibt ja noch genug andere vegane und tierversuchsfreie Haarstylingprodukte.

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
Go Vegan!

Vegane Friseure

Wo findet man Friseure, die mit veganen und tierversuchsfreien Produkten arbeiten? Ganz so leicht ist das nicht, aber wir haben ein paar Tipps.

Beim Friseur kommt man meist mit einer ziemlich langen Reihe von Produkten in Kontakt. Das fängt beim Haarewaschen mit Shampoo und Spülung oder Kur an, geht weiter bei Haarfarben, Tönungen und Tonern in allen möglichen Varianten und hört bei Stylingprodukten wie Gels, Glanzseren oder Haarspray auf. Gar nicht so leicht, sicherzugehen, dass die alle vegan und tierversuchsfrei sind. Vor allem nicht, weil viele Salons mit bestimmten Marken zusammenarbeiten. Wenn ein Friseur zum Beispiel ausschließlich Produkte von L’Oreal oder Wella benutzt, unterstützt man mit dem Besuch leider auch deren Tierversuche.

Der einfachste Schritt ist es, sich selbst Produkte mitzubringen. Beim eigenen Shampoo kann man nicht nur darauf achten, dass es vegan und tierversuchsfrei ist, sondern weiß auch am besten, wie Haare und Kopfhaut darauf klarkommen. Wenn man nur zum Waschen und Schneiden da ist und auf allzu viele Produkte verzichten kann, kommt man damit meist gut durch.

In jedem Fall hilft es aber auch, Friseure auf vegane und tierversuchsfreie Produkte anzusprechen. So merken sie, dass eine Nachfrage besteht – und vielleicht haben sie sogar schon welche da. Salons, die sich auf Biokosmetik oder beispielsweise auf die tierversuchsfreien Produkte von Aveda oder Paul Mitchell spezialisiert haben, wissen oft auch, welche davon vegan sind.

Und schließlich gibt es noch den besten Fall: Eine Friseurin, die komplett vegan arbeitet. Bisher geht das Studio Weinhönig in Berlin mit gutem Beispiel voran. Mit steigender Nachfrage werden das hoffentlich noch ein paar mehr.

Ihr seid eure eigenen Friseure? Hier sind ein paar unserer liebsten Haarstyling-Produkte.