Das könnt ihr gegen Tierversuche im Studium tun

Tierversuche sind grausam und bringen weder Forschung noch Lehre voran. Mit unseren 7 Tipps sorgt ihr dafür, dass sich das endlich an den Unis herumspricht.

Foto: PETA USA

1. Checkt die Unis

An welcher Uni ihr euch bewerbt und einschreibt, hat natürlich mit allen möglichen Faktoren zu tun. Einer davon könnte sein, ob die Uni oder euer Studiengang Tierversuche macht. Mithilfe unserer Liste seht ihr direkt, welche Unis am tierfreundlichsten sind.

2. Macht den ersten Schritt

Wenn sich alle darauf verlassen, dass ein Anderer den Mund aufmacht, sagt am Ende niemand was. Sprecht die Problematik also unter euren Kommilitonen an. Wahrscheinlich sind viele genau wie ihr gegen Tierversuche, und gemeinsam seid ihr gleich viel stärker. Vielleicht habt ihr sogar Lust, zusammen eine Studentengruppe zu gründen, die sich für Tierrechte und gegen Tierversuche stark macht?

3. Wer die Wahl hat …

Wählt bewusst Kurse, in denen die Lerninhalte ohne Tierversuche vermittelt werden. Fordert eure Kommilitonen auf, sich euch anzuschließen. So macht ihr deutlich, dass ihr gegen Tiere in der Lehre seid. Habt ihr diese Wahl nicht, dann sucht das offene Gespräch mit dem entsprechenden Dozenten und findet gemeinsam eine Alternative, wie die Lernziele für die Gruppe ohne Tierleid umzusetzen sind.

4. Aktionstag gegen Tierversuche

Fragt beim AStA nach, ob er euch hilft, einen Aktionstag gegen Tierversuche durchzuführen. Wenn die Formalien geklärt sind, könnt ihr lokale Tierschutzgruppen anschreiben und fragen, ob sie Gastredner zum Thema zur Verfügung stellen würden. Damit habt ihr Fachleute vor Ort, die auf die – sicher auch kritischen – Fragen kompetent eingehen können.

5. Infomaterial

Fordert Infomaterial an und verteilt es auf dem Campus oder legt es in eurer Mensa aus. Geeignetes Material gibt es unter anderem im PETA Store.

6. Seid kreativ

Wenn ihr offen zeigt, wie ihr zu Tierversuchen steht, werden andere aufs Thema aufmerksam. Gestaltet zum Beispiel einen Jutebeutel mit der Aufschrift „Nein zu Tierversuchen – Ja zu medizinischem Fortschritt“ und tragt darin eure Bücher über den Campus oder beklebt eure Laptops mit passenden Stickern.

7. And the winner is …!

Wie wäre es, wenn ihr auf eurem Abschlussball dem Dozenten mit der tierfreundlichsten Lehre die „Goldene Ratte“ oder einen anderen Titel verleiht? Oder ihr reserviert eine Doppelseite in der Abschlusszeitung dafür und macht so Dozenten, Kommilitonen, wissenschaftliche Mitarbeiter, Freunde und Familie aufs Thema aufmerksam?

8. Nicht den Mut verlieren

Auch wenn nicht alles so läuft, wie ihr euch das für die Tiere wünscht, lasst euch nicht unterkriegen. Solltet ihr mitbekommen, dass es an eurer Uni Tierquälerei gibt, oder gezwungen werden, an „tierverbrauchenden Übungen“ teilzunehmen, werdet zu Whistleblowern, damit wir aktiv dagegen vorgehen können.

Informationen zum Thema Tierversuche findet ihr auf unserer Übersichtsseite zum Thema. Und warum das Studium ein super Zeitpunkt ist, vegan zu werden, erklären wir euch auch.

Go Vegan!

Tierversuche

Weil jedes Experiment einen Ausgang hat.

Hinter diesen 4 Haushaltsprodukten stecken Tierversuche

Hier sind 4 Haushaltsprodukte, deren Hersteller Tierversuche betreiben, und 4 Alternativen dazu.

Foto: Catt Liu

Allzweckreiniger

Meister Proper

Da kann der glatzige Meister noch so nett grinsen. Seine Marke gehört zu Procter & Gamble, die ihre Produkte allen Widerständen, Petitionen und dem gesunden Menschenverstand zum Trotz weiter an Tieren testen.

Die Alternative: Dr. Bronner

An die Flaschen mit dem merkwürdigen Text muss man sich zwar gewöhnen, dann ist die Flüssigseife von Dr. Bronner aber unschlagbar für alle möglichen Reinigungssituationen. Als Allzweckreiniger reichen ein paar Tropfen auf viel Wasser, am liebsten natürlich in Zitrus-Orange.

Waschmittel

Coral

Unilever ist nicht nur für die Körperpflegeprodukte von Dove und Axe und Lebensmittel von Langnese, Bertolli und Lätta verantwortlich, sondern auch für die Coral-Waschmittel. Dass der Konzern Tierversuche durchführt, gerät bei so viel Unübersichtlichkeit leicht in Vergessenheit.

Die Alternative: Ecover

Keine ekligen Sachen drin, macht absolut sauber und ist nicht an Tieren getestet. Neben Flüssigwaschmittel gibt es von Ecover auch Pulver, Fleckentferner und Weichspüler.

Handspülmittel

Pril

Noch ein Konzern, den man sich merken sollte: Henkel, von denen nicht nur Spülmittel, sondern auch Waschmittel und Körperpflege kommen. Und auch wenn das blaue Pril-Gel immer so sauber und harmlos tut, stecken hinter allem Tierversuche.

Die Alternative: Method

Method sieht nicht nur sehr schick aus und riecht lecker, sondern macht auch ganz ohne Tierversuche das Geschirr sauber. Geht doch.

Spülmaschinentabs

Somat

Wer eine Spülmaschine hat, kann das schmutzige Geschirr schön ausblenden. Das Thema Tierversuche ist damit aber nicht automatisch erledigt, schon gar nicht, wenn man Tabs von Somat benutzt, die auch wieder vom Henkel-Konzern kommen.

Die Alternative: Ecover

Die Tabs von Ecover kommen nicht nur ohne Tierversuche aus, sondern bestehen außerdem ausschließlich aus Inhaltsstoffen auf mineralischer und pflanzlicher Basis. Das ist auch für die Menschen und die Umwelt besser.