Das Problem mit Michael Kors

Pelzmäntel aus Kaninchen, Handtaschen aus Krokodil: Für seine Modemarke lässt Michael Kors immer noch Tiere töten.

Einmal hat Michael Kors kurz so getan, als hätte er verstanden. 2007 versprach er nach Protesten von Tierrechtlern, kein Fell von Marderhunden mehr in seinen Kollektionen zu verwenden. Was klingt wie ein guter erster Schritt, war in Wahrheit nur eine Ablenkungstaktik: Bis heute lässt Michael Kors Tausende von Tieren für seine Marke töten – von Krokodilen, Kühen und Ziegen für seine Handtaschen bis zu Jackenbesatz, Pelzanhängern und Pullovern aus Lamm- oder Kaninchenfell.

Noch mal zur Erinnerung: Kein Tier gibt seine Haut und seine Haare freiwillig her. Pelz und Leder stammen immer von Tieren, die dafür umgebracht wurden. Meist werden die Tiere unter schlimmsten Bedingungen in winzigen Käfigen gehalten, bevor sie erschlagen oder per Elektroschock getötet werden oder man ihnen einfach lebendig das Fell abzieht.

Bei PETA Latino könnt ihr die Petition gegen Pelz bei Michael Kors unterschreiben. Mindestens genauso wichtig aber: Sprecht Freunde und Familie darauf an, warum es nicht okay ist, sich eine Lederhandtasche oder einen Pelzbommel von Michael Kors zu kaufen, und bittet sie, stattdessen tierfreundliche Marken zu unterstützen.

Ihr wollt noch mehr für Tiere tun? Kommt ins Streetteam!

So leiden Tiere für Pelz
Go Vegan!

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.

Die 5 besten veganen Ledersneaker

Ein Widerspruch in sich? Nö. Diese Sneaker sehen aus wie aus Leder, sind bequem ohne Ende und ziehen dafür keinem einzigen Tier die Haut ab.

© Avesu

Bonaventure von Matt & Nat

Dass Matt & Nat nicht nur vegane Handtaschen können, ist seit der ersten Schuhkollektion 2016 kein Geheimnis mehr. Inzwischen gibt es neben Boots und Sandalen auch schön schlichte Sneaker in Anti-Farben mit genau richtig dicker Sohle.

© Avesu

New York Trainer von Wills London

Schön flach, aber eine Spur schicker als die ausgelatschten Vans. Für alle, die Sneaker ohne viel Kram mögen, haben Wills ein Modell aus unschwitziger Mikrofaser mit dezenter Löcherung an der Seite erfunden.

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Wack von Good Guys

Natürlich gibt es auch hohe Sneaker ohne Tierhaut, Tierkleber oder sonstige Widerlichkeiten. Der von Good Guys trifft perfekt den Punkt zwischen oldschooligem Basketballstiefel und clean-modernem Design.

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Casey von Vagabond

Die Vagabond-Sneaker mit der auffälligen Plateausohle haben mindestens so viele Fans wie Leute, die sie nicht verstehen, wichtig ist nur: Als Teil der Non-Animal-Kollektion gibt es sie auch in vegan. In klassischem schwarz oder puderrosa.

© Vagabond

Enterprise Hi Top von Vegetarian Shoes

Erinnert dieser Sneaker an irgendein bekanntes Modell…? Vegetarian Shoes aus England sind jedenfalls Profis darin, aktuelle Schuhe so in veganem Leder umzusetzen, dass sie nicht wie Billo-Kopien wirken, sondern als gut verarbeitete und ziemlich bequeme Varianten für sich stehen.

© Avesu

Wer nicht auf veganen Kleber und eine vegane Firmenphilosophie achtet, findet lederfreie Ledersneaker auch in so ziemlich allen günstigen Klamottenläden. Hauptsache keine Kühe, Schweine oder Hunde anziehen.