Diese vegane Instagrammerin macht die allerschönsten Sachen aus Obst

Neuer Vegan-Crush-Alarm: Auf den Fotos und in den Videos von Lulus Dreamtown gibt es umwerfend hübsche Bowls und Toasts in Regenbogenfarben.

Wo soll man da anfangen? Bei den Gläsern mit kunstvoll geschichtetem Obst, pastelligen Cremes und Schokosoße? Bei den Toasts und Bowls mit Tiergesichtern und Emojis? Beim bunten Sushi? Fest steht jedenfalls: Die 17-jährige Lulu hat ein ziemliches Talent, was veganes Essen angeht, das zum Essen fast zu schade ist.

Auch wenn die meisten der Kreationen, die Lulu auf ihrem Instagram-Profil und in ihren Videos zeigt, ziemlich viel Obst, Gemüse und Vollkorngetreide enthalten, betont sie, dass sie auch sehr gerne mal Eis, Kuchen und Burger isst. Sich nicht zu viele negative Gedanken über Essen zu machen, hat ihr schließlich geholfen, sich nicht mehr von ihrer Essstörung bestimmen zu lassen, von der sie in ihren Videos auch erzählt. Eine gute Einstellung auf jeden Fall: Sich nichts Leckeres verbieten, solange dabei keine anderen Lebewesen zu Schaden kommen.

Ihr wollt noch mehr schöne Essensbilder? Wir hätten da noch ein bisschen Galaxy-Foodporn im Angebot.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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Bekommt man von Soja größere Brüste?

Was passiert, wenn man die Phytoöstrogene aus Soja auf den menschlichen Hormonhaushalt loslässt? Nicht das, was manche Leute denken.

Und wieder so ein Gerücht, in das man sich viel zu leicht verrennen kann: In Soja stecken Phytoöstrogene, die sind so ähnlich wie das „Frauenhormon“ Östrogen, das in der Pubertät dafür sorgt, dass die Brüste wachsen – also macht Sojaessen auch größere Brüste, richtig? Falsch.

Zunächst einmal sollte man Phytoöstrogene nicht mit Östrogenen verwechseln. Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die eine ähnliche Struktur haben wie Östrogene und deshalb an Östrogenrezeptoren andocken können. Sie können östrogen, aber auch antiöstrogen wirken, also eine ähnliche Wirkung haben wie Östrogene oder auch die entgegengesetzte, diese Wirkung ist aber meist viel schwächer als die von menschlichen Hormonen. Damit Phytoöstrogene im Körper auch nur ansatzweise so wirken wie Östrogene, müsste man extreme Mengen davon zu sich nehmen, also zum Beispiel jeden Tag literweise Sojamilch trinken.

Wie man überhaupt auf so unrealistische Ideen kommt? Klar, im Tierversuch. Versuche mit Ratten haben zum Beispiel gezeigt, dass Phytoöstrogene einen Einfluss auf den Testosteronspiegel der Tiere haben, Studien mit Menschen zeigen einen solchen Effekt nicht. Das heißt nicht nur mal wieder, dass sich Tierversuche nicht auf Menschen übertragen lassen, sondern auch, dass man vor Soja keine Angst haben muss. Phytoöstrogene machen weder das Sperma kaputt, noch beeinflussen sie das Bartwachstum oder die Größe der Brüste. Die ändert sich zum Glück – oder leider – nicht so schnell.

In normalen Mengen wirken Phytoöstrogene eher positiv auf den Körper. In Soja findet man vor allem Isoflavone, die möglicherweise das Risiko verringern können, an Brustkrebs zu sterben. Wenn man dann auch noch daran denkt, dass der Verzehr von Kuhmilch wahrscheinlich das Risiko für manche Krebsarten erhöht, klingt eine vegane Ernährung schon ein bisschen gesünder als eine mit Tierprodukten.

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