Ernährung

Weil Essen keine persönliche Entscheidung ist

Niemand darf Hunde oder Katzen quälen, aber wenn man Kühe mit dem Bolzenschussgerät den Kopf wegblasen muss, damit es Fleisch gibt, dann ist das eben so. Unser Wertesystem ergibt keinen Sinn. Zeit, es zu ändern.

Dabei geht es gar nicht darum, ob man Welpenvideos niedlich, Würstchen lecker oder Schweine langweilig findet. Es geht ums Prinzip. Darum, ob es in Ordnung ist, jedes Jahr Milliarden Tiere in engen Käfigen und überfüllten Ställen zu halten, ihnen die Zähne abzuschleifen und die Schwänze abzuschneiden, Medikamente in ihr Futter zu mischen, sie zu mästen und von ihren Kindern zu trennen. Sie zu zerschreddern, zu vergasen und ihnen den Hals aufzuschlitzen. Milch aus ihren entzündeten Eutern zu trinken, ihre Eier von Böden voller Fäkalien zu sammeln und am Ende in ihre Schultern, Hüften, Flügel, Rippen und Beine zu beißen, weil es nun mal so gut schmeckt.

Ihr wollt gleich tiefer in das Thema einsteigen?

60 Sekunden, die euer Leben verändern könnten
Was jeder übers Essen wissen sollte
Kühe geben nicht einfach so Milch. Sondern genau wie Menschen und alle anderen Säugetiere nur dann, wenn sie schwanger waren. Damit das Kalb nicht wegtrinkt, was ihm eigentlich zusteht, wird es meist direkt nach der Geburt von seiner Mutter getrennt.
Käse ist nicht immer vegetarisch

Weil Milch eigentlich Nahrung fürs Kalb ist, haben Kälber auch ein besonderes Enzymgemisch im Magen, das ihnen dabei hilft, die Milch zu verdauen. Käseproduzenten benutzen das Lab aus den Mägen besonders jung geschlachteter Kälber, um Hart- und Schnittkäse herzustellen. Lab ist nicht deklarierungspflichtig und in den meisten Käsesorten enthalten.

Für veganen Käse muss kein Tier leiden
Fleisch kann mit Darmbakterien verunreinigt sein

Ekliger geht es kaum: Im Rahmen einer Studie wurden 200 Hackfleischproben aus dem Supermarkt untersucht, von denen 20 Prozent mit Salmonellen verseucht waren. Die stammen aus dem Kot von Tieren, der durch mangelnde Hygiene bei der Schlachtung ans Fleisch gelangt. Deshalb findet sich beispielsweise auf rohem Geflügel auch oft der Warnhinweis, das Fleisch nicht roh zu essen und alle Küchengeräte zu waschen.

Gelatine wird aus Knochen und Sehnen gewonnen
Die Eierindustrie tötet jedes Jahr 50 Millionen männliche Küken
Linsen enthalten jede Menge Eisen

Eisenmangel kommt bei Veganern nicht häufiger vor als bei Omnivoren, aber es sollten alle auf eine gute Versorgung aufpassen. Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, manche Gemüsesorten und Trockenfrüchte liefern wichtiges Eisen. Da Vitamin C die Aufnahme von Eisen erhöht, sollte zu eisenhaltigen Lebensmitteln zum Beispiel ein Glas Orangensaft trinken.

Wer sich rein pflanzlich ernährt, hat ein geringeres Krebsrisiko als die Allgemeinbevölkerung.
Rund 60 Prozent der deutschen Getreideernte gehen in die Tierwirtschaft. Man benötigt rund 16 Kilo Getreide, um ein Kilo Rindfleisch zu produzieren. Würden die Menschen das Getreide direkt essen, müsste niemand mehr hungern.
Der Vegan Kickstart – Vegan werden leicht gemacht mit PETA ZWEI

Bereit, das mit dem veganen Leben mal auszuprobieren? Es ist gar nicht schwierig, versprochen.  Unser Vegan Kickstart versorgt euch 30 Tage lang mit  Tipps und Infos, und euer persönlicher Vegancoach  steht euch bei Fragen per Mail oder Whatsapp mit Rat  und Tat zur Seite.  So schafft wirklich jeder 30 Tage ohne Tiere im Essen.  Und danach? Entscheidet ihr selbst.

Fleisch

Was jeder über die Fleischindustrie wissen sollte
Damit wir Schnitzel, Burger, Salamipizza und Hähnchenflügel essen können, werden in Deutschland jährlich 58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner und 3,2 Millionen Rinder geschlachtet. Ihr könnt das ändern.

Fisch

Was jeder über die Fischerei wissen sollte

Eier

Was jeder über die Eierindustrie wissen sollte
Damit wir pro Kopf im Schnitt 217 Eier im Jahr konsumieren können, werden Hühner zu "Legemaschinen" gemacht, die fast jeden Tag ein Ei legen. Das Urhuhn legt nur 18 Eier im Jahr, und zwar zur Fortpflanzung.

Milch

Was jeder über die Milchindustrie wissen sollte