Geht es Tieren im Zoo nicht besser als in der Wildnis?

Ein gemütliches Gehege, immer genug Futter und niemand da, der einen jagt. Klingt, als hätten Tiere es im Zoo viel besser als in der Freiheit. Oder?

Theoretisch klingt die Wildnis erst mal ganz schön anstrengend. Tiere, die in der Wüste, im Dschungel oder in den Wäldern leben, müssen sich immer wieder aufs Neue Essen und einen Schlafplatz suchen, sich mit Konkurrenten anlegen und vor Fressfeinden fliehen. Für die meisten Menschen wäre das nichts. Ein Leben im Zoo scheint ihnen dagegen ziemlich angenehm, schließlich bekommen die Tiere da alles gestellt und niemand will ihnen an den Kragen. Allerdings geht diese Logik nicht auf.

Denn für Tiere ist das Leben in Freiheit nicht schwierig, sondern normal. Ganz anders als das Leben im Zoo, das für sie jede Menge Stress bedeutet. Die Gehege und Käfige sind für sie nicht gemütlich, sondern engen sie extrem ein. Eisbären zum Beispiel werden im Zoo meist auf einer Fläche eingepfercht, die nur einen millionsten Teil der Fläche ausmacht, die ihrem natürlichen Aktionsradius in der Wildnis entspricht. Elefanten, die in der Natur bis zu 80 Kilometer am Tag wandern, und Schimpansen, die in Waldgebieten von bis zu 50 Quadratkilometern leben, sperrt man im Zoo auf engstem Raum ein. Und auch die übrigen Lebensbedingungen im Zoo entsprechen oft nicht denen, die die Tiere eigentlich brauchen. Für viele ist es zu warm oder zu kalt, sie langweilen sich extrem oder entwickeln Angst vor den Besuchern, und sie können sich nicht einmal ihre Partner selbst aussuchen, sondern werden gezwungen, mit ihren Geschwistern Nachwuchs zu zeugen.

Viele Tiere im Zoo leiden so unter dem Leben im Zoo, dass sie Verhaltensstörungen entwickeln. Sie laufen am Gitter auf und ab, gehen ständig im Kreis, bewegen rhythmisch Kopf und Körper hin und her, werden extrem passiv, verstümmeln sich selbst, zeigen sexuelle Hyperaktivität oder übertriebene Aggressivität und Körperpflege. Die Zoos stellen die Tiere dann oft mit Psychopharmaka ruhig.

Es stimmt nicht mal, dass Tiere im Zoo länger leben als in der Freiheit. Elefanten etwa werden durchschnittlich im Zoo nur ein Drittel so alt wie in der Natur. Die meisten Zoos züchten auch mehr Tiere, als sie unterbringen können, und verkaufen ältere Tiere dann an Tierhändler oder bringen sie selbst um, damit Platz für Tierbabys ist. Für den Artenschutz tun Zoos sowieso nichts. Denn 85 Prozent der Tierarten im Zoo sind überhaupt nicht vom Aussterben bedroht.

Und was ist mit Delfinarien? Auch keine gute Idee, absolut nicht.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Helft uns, die Elefantenquälerei im Zoo Hannover zu stoppen!

Der Zoo Hannover zwingt Elefantenbabys mit brutalen Methoden zu Zirkustricks. Das könnt ihr tun, damit die Tierquälerei aufhört.

Nicht nur Zirkusse quälen Tiere, damit sie Kunststücke aufführen. Wie eine PETA-Recherche aus dem Zoo Hannover zeigt, zwingen Mitarbeiter auch da Elefanten mit brutalen Mitteln zu Tricks. Im Video ist zu sehen, wie schon Elefantenbabys mit dem Elefantenhaken geschlagen und gestoßen werden, damit sie sich später in den Shows setzen, drehen oder auf die Hinterbeine stellen. Das passiert auf einer Nebenanlage des Zoos, damit die Besucher nicht mitbekommen, wie aggressiv die Mitarbeiter mit den Tieren umgehen. Denn auch wenn Elefantenhaken unfassbarerweise legal sind: Dass sie Tierquälerei sind, kann jeder sehen. Elefanten sind nicht besonders dickhäutig. Auf ihrer dünnen Haut spüren sie sogar Insektenstiche. Schläge und Peitschenhiebe sowieso.

Zu den Schmerzen kommt die Angst. Die Elefanten sind den Menschen, die sie quälen, hilflos ausgeliefert. Die erwachsenen Elefanten können nur zusehen, wie ihre Kinder geschlagen werden. Dabei stresst sie das Leben im Zoo sowieso schon extrem. Während sie in Freiheit bis zu 80 Kilometer am Tag wandern, sind sie im Zoo auf engstem Raum eingesperrt. Viele Tiere entwickeln so psychische und körperliche Krankheiten. Im Zoo sterben Elefanten viel früher als in Freiheit.

Helft uns jetzt, die Tierquälerei im Zoo Hannover zu stoppen: Unterschreibt unsere Petition und fordert den Zoo auf, keine Elefanten mehr zu quälen oder einzusperren.