Ihr geht auf Reisen? So vermisst eure Katze euch weniger!

Wenn der Koffer zum Vorschein kommt, wissen eure Katzen Bescheid. Hier sind sechs Tipps für euch, damit eure Abwesenheit eurer Katze nicht so schwerfällt.

1. Verbreitet vor der Abreise keine Hektik.

Unsere Vierbeiner merken schnell, wenn wir gestresst sind. Plant eure Reise also gut durch und packt nicht auf den letzten Drücker. Weniger Zeitstress bedeutet auch, dass ihr euch auch am Abreisetag vernünftig von eurer Katze verabschieden und ihre morgendlichen Routinen einhalten könnt.

2. Haltet den Tagesablauf eurer Katze so weit wie möglich ein.

Katzen lieben einen geregelten Tagesablauf. Der Katzensitter sollte daher versuchen, die gewohnten Fütterungszeiten eurer Katze einzuhalten und auf keinen Fall in dieser Zeit das Futter wechseln. Auch andere Routinen, wie Reinigung der Katzentoiletten oder tägliches Spielen am Abend, sollten weitestgehend beibehalten werden.

3. Hinterlasst eurer Katze „Erinnerungen“ von euch in der Wohnung.

Geht sicher, dass ihr euren Vierbeinern ein getragenes T-Shirt oder ein anderes Kleidungsstück da lasst. Katzen lieben den Eigengeruch ihres menschlichen Mitbewohners und empfinden ihn als beruhigend. Daher legen sich viele Katzen auch öfter mal in den Wäschekorb. Das gleiche gilt für Plätze, beispielsweise euer Bett oder das Sofa, die nach euch riechen. Auch an diese Orte sollte deine Katze in deiner Abwesenheit ran können.

4. Haltet gewisse Rituale eurer Katze ein.

Eure Katze bekommt jeden Tag genau drei Leckerlies am Nachmittag? Sie liebt es, morgens auf dem Toilettendeckel zu liegen und euch beim Fertigmachen zuzugucken? Vielleicht findet sie es auch toll, auf eurer Schulter durch die Wohnung kutschiert zu werden, während ihr aufräumt. Es sind genau diese Kleinigkeiten, die sie während eurer Abwesenheit vermissen wird. Weiht daher euren Mitbewohner, Katzensitter und eure Freundin ein und versucht, solche Rituale beizubehalten.

It's #nobraday ... But you know cats never listen!

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5. Sprecht mit eurer Katze am Telefon.

Klingt nach einer „crazy cat person“-Idee, einige Katzen reagieren aber wirklich darauf und fangen an zu schnurren, während sie sich an das Telefon reiben. Testet es einfach mal aus und ruft euren Sitter aus dem Urlaub an, um eurer Katze eben Hallo zu sagen :)

"Hello?!? Yes, this is Piper the #ragdollcat !" #catsonphones

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6. Lasst eure Katze nicht allzu lange alleine.

Ihr solltet eure Katze nie länger als einen Tag alleine lassen, auch nicht wenn ihr genügend Wasser und Futter zur Verfügung stellt. Die Katzentoilette sollte in regelmäßigem Abstand gereinigt werden. Auch Katzen sind nicht gerne alleine – sie spielen gerne, lassen sich kraulen oder freuen sich einfach über etwas Gesellschaft. Eure Katze sollte auf jeden Fall die Möglichkeit haben, den Sitter vorab kennenzulernen, da einige Vierbeiner doch recht scheu gegenüber Fremden sein können. Vielleicht wohnt ihr sogar in einer WG, so dass eure Katze trotz eurer Abwesenheit immer wen um sich hat. Falls ihr vorhabt, länger zu verreisen, fragt am besten eine Freundin oder einen Kumpel, ob er für die Zeit bei euch einziehen kann, sodass euer Vierbeiner nicht allzu lange alleine ist und auch nachts etwas Gesellschaft hat.

Love is simple❤️ #petsofinstagram#catlovers#catmania#purelove#britishshorthair#loveis#cats#shotaward

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Go Vegan!

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.

Warum Fliegenklatschen asozial sind

Zu großen Tieren nett sein ist ja noch okay, aber Insekten kann man ruhig plattmachen? Die Wissenschaft sieht das anders.

Foto: Robert Kresse

Laut einer im Proceedings Of The National Academy Of Sciences veröffentlichten Studie sind Fliegenhirne zwar winzig, aber gar nicht so verschieden von unseren. „Die Gehirne von Insekten und Menschen könnten zwar nicht unterschiedlicher aussehen“, sagen die Wissenschaftler Andrew B. Barron und Colin Klein, von denen die Studie stammt, „aber sie haben die gleichen Strukturen, die für eine Ich-Perspektive zuständig sind. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Insekten und andere Wirbellose ein Bewusstsein haben.“

Die Studie bestätigt, was viele Menschen längst geahnt haben: Nicht nur Elefanten, Hunden, Katzen und Schweinen haben einen Plan davon, wer sie sind, was sie wollen und wie sie es am schlausten erreichen, sondern auch Insektenköpfe sind nicht völlig hohl. Bienen, Ameisen, Maikäfer und Mücken können zwar nicht vor Angst und Schmerzen schreien, wenn man ihnen zu nahe kommt, aber sie merken es ziemlich wahrscheinlich. Der Fleck, den eine Fliegenklatsche hinterlässt, hatte vermutlich mal ein Bewusstsein. Wer keine Kühe erschlagen würde, sollte also auch Insekten ihr Leben lassen.

Ihr wollt alle eure Krabbelkäfer-Freunde zum Essen einladen? Hier sind unsere liebsten veganen Picknickrezepte.