Macht mit beim ersten Welttag zur Abschaffung der Fischerei!

Am 25. März 2017 steigt der Welttag zur Abschaffung der Fischerei zum ersten Mal. Das könnt ihr tun, um zu helfen.

Was war noch mal das Problem mit der Fischerei? Ach ja, dass sie jedes Jahr weltweit 970 bis 2.700 Milliarde Fische tötet. Sobald man einen Fisch aus dem Wasser zieht, zeigt er deutliche Zeichen von Schmerz und Stress. Er zappelt, windet sich und schnappt nach Luft. Aufgrund des enormen Druckunterschieds zwischen Wasser und Land reißt seine Schwimmblase, der Magen quillt ihm aus dem Mund und die Augen aus den Höhlen, während er langsam und qualvoll über Minuten oder Stunden erstickt. Oft werden Fische auch noch lebend und bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten und ausgenommen. Mal ganz abgesehen von den Tausenden Meeresschildkröten, Delfinen und Vögeln, die in den Fischereinetzen ums Leben kommen.

Damit das endlich aufhört, haben 32 Organisationen weltweit die Kampagne „Ein neuer Blick auf Fische“ ins Leben gerufen, die am 25. März den ersten Welttag zur Abschaffung der Fischerei organisiert. Die Kampagne soll darauf aufmerksam machen, dass Fische und andere Meereslebewesen Individuen sind, die in vieler Hinsicht so schlau sind wie Hunde und ein Schmerzempfinden haben, auch wenn Menschen ihnen das oft nicht ansehen können. Am Welttag zur Abschaffung der Fischerei kann jeder etwas für die Rettung der Fische tun.

Und so macht ihr mit:

  • Organisiert Veranstaltungen. Das kann eine kleine Flyeraktion sein oder ein Vortrag an eurer Schule. Werdet kreativ!
  • Teilt online Artikel und Videos zum Thema. Ein guter Einstieg ist zum Beispiel unsere Infoseite zum Thema Fisch oder auch unser Liste mit veganen Fischalternativen.
  • Engagiert euch in der Kampagne. Gerade für Deutschland werden noch Übersetzer und freiwillige Helfer gesucht. Kontakt: info@end-of-fishing.org.

Ihr wollt euch auch zu anderen Themen für Tierrechte engagieren? Kommt ins Streetteam!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Fordert Deliveroo und Foodora auf, Angebote mit Stopfleber von ihren Seiten zu streichen!

Essen nach Hause geliefert bekommen ist super; Vögel quälen geht gar nicht. Schreibt Deliveroo und Foodora, damit sie aufhören, Stopfleber anzubieten.

Super Idee eigentlich, sich Essen liefern zu lassen. Und wie praktisch, wenn einem der Bringdienst dann direkt ein Metallrohr in den Hals schiebt und so viel Nahrung durchs Rohr pumpt, dass die Leber aufs Sechs- bis Zehnfache ihrer eigentlichen Größe anschwillt. Klar, das ist ein bisschen mehr als nur unangenehm und kann nicht nur für Verletzungen im Hals, sondern auch zu Atemnot, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Stoffwechselstörungen führen – aber mit denen muss man zum Glück nicht allzu lange leben, weil man ja bald getötet wird, um die gefettete Leber als Stopfleber oder Foie Gras zu verkaufen.

Die Lieferdienste Deliveroo und Foodora listen immer noch Restaurants, die so produzierte Stopfleber verkaufen. Die Unternehmen weigern sich bisher, die Stopfleber aus den Angeboten zu streichen, weil sie keine Umsätze verlieren wollen. Wie die Gänse und Enten, deren Lebern sie verkaufen, dafür behandelt wurden, ist ihnen offensichtlich egal.

Helft uns jetzt, etwas dagegen zu tun. Schreibt eine kurze, höfliche Mail an support@deliveroo.de und support@foodora.de und fordert sie auf, Angebote mit Stopfleber von ihren Seiten zu streichen. Bitte erzählt auch euren Freunden von der Aktion, damit Deliveroo und Foodora merken, wie viele Menschen gegen den Verkauf von Stopfleber sind.