Mit diesen 5 Tipps nehmt ihr eurer Katze die Angst vor der Transportbox

Viele Katzen sind auf Transportboxen nicht so gut zu sprechen. Wir verraten euch, wie ihr die Sache für eure Vierbeiner leichter gestalten könnt.

1. Wählt die richtige Transportbox

Im Handel gibt es die unterschiedlichsten Transportboxen, von den klassischen Hartschalen-Boxen und geflochtenen Korbhöhlen bis hin zu stylischen Tragetaschen. Bei Katzen, die genauso ungern rein- als auch aus einer Box rausgehen, solltet ihr auf jeden Fall Modelle vermeiden, die nur eine Tür-Öffnung haben. Generell eignen sich mehrteilige Hartschalen-Boxen, bei denen man den Deckel komplett abnehmen kann, am besten. Bei denen könnt ihr eure Katze ohne jeglichen Stress einfach rausheben. Außerdem lassen sich diese Kunststoff-Boxen im Notfall auch superleicht reinigen.

 

2. Integriert die Transportbox in eure Möbellandschaft

Aber was nützt die beste Transportbox, wenn eure Katze das Teil nicht kennt und ihm umso weniger traut? Die meisten von uns lagern die Transportbox mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der hintersten Ecke des Kellers und zaubern sie dann zehn Minuten vor Abreise hervor um sich dann zu wundern, dass der Vierbeiner so gar keine Lust auf den unbekannten Gegenstand hat. Stattdessen sollte die Transportbox Teil eurer Möbellandschaft und für eure Katze jederzeit zugänglich sein. Stellt sie daher neben das Sofa oder vielleicht in die Spielecke, damit eure Katze sich mit der Box vertraut machen kann.

 

3. Macht die Transportbox zu einem Schlaraffenland

Die Transportbox sollte nicht nur eine öde Box sein, in der man im schlimmsten Fall zum Tierarzt gekarrt wird. Macht sie stattdessen interessant und spannend für eure Vierbeiner. Legt die Lieblings-Kuscheldecke hinein oder ein von euch getragenes T-Shirt; gewohnte Gerüche reduzieren Stress und machen die Box für eure Katze weniger angsteinflößend. Macht die Box zu einem Spiel- und Snackplatz: Integriert sie in eure Spielrunden, indem ihr Bälle und Spielangeln hineinlegt und so eure Katze damit hineinlockt. Jedes Mal, wenn eure Katze sich der Box nähert oder sich gar rein traut, belohnt sie mit einem Leckerli und Streicheleinheiten.

 

4. Der Trick bei besonders misstrauischen Katzen

Einige Katzen lassen sich dennoch nicht so leicht von Transportboxen überzeugen. In diesen Fällen braucht man einfach etwas mehr Geduld. Wenn ihr eine mehrteilige Hartschalenbox habt, nehmt diese einfach auseinander und macht eure Katze erstmal nur mit dem Bodenteil ohne Deckel vertraut. So wirkt die Box eher wie ein Bett, in dem euer Vierbeiner schlafen, spielen und auch fressen kann. Anschließend führt ihr den Deckel ohne Tür ein und so weiter.

 

5. Die nächsten Schritte

Sobald eure Katze nicht gleich beim Anblick der Box in Panik gerät, vielleicht sogar schon Mittagsschläfchen darin abhält und auch Snacks in der Box isst, könnt ihr die nächsten Schritte wagen. Wichtig ist, dass ihr sie kontinuierlich dazu animiert, in die Box zu gehen.Wenn sie freiwillig reingeht, könnt ihr versuchen, die Tür zu schließen. Am Anfang nur ganz kurz, mit der Zeit immer länger. Vielleicht lauft ihr auch mal mit eurer Katze in der Box etwas in der Wohnung herum und lasst sie dann wieder raus. Vergesst nicht, eure Katze dabei immer mit Streicheleinheiten und Leckerlis zu belohnen, damit sie positive Erfahrungen mit der Box verbindet.

Denkt immer dran, dass jede Katze anders ist: Die eine Katze hat eventuell schon nach einer Woche keine Probleme mehr mit der Transportbox, während eine andere mehrere Wochen braucht, um sich daran zu gewöhnen. Bleibt also geduldig, belohnt stets Fortschritte und gebt eurer Katze genügend Zeit.

Ihr habt das Gefühl irgendwas stimmt nicht mit eurer Katze? Hier sind 10 Anzeichen dafür, dass es eurer Katze nicht so gut geht.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
Go Vegan!

10 Anzeichen dafür, dass es eurer Katze nicht so gut geht

Durch bestimmtes Verhalten versuchen Katzen uns unterschwellig mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt.

Obwohl viele glauben, dass Katzen nur drei Grundstimmungen haben, nämlich „Mir ist egal, dass du existierst“, „Ich will jetzt sofort gekrault werden“ und „Ich bin die Inkarnation des Bösen“, kann hinter den Launen der Vierbeiner einiges mehr stecken. Katzen setzen nämlich regelrecht ein Pokergesicht auf, wenn es ihnen schlecht geht. Durch bestimmtes Verhalten versuchen die Fellnasen uns unterschwellig mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt. Folgende 10 Punkte könnten Anzeichen dafür sein, dass eure Katze krank ist.

1. Mangelnde Fellpflege

Es gibt wohl kein anderes Tier, das so viel Wert auf Sauberkeit legt, wie eine Katze. Sollte euer Vierbeiner sich also weniger oder gar nicht mehr putzen, könnte etwas nicht in Ordnung sein.

2. Schwierigkeiten beim Springen

Jede Katze ist anders: Die eine liebt es, den ganzen Tag in der Sonne zu dösen, die andere springt derweil durch die Wohnung und erkundet ständig Regale, Schränke und andere Erhöhungen. Falls letztere zunehmend ebenerdige Plätze bevorzugt und Schwierigkeiten beim Springen zeigt, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

3. Sich vermehrt zurückziehen/verstecken

Eure Katze ist normalerweise total sozial und verfolgt euch auf Schritt und Tritt?! Falls sich dieses Verhalten auf Dauer stark ändert und sie sich ständig in die hinterste Ecke verkrümelt, könnte dies ein Anzeichen für Schmerzen sein.

4. Abnormale Gangart bzw. Lähmung

Wanken, Humpeln oder Lähmung sollten nicht ignoriert, sondern sofort von einem Tierarzt untersucht werden, um die Ursachen abzuklären und zu behandeln.

5. Geringerer Spieldrang

Auch hier gilt: Wenn eure Katze eigentlich oft und viel mit euch oder ihrem Spielzeug spielt und diese Gewohnheiten plötzlich nachlassen, solltet ihr sie gut beobachten und zügig vom Tierarzt abchecken lassen.

6. Appetitlosigkeit

Auch wenn Katzen manchmal echt wählerisch sein können was ihr Futter angeht, sollte man andauernde Appetitlosigkeit nicht einfach so abtun. Die Gründe können sehr vielfältig sein. Denkbar sind beispielsweise Zahnschmerzen, Entzündungen im Mund oder Magenprobleme.

7. Geringerer Bewegungsdrang

Falls euch auffällt, dass eure Katze sich allgemein weniger bewegt, schlapp ist und kaum noch aus ihrem Versteck herauskommt, könnte dies ein Indiz dafür sein, dass ihr etwas fehlt.

8. Gewichtsschwankung

Wenn eure Katze in letzter Zeit stark ab- oder zugenommen hat, könnte eine Krankheit dahinter stecken.

9. Allgemeine Gemütsveränderung

Keiner kennt euren Vierbeiner und seinen Charakter so gut wie ihr. Schmerzen und ähnliche Beschwerden können dazu führen, dass sich eure Katze anders verhält als sonst. Eventuell zieht sie sich mehr zurück, kommt seltener zum Kuscheln und „redet“ nicht so oft wie sonst.

10. Veränderung des Essverhaltens

Nicht nur Appetitlosigkeit kann ein Indiz für eine Krankheit sein. Vermehrter Appetit taucht beispielsweise bei Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes auf. Beobachtet das Essverhalten eurer Katze und sucht sicherheitshalber einen Tierarzt auf, um mögliche Ursachen abzuklären und frühzeitig reagieren zu können.

All diese Verhaltensänderungen können ein Anzeichen dafür sein, dass eurer Katze etwas fehlt – dies muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Natürlich kann auch das zunehmende Alter eures Lieblings Veränderungen mit sich bringen. Falls euch auffällt, dass sich eure Katze anders verhält als sonst, solltet ihr sicherheitshalber immer den Tierarzt aufsuchen.