Pelz

Was jeder über die Pelzindustrie wissen sollte
Foto: JMcArthur

Damit wir unsere Kapuzen und Stiefel mit Pelz besetzen und Bommel daraus an unseren Mützen tragen können, sterben Jahr für Jahr Millionen Tiere.

Dazu gehören Nerze, Füchse, Marderhunde, Waschbären und Kaninchen, aber auch Hunde und Katzen. Pelz ist nicht nur der Stoff, aus dem die Mäntel von Neureichen sind. In China, dem weltweit größten Pelzwarenexporteur, existieren keinerlei effektive Tierschutzgesetze, auf Tierquälerei werden keine Strafen verhängt. In China werden jährlich mehr als zwei Millionen Katzen sowie Hunderttausende Hunde gehäutet. Auch in Europa und in anderen Teilen der Welt verbringen Tiere ihr ganzes Leben eingesperrt in überfüllten, verdreckten Käfigen, bevor sie schließlich zu Tode geprügelt, vergast oder durch analen Stromschlag getötet werden. Einigen wird noch bei lebendigem Leib das Fell vom Körper gerissen.

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Was jeder über Pelz wissen sollte
Der meiste Pelz kommt aus China. Dort gibt es kein nationales Tierschutzgesetz, deshalb können Nerze, Füchse und andere Tiere zu Tausenden in enge Käfige gesperrt, wo sie sich gegenseitig verletzten und psychische Störungen entwickeln. © PETA / Karremann
Füchse werden per analem Stromschlag getötet

Im besten Fall führt das zu einem schnellen Tod. Oft leben Tiere noch, wenn ihnen das Fell abgezogen wird.

Auch Hunde und Katzen werden für Pelz getötet. © PETA / Karremann
Pelz ist oft falsch etikettiert

Allein am Label lässt sich nicht immer erkennen, ob zum Beispiel der Besatz an einer Kapuze oder an Stiefeln aus echtem oder falschem Pelz ist und von welchem Tier er stammt. Tatsächlich wird Pelz so billig produziert, dass es sich für die Hersteller oft lohnt, Echtpelz statt Kunstpelz auch an günstige Kleidungsstücke zu nähen. Auch wenn es sich laut Etikett um Kunstpelz handelt, kann dahinter in Wirklichkeit echtes Fell von Nerzen, Füchsen, Katzen oder Hunden stecken.

So kann man echten Pelz von Kunstpelz unterscheiden
Kanada schlachtet immer noch Robben

Obwohl sich Robbenfelle immer schlechter verkaufen, werden in Nordamerika nach wie vor zehntausende von Robben in den ersten Wochen ihres Lebens geschlachtet, um an ihren Babypelz zu kommen. Dabei schlagen ihnen die Jäger meist mit Spitzhaken auf den Kopf, bis sie qualvoll verbluten. © Sea Shepherd

Auch wilde Tiere werden für Pelz getötet

Weltweit landen jedes Jahr Millionen von Waschbären, Kojoten, Wölfen, Rotluchsen, Opossums, Biberratten, Bibern und Ottern in von Jägern aufgestellten Fallen. Das können Schlingen, Unterwasserfallen oder Conibear-Fallen sein; am häufigsten werden aber Tellereisen verwendet, die zuschnappen, sobald ein Tier darauf tritt, und sich mit ihren Zacken bis auf den Knochen graben. Dabei sterben die Tiere oft nicht direkt, sondern kämpfen noch stundenlang um ihr Leben, bevor sie vor Erschöpfung aufgeben.

Immer wieder landen auch Haustiere in den Fallen für Wildtiere.
Frankreich tötet jährlich 70 Millionen Kaninchen für Pelz
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