PETA ZWEI - Streetteam Demos gegen Cesar Millan

Der Hype um den selbsternannten "Hundeflüsterer" Cesar Millan kann für Hunde und Menschen gefährlich werden. Unsere Streetteams klären auf.

Cesar Millan hat eine TV-Show auf Sixx und tourt immer wieder durch Deutschland. Viele seiner Fans wissen jedoch nicht, dass Millans Trainingsmethoden oft brutal und gewalttätig sind. Die Hunde können dadurch zu tickenden Zeitbomben werden. Unsere freiwilligen PETA ZWEI-Streetteams haben die diesjährige Cesar Millan Tour „Once Upon A Dog“ zum Anlass genommen, Millans Anhänger aufzuklären und ihnen zu sagen, was sie von Millans Methoden halten. Nämlich gar nichts. 


Los ging es am 28. Februar 2017 in Stuttgart.


Darauf folgte die Demo des Streetteams München am 26. Februar 2017.


Am 1. März 2017 war es in Hamburg soweit und die letzte Station war am 4. März 2017 in Berlin.

Wir danken unseren fleißigen PETA ZWEI-Streetteams dafür, dass sie sich den teils verärgerten und pöbelnden Show-Besuchern in den Weg gestellt haben. Viele Menschen werden sich die Show danach nicht kritiklos angeschaut haben.

Ihr möchtet selbst aktiv werden? Dann bitte hier entlang. Im ganzen Land setzen sich die PETA ZWEI-Streetteams für Tierrechte ein – bestimmt auch in eurer Nähe.

PETA ZWEI Streetteam Demos gegen Cesar Millan
Go Vegan!

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.

Dürfen Veganer Haustiere haben?

Es klingt erst mal widersprüchlich: Tiere in Ruhe lassen wollen, aber sie dann zu sich ins Haus holen. Warum machen Veganer sowas?

© Conny Maisch

Natürlich haben längst nicht alle Veganer Haustiere, aber manche dann eben doch. Dabei sagen doch gerade Veganer immer, dass man Tiere am besten in Ruhe lassen sollte, weil sie nicht dazu da sind, Menschen zu unterhalten oder in unnatürlicher Umgebung zu leben. Wie passt das zusammen?

Das Problem ist, dass Menschen schon vor Tausenden von Jahren angefangen haben, Tiere zu domestizieren, also an das Leben im Haus zu gewöhnen. Menschen haben Wölfe gezähmt, aus denen im Laufe der Jahrtausende unsere heutigen Hunde wurden, und sie haben Katzen als Mäusefänger gehalten. Mit der Zeit fing der Mensch außerdem an, sich auch Meerschweinchen, Kaninchen, Fische und Schildkröten ins Haus zu holen. Inzwischen ist daraus eine riesige Industrie entstanden, die immer neue Tiere „produziert“ – viel mehr, als Menschen halten können.

Wie Geschäftsleute kalkulieren auch viele Tierzüchter so, dass sie möglichst hohe Gewinne machen. Das bedeutet nicht nur, dass sie Tiere besonders billig unter oft schlimmen Bedingungen halten, sondern auch, dass sie immer mehr Tiere züchten, obwohl die Tierheime jetzt schon überfüllt sind. Es besteht also ein Problem der Überpopulation, und die Frage ist, wie wir es lösen. Tierheime leisten dazu einen wichtigen Beitrag, aber natürlich ist es für die Tiere am besten, wenn sie ein eigenes liebevolles Zuhause bekommen. Deshalb versuchen viele Veganer, Tiere aus dem Tierheim aufzunehmen und ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen.

Natürlich sollte man sich eine solche Entscheidung immer gut überlegen und über die Bedürfnisse der Tiere informiert sein. Wichtig ist in jedem Fall, die Tiere zu kastrieren, damit das Problem der Überpopulation nicht noch größer wird. Und auch wenn es schwer fällt, Tiere beim Züchter zurückzulassen: Mit jedem Kauf beim Züchter unterstützt man das Geschäft und sorgt dafür, dass es letztlich immer mehr heimatlose Tiere gibt. Deshalb sollte man immer ein Tier aus dem Tierheim adoptieren.

Ihr denkt darüber nach, euch eine bestimmte Hunderasse zuzulegen? Überlegt noch mal.