So macht ihr euren Weihnachtsbaum katzensicher

Hier sind ein paar Tipps, wie ihr und eure tierischen Mitbewohner (und der Weihnachtsbaum hoffentlich) die Feiertage gesund und munter übersteht.

1. Der Weihnachtsbaumkauf

Wie wäre es mit einem Kunstbaum? Klar, ein echter Baum duftet besonders weihnachtlich, aber genau das macht ihn auch so anziehend für eure Katzen. Und wenn die sich an den Nadeln verschlucken, kann das zu Magen- und Darmproblemen führen. Es gibt inzwischen ziemlich gute echt aussehende Kunstbäume, die man außerdem jahrelang verwenden kann. Egal ob Kunst- oder echter Baum: Ein kleiner Baum ist sicherer als ein großer, wenn die Katzen ihn mal zum Umfallen bringen.

2. Den Weihnachtsbaum aufstellen

Bevor ihr anfangt, den Weihnachtsbaum zu schmücken, solltet ihr euren Katzen die Möglichkeit geben, sich an das neue Objekt zu gewöhnen. Stellt den Baum ein paar Tage ohne Deko auf. Mit ein bisschen Glück finden eure Katzen ihn schon nach kurzer Zeit total langweilig und lassen ihn in Ruhe. Natürlich solltet ihr beim Aufstellen außerdem darauf achten, dass der Baum einen stabilen Fuß hat und vielleicht sogar zusätzlich an der Wand befestigt ist. Stellt den Baum am besten nicht in die Nähe von möglichen Katzensprungbrettern wie hohe Möbel. Und sorgt dafür, dass die Katzen bei einem echten Baum nicht an das Wasser im Fuß drankommen, weil ihnen das auf den Magen schlagen könnte. Um den Baum noch ein bisschen unattraktiver für eure Katzen zu machen, könnt ihr den Stamm mit Alufolie umwickeln oder Orangen- und Zitronenschalen um den Baum auslegen.

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Ein von Sarah Townsley (@castlereaghstar) gepostetes Foto am

3. Der Baumschmuck

Legt beim Schmücken den Fokus auf die obere Baumhälfte, an die eure Katzen schlechter herankommen. Benutzt auf keinen Fall echte Kerzen, und achtet auch bei Lichterketten darauf, dass ihr die Kabel außerhalb der Katzenreichweite platziert. Je nachdem, worauf eure Katzen besonders stehen, solltet ihr beim Schmuck beispielsweise auf die kleinen Metallhäkchen der Christbaumkugeln oder auf alle Formen von Schnüren achten. Sucht den Schmuck aus, der eure Katzen am wenigsten interessiert, und befestigt ihn sicher. Giftige Pflanzen und Materialien wie Weihnachtssterne, Kunstschnee und Lametta lasst ihr am besten ganz weg und nehmt stattdessen lieber Deko aus Holz oder Papier.

Gilt das ganze Jahr: 10 Anzeichen dafür, dass es eurer Katze nicht so gut geht.

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7 Gründe, Cesar Millans Trainingsmethoden den Mittelfinger zu zeigen

Im Frühjahr 2017 kommt Cesar Millan wieder auf Deutschland-Tour. Die Methoden, mit denen er Hunde „trainiert“, sind mehr als fragwürdig.

Foto: PETA / Conny Maisch

Der selbsternannte „Hundeflüsterer“ wurde durch seine gleichnamige TV-Serie bekannt. Um Hunden mit Verhaltensproblemen zu helfen, wenden sich ihre Halter immer wieder an Cesar Millan. Wir erklären euch, warum das keine gute Idee ist.

1.    Cesar Millans „Hilfsmittel“

Millan setzt Elektroschock- und Würgehalsbänder ein, damit die Hunde tun, was er will. Das Ergebnis sind meist verängstigte und in Panik geratene Tiere.

2.    Druck und Gewalt

Cesar Millan arbeitet mit dem Ansatz, Rudelführer sein zu wollen. Deshalb verwendet er einschüchternde und gewalttätige Erziehungsmethoden, die aus Hunden tickende Zeitbomben machen können. Warum Millans Methoden nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sind, hat das Verwaltungsgericht Hannover klar gestellt.

3.    Gestörte Vertrauensverhältnisse

Auch wenn Millan von „Kommunikation und Verständnis“ spricht, tut er alles dafür, dass die Hunde aus purer Angst reagieren. Ein Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Mensch kann nicht entstehen, wenn Hunde bestraft und misshandelt werden.

4.    Veraltete Methoden

Millans Methoden, die auf der Rudeltheorie basieren, sind uralt und gelten seit Langem als überholt. Hunde sind Familienmitglieder und sollten auch so behandelt werden.

5.    Tierschutzwidriges Merchandise

Cesar Millan vertreibt ein Endlos-Würgehalsband und eine Hundebox, die er für die „Aufbewahrung“ der Schützlinge empfiehlt – und zwar nicht nur zum Transport, sondern auch für die Nacht oder wenn der Halter das Haus verlässt. Wenn man einen Hund bei sich aufnimmt, muss man auch die Zeit aufbringen können, sich um ihn zu kümmern.

6.    Tierquälerei auf Video

Es gibt viele Videos im Internet, die zeigen, dass Cesar Millan die Hunde in Angst und Schrecken versetzt und Tiere in Gefahr bringt. In einem solchen Video „trainiert“ er einen Hund, der schon einmal ein Schwein getötet hat. Dabei lässt er den Hund ohne Leine oder Maulkorb auf ein Schwein los, dass von einem Assistenten festgehalten wird. Mindestens ein Tier wird von dem Hund verletzt.

7.    Keinen Schimmer von richtiger Hundeerziehung

Seriöse Hundetrainer arbeiten mit positiver Verstärkung und können, anders als Cesar Millan, eine erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung vorweisen. Millan hat diese trotz Dolmetscher in Niedersachsen nicht bestanden.

Besucht bitte keine Shows von Cesar Millan und klärt auch euer Umfeld über die tierquälerischen Methoden des selbsternannten „Hundeflüsterers“ auf.