Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss

Jedes Jahr werden über 12 Millionen Tiere in Laboren der EU gefoltert und getötet.

Das geschieht für den Biologieunterricht, das Medizinstudium, aus Wissbegier und zum Testen von Chemikalien, Medikamenten, Lebensmitteln und Konsumgütern. Dabei haben unzählige Studien gezeigt, dass Tierversuche menschliche Reaktionen auf Krankheiten oder Medikamente nicht präzise voraussagen können. 92 Prozent aller neuen Medikamente fallen in klinischen Versuchen durch, nachdem sie im Tierversuch bestanden haben. Die Erforschung von Krankheiten wie Polio, Herzinfarkt und Diabetes wurde massiv dadurch verzögert und beeinträchtigt, dass wir diese Krankheiten zunächst an anderen Spezies als dem Menschen studiert haben. 

Auch für viele der Inhaltsstoffe in Kosmetika und Pflegeprodukten werden nach wie vor grausame Tierversuche durchgeführt, und sogar die Zigarettenindustrie testet an Tieren. In legalen wissenschaftlichen Experimenten werden täglich Tiere vergiftet, Futter-, Wasser- oder Schlafentzug ausgesetzt, ihre Haut und Augen werden verätzt, sie werden massivem psychischem Stress ausgesetzt, absichtlich mit Krankheiten infiziert, ihr Gehirn wird beschädigt, sie werden gelähmt, operativ verstümmelt, verstrahlt, verbrannt, vergast, zwangsgefüttert, bekommen Stromschläge und werden getötet. Alle drei Sekunden stirbt in einem europäischen Versuchslabor ein Tier.

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Was jeder über Experimente an Tieren wissen sollte
Jedes Jahr sterben Millionen Tiere in Tierversuchs-
laboren
Viele große Kosmetikmarken machen immer noch Tierversuche

Dazu gehören zum Beispiel MAC, Maybelline, Axe, Clearasil, Dove und L’Oreal. Wer Produkte dieser Firmen kauft, unterstützt also leider automatisch Tierversuche.

Dabei werden zum Beispiel Kaninchen die Augen oder das Fell verätzt.
Affen werden für Tierversuche stundenlang gefesselt.
Wie ein Produkt auf Menschen wirkt, lässt sich aus Tierversuchen nicht ableiten.
Medizinische Tierversuche behindern die Forschung

Zwar sind zum Beispiel Mäuse und Affen dem Menschen in vieler Hinsicht ähnlich – aber eben nicht ähnlich genug. Ob zum Beispiel Krebsmedikamente bei Menschen wirken, lässt sich im Tierversuch mit einer Trefferquote von 50 Prozent feststellen  – genauso gut, als würde man einfach raten. Oft werfen Tierversuche die Forschung sogar zurück.

Es gibt Alternativen zu Tierversuchen

Am TraumaMan, der naturgetreu atmet, blutet und aufgebaut ist, lassen sich beispielsweise chirurgische Eingriffe viel besser üben als an Tieren. Außerdem gibt es Computersimulationen und moderne In-Vitro-Verfahren, die ein viel realistischeres Ergebnis liefern als Tierversuche.

Auch für
Zigaretten werden Tierversuche gemacht
Tierversuche sind oft Bestandteil des Medizinstudiums

Es gibt aber Alternativen. Viele kleinere Experimente können Studenten auch gefahrlos an sich selbst durchführen, am Computer simulieren oder dafür Tiere einsetzen, die eines natürlichen Todes gestorben sind oder eingeschläfert werden mussten. Inzwischen gibt es glücklicherweise auch immer mehr Unis, die ganz auf Tierversuche verzichten.

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