Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist

Wozu Tierfilme gucken, wenn man sich doch auch in echt anschauen kann, wie sich psychisch gestörte Tiger im Käfig drehen und Elefanten den Elektroschocker abbekommen. Na gut, das meiste passiert hinter den Kulissen. Unterhaltungsindustrie eben.

Wer auch immer sich überlegt hat, dass es Spaß macht, Tieren Angst einzujagen, sie zu schlagen und einzusperren, damit sie sogenannte Kunststücke vorführen, hatte eine seltsame Vorstellung von Spaß. Genau wie die Leute, die Tiere in winzige Käfige, Gehege oder Wasserbecken quetschen, nicht so richtig viel Ahnung von artgerechtem Leben haben. Warum genau vertrauen wir ihnen also, wenn sie sagen, es gehe doch allen super? Wir müssen gar nicht groß hinter die Vorhänge schauen und nur ein kleines bisschen selbst denken, um darauf zu kommen, ob es wirklich so unterhaltsam ist, wenn wir uns von Zoos, Zirkussen, Delfinarien, Stierkämpfen und Pferdekutschen etwas vormachen lassen.

Ihr wollt gleich tiefer in das Thema einsteigen?

60 Sekunden über Tiere in Zoo & Zirkus
Was jeder über Zoo und Zirkus wissen sollte.
Zoos zeigen nicht die Wahrheit

Viele Eltern nehmen ihre Kinder mit in den Zoo, damit die mal einen echten Tiger oder einen echten Elefanten sehen. Mit der Realität haben die Lebensbedingungen dieser Tiere dort aber wenig zu tun. Statt riesigen tropischen Waldgebieten oder Wüsten haben die Tiere im Zoo nur ein paar Quadratmeter Beton um sich, weder Klima noch Futter noch Umfeld sind realistisch. Lernen lässt sich so nur, wie man Tiere falsch behandelt.

Ponykarussells machen die Knochen der Ponys kaputt.
In Deutschland gibt es etwa 350 Zirkusse.
Die meisten Tiere bekommen im Zirkus psychische Schäden.

Die falschen klimatischen Bedingungen, die viel zu kleinen Käfige und die brutale Dressur sorgen dafür, dass Elefanten, Bären, Tiger, Pferde und andere Tiere neurotische Störungen entwickeln und sich beispielsweise apathisch wiegen, am Gitter auf und ab laufen oder sich selbst und andere verletzen.

Jedes Jahr sterben Pferde bei Verkehrsunfällen mit Pferdekutschen.
Viele Zoos setzen auf Inzucht

Um den Nachwuchs zu sichern, paaren viele Zoos Geschwistertiere. Alle weißen Tiger, die es gibt, stammen vom gleichen Vatertier ab, weil weiße Tiger keine eigene Art, sondern nur eine Farbvariante des Bengaltigers sind. Die meisten weißen Tigerbabys leiden deshalb unter genetischen Defekten wie Gaumenspalten, Hüftgelenkfehlstellungen oder neurologischen Störungen. Um einen „vorzeigbaren“ weißen Tiger zu bekommen, müssen etwa 30 bis 60 Tiger geboren werden. Der große Anteil davon ist vermindert lebensfähig und wird eingeschläfert.

85 Prozent der Eisbären in deutschen Zoos zeigen Verhaltensstörungen.
Delfine vertragen kein Chlor

Eigentlich logisch, schließlich ist das Wasser im Ozean auch nicht gechlort. Trotzdem setzen viele Delfinarien Chlor ein, um das Wasser in den kleinen Betonbecken sauberzuhalten. Das sorgt bei den Delfinen im schlimmsten Fall dafür, dass sich ihre Haut schält, sie ihre Augen nicht mehr öffnen können oder sie sogar sterben.

Elefanten werden im Zirkus nur halb so alt wie in freier Natur.
Der Vegan Kickstart – Vegan werden leicht gemacht mit PETA ZWEI

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Zirkus

Was jeder über den Zirkus wissen sollte.
Tiere im Zirkus müssen die meiste Zeit ihres Lebens auf dunklen LKWs, an Ketten fixiert oder in engen Käfigen und Gehegen verbringen. Damit Bären auf Bällen balancieren, Affen Motorräder fahren oder Elefanten auf zwei Beinen stehen, werden in der Dressur Werkzeuge wie Peitschen, enge Halsbänder, Maulkörbe, Elefantenhaken und Elektroschocker eingesetzt.

Zoo

Was jeder über Zoos wissen sollte.