„Vegan!“ von Marc Pierschel – Das vegane Grundlagenbuch

Für alle, die lieber Bücher als Websites lesen, ist „Vegan!“ der Klassiker zu allen veganen Fragen.

Marc Pierschel hat nicht nur Filme über Massentierhaltung und Straight Edge gedreht und gemeinsam mit Freunden den veganen Onlineshop Roots of Compassion gegründet, sondern mit „Vegan lecker lecker!“ auch eins der anfängerfreundlichsten veganen Kochbücher überhaupt geschrieben. Mit „Vegan!“ liefert er die Hintergründe nach.

Schließlich wissen auch viele langjährige Veganer nicht so genau, wer Peter Singer oder Tom Regan ist, in welchen Lebensmitteln welche Vitamine stecken und wie man in verschiedenen Sprachen erklärt, dass man sich pflanzlich ernährt. Für alle, die schon vegan leben oder noch darüber nachdenken, erklärt Marc in „Vegan!“ die wichtigsten Hintergründe zu Tierethik, Gesundheit und Inhaltsstoffen und gibt viele praktische Tipps.

Compassion Media

Damit ist „Vegan!“ nicht nur das perfekte Nachschlagewerk, sondern auch super, um es an Eltern, Freunde oder andere besorgte Menschen auszuleihen, die noch viele Fragen zum veganen Leben haben.

Go Vegan!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.

6 Gründe, vegan zu leben

Vegetarisch zu essen, ist schon mal ein guter erster Schritt, aber leider nicht genug. Tiere auszubeuten schadet nämlich Tieren, Menschen und Umwelt.

01 Intensivtierhaltung

Für Milch werden Kühe meist in enge Ställe gesperrt, für Eier müssen Hühner meist dicht gedrängt auf ihren eigenen Exkrementen leben. Anders als in der Fleischindustrie sieht es da auch nicht aus, und wenn die Tiere nicht mehr genug „produzieren“, landen sie auch nicht auf dem Gnadenhof, sondern direkt im Schlachthaus.

02 Tiertransporte

Spätestens auf dem Weg zum Schlachthaus werden auch Kühe und Hühner nicht selten zu Hunderten oder Tausenden auf LKWs gequetscht und müssen dort bis zum Ziel oft tagelang ohne Futter oder Wasser aushalten. Einige überleben diese Bedingungen nicht und kollabieren schon unterwegs in der Hitze oder Kälte, sterben an Stress oder verletzen sich in der Enge tödlich.

03 Eintagsküken

Auch die Eierindustrie bringt täglich Tiere um. Direkt nach der Geburt werden die Küken gesext, also nach Geschlecht sortiert. Weil männliche Hühner keine Eier legen können, landen die männlichen Küken direkt im Schredder oder werden vergast. So sterben allein in Deutschland jedes Jahr etwa 50 Millionen Küken.

04 Umweltschutz

Die landwirtschaftliche Tierhaltung rodet Wälder, lässt Pestizide und Gülle ins Trinkwasser sickern, verursacht mehr Treibhausgas-Emissionen als der globale Straßenverkehr und verbraucht nicht nur Wasser und Getreide, sondern auch einen großen Teil der fossilen Energien. Das gilt für die Milch- und Eierindustrie genauso wie für die Fleischindustrie.

05 Welthunger

Je mehr tierische Produkte wir essen, desto weniger Menschen können wir ernähren. Statt Soja und Getreide direkt den Menschen zu geben, wird ein Großteil davon an Tiere verfüttert, die für Fleisch, Milch oder Eier gehalten werden. Das ist nicht nur ineffizient, sondern sorgt ganz direkt dafür, dass Menschen hungern.

06 Gesundheit

Fleisch vom Teller zu streichen, ist schon eine gute Idee, aber auch in Milch und Eiern steckt tierisches Eiweiß, das den Körper eher belastet, als ihm gutzutun. Eine pflanzliche Ernährung enthält stattdessen meist nicht nur mehr Vitamine und Ballaststoffe, sondern kann auch das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten senken.