Welche Pflanzenmilch ist wofür gut?

Sojamilch, Hafermilch, Reismilch, zig Sorten Nussmilch… Die Auswahl an veganer Milch wird immer größer. Wir schlüsseln das mal auf.

© Tim Wright

Klar, Sojamilch kennt inzwischen fast jeder. Aber man kann aus allen möglichen Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Getreidesorten vegane Milch herstellen. Grundsätzlich lassen sich alle Arten von Pflanzenmilch einfach so verwenden wie Kuhmilch, und die allerwenigsten Leute werden mehr als eine Sorte im Kühlschrank brauchen. Neben dem persönlichen Geschmack lohnt es sich dann vor allem, darauf zu achten, ob man lieber gesüßte Milch (die meist ähnlich süß wie Kuhmilch ist) oder ungesüßte Milch kauft und ob man auf den Zusatz etwa von von Kalzium und Vitamin B12 Wert legt. Allen, die Milch für einen bestimmten Zweck suchen, hilft unsere Liste weiter.

Sojamilch

Der Klassiker und meist die erste Alternative zu Kuhmilch, die man in Cafés oder Supermärkten findet. Sojamilch gibt es in allen möglichen Varianten und Mischformen (zum Beispiel mit Reismilch), auch wenn manche Leute trotzdem noch behaupten, die Bohne durchzuschmecken. Ansonsten der perfekte Allrounder, solange man nicht allergisch ist.

Hafermilch

Noch eine super Allzweckmilch, die noch nicht ganz so verbreitet ist wie Sojamilch, aber daran arbeitet. Nicht nur super für Soja-Allergiker, sondern auch für Leute, denen die Sojamilch im Kaffee trotz allem immer gerinnt. Mit Hafermilch lässt sich die beste Latte Art zaubern.

Reismilch

Die wässrigste und neutralste Pflanzenmilchsorte. Das kann nerven, wenn man beispielsweise die heiße Schokolade eher cremig mag, kann aber auch super sein, wenn man zum Beispiel zu Cornflakes nicht noch übertrieben viel Extrageschmack haben will.

Nussmilch

Die Pflanzenmilch mit dem stärksten Eigengeschmack – und da fällt jetzt nicht nur Haselnussmilch drunter, sondern auch die aus Cashews, Kokos und Mandeln, auch wenn das botanisch gesehen keine Nüsse sind. In jedem Fall super für Kaffee und andere Getränke, die dann keinen Sirup mehr brauchen, um besonders zu schmecken. Eher weniger geeignet für alles, das eher neutrale Milch braucht. Und für große Plätzchenaktionen und andere Gelegenheiten, bei denen der Geschmack eh untergeht, oft schlicht zu teuer.

Die Liste könnte man ewig fortführen, und bestimmt gibt es Leute, denen nichts außer Lupinenmilch, Dinkelmilch, Hanfmilch oder Quinoamilch ins Haus kommt. Für den Anfang reicht es aber meist, oben auf der Liste anzufangen und sich nach unten durchzuarbeiten, bis man die Lieblingsmilch für den Lieblingszweck gefunden hat.

Apropos finden: Unser Einkaufsguide weiß, wo es welche Pflanzenmilch zu kaufen gibt. Oder ihr macht sie einfach selbst.

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Die 5 besten veganen Scheibenkäse-Sorten

Von veganem Käse gibt es mittlerweile jede Menge Sorten. Für alle, die sich im Scheibenkäsechaos noch zurechtfinden müssen, haben wir fünf Empfehlungen.

Wilmersburger „Würzig“

Mit Wilmersburger wurde veganer Käse genießbar. Die würzigen Scheiben lassen sich gut auf Stullen oder Sandwiches legen, oder einfach pur essen. Den Käse findet ihr in vielen Supermärkten.

Violife „Original“

Etwas dezenter im Geschmack und daher noch vielseitiger. Violife „Original“, den ihr bei den meisten Onlineversänden bekommt, eignet sich gut zum Überbacken von Aufläufen.

Simply V „Natur“

Auf Mandelbasis und ohne Soja. Dieser Käse schmilz richtig gut und überzeugt auch geschmacklich, zum Beispiel auf Pizza oder in Sandwichtoasts. Simply V „Natur“ bekommt ihr in verschiedenen Supermärkten wie zum Beispiel Kaufland.

Tofutti „Cheddar Style“

Wer Cheddar-Käse lieber mag, ist mit der Sorte von Tofutti gut beraten. Nervig zwar, jede Scheibe erst aus Plastik pulen zu müssen, bevor man ihn auf Stullen oder direkt auf die Zunge legt, doch lecker ist der Käse dann trotzdem. Ihr bekommt ihn bei Onlineversänden oder Veganshops.

Bedda „Rustikal“

Die rustikalen Scheiben von Bedda schmecken leicht würzig. Am besten macht sich der Käse kalt auf belegten Broten oder Sandwiches. Einige Supermärkte und Veganversände haben ihn im Angebot.

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