Zirkus

Was jeder über den Zirkus wissen sollte
Foto: JMcArthur

Tiere im Zirkus müssen die meiste Zeit ihres Lebens auf dunklen LKWs, an Ketten fixiert oder in engen Käfigen und Gehegen verbringen.

Damit Bären auf Bällen balancieren, Affen Motorräder fahren oder Elefanten auf zwei Beinen stehen, werden in der Dressur Werkzeuge wie Peitschen, enge Halsbänder, Maulkörbe, Elefantenhaken und Elektroschocker eingesetzt. Ohne Gewalt würden die Tiere die unnatürlichen und schmerzvollen Darbietungen verweigern.

Um sie gefügig zu machen, werden einigen von ihnen Medikamente verabreicht, anderen entfernt man die Zähne. Die lebenslangen Misshandlungen und Entbehrungen führen häufig zu Verhaltensstörungen, Krankheiten und einem frühen Tod. Überlebende Tiere, die für Vorführungszwecke nicht mehr geeignet sind, werden entweder permanent in die engen Käfige der Winterquartiere verbannt oder an andere Zirkusse oder private Haltungen verkauft. In manchen Ländern werden sie sogar an Versuchslabore oder an Jagdfarmen verkauft, um dort zur „Freizeitentspannung“ erschossen oder als exotische Mahlzeit gegessen zu werden.

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Was jeder über den Zirkus wissen sollte
Zirkus geht auch ohne Tiere

Der berühmte Cirque du Soleil kommt beispielsweise ganz ohne Tiere aus und setzt stattdessen auf menschliche Akrobaten. Damit ist er erfolgreicher als die meisten Zirkusse mit Tieren.

Die meisten Zirkusse setzen trotzdem noch auf Tiere

Dabei läuft es finanziell oft schlecht für die Betreiber, die deshalb oft als erstes an der Versorgung der Tiere sparen. Viele Wanderzirkusse versorgen die Tiere nicht einmal mit ausreichend Wasser und erbetteln das Futter für sie unterwegs in Supermärkten. Selbst große Zirkusse benutzen ihre Einnahmen nicht, um es den Tieren schöner zu machen, sondern stecken sie in enge Käfige, die viel zu selten gesäubert werden.

In Deutschland gibt es etwa 350 Zirkusse
LKWs sind nicht artgerecht

Es gibt kein Tier, das sich auf ein paar Quadratmetern zwischen Benzingeruch, Metall und Dunkelheit wohlfühlt. Trotzdem halten viele Zirkusse ihre Tiere genau so. Nicht nur auf der Fahrt von einem Auftrittsort zum nächsten, sondern aus Platz- und Geldmangel oft auch während des Aufenthalts dort.

Die meisten Tiere bekommen im Zirkus psychische Schäden

Die falschen klimatischen Bedingungen, die viel zu kleinen Käfige und die brutale Dressur sorgen dafür, dass Elefanten, Bären, Tiger, Pferde und andere Tiere neurotische Störungen entwickeln und sich beispielsweise apathisch wiegen, am Gitter auf und ab laufen oder sich selbst und andere verletzen.

Elefanten werden mit einem Elefantenhaken geschlagen, bis sie bluten.
Und Bären müssen Fahrrad fahren
Die Behörden tun oft nichts

Manchmal liegt das an Desinteresse oder fehlendem Personal. Oft sind die Zirkusse aber auch schon wieder weitergezogen, bevor beispielsweise ein Amtstierarzt die Haltung der Tiere kontrollieren und Verstöße melden kann. Die Verantwortung liegt jeweils bei der Stadt, in der die Zirkusse gerade gastieren. Dazu kommt, dass zwar bestimmte Praktiken verboten sind, es in Deutschland aber immer noch erlaubt ist, Wildtiere im Zirkus zu halten, was nie artgerecht sein kann.

Elefanten werden im Zirkus nur etwa halb so alt wie in freier Natur.
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