Zoo

Was jeder über Zoos wissen sollte
Foto: JMcArthur

Zoos geben vor, es sei für den Artenschutz notwendig, Tiere ihr Leben lang einzusperren. dabei sind 85 Prozent der Arten im Zoo nicht vom Aussterben bedroht.

Hinzu kommt, dass eine Vielzahl der in Gefangenschaft geborenen Tiere grundsätzlich nicht ausgewildert werden kann. Im Zoo können Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen und Bedürfnisse nicht ausleben. Ihre Instinkte verkümmern und sie können wichtige Verhaltensweisen für ein Überleben in der Natur nicht erlernen. Elefanten, die in der Natur bis zu 80 Kilometer am Tag wandern, und Schimpansen, die in Waldgebieten von bis zu 50 Quadratkilometern leben, leben in Zoos auf engstem Raum.

Sie werden wild gefangen, weil sich insbesondere sensible Tierarten unter den mangelhaften Haltungsbedingungen im Zoo kaum vermehren, und entwickeln in Gefangenschaft abnormale Verhaltensweisen, die zeigen, dass sie psychisch und physisch leiden. Die Tiere laufen kontinuierlich am Gitter auf und ab, gehen ständig im Kreis, bewegen rhythmisch Kopf und Körper hin und her, werden extrem passiv, verstümmeln sich selbst, zeigen sexuelle Hyperaktivität oder übertriebene Aggressivität und Körperpflege. Zoos züchten regelmäßig mehr Tiere, als sie unterbringen können. Wenn die Tiere älter werden und die Zoos Platz für neue Tierbabys benötigen, werden die „Überschusstiere“ in der Regel an Tierhändler verkauft oder getötet.

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Was jeder über den Zoo wissen sollte
Zoos zeigen nicht die Wahrheit

Viele Eltern nehmen ihre Kinder mit in den Zoo, damit die mal einen echten Tiger oder einen echten Elefanten sehen. Mit der Realität haben die Lebensbedingungen dieser Tiere dort aber wenig zu tun. Statt riesigen tropischen Waldgebieten oder Wüsten haben die Tiere im Zoo nur ein paar Quadratmeter Beton um sich, weder Klima noch Futter noch Umfeld sind realistisch. Lernen lässt sich so nur, wie man Tiere falsch behandelt.

Viele Zoos verkaufen überschüssige Tiere an Tierhändler
Oder sie töten sie. So wie 2014 das Giraffenbaby Marius.
Zootiere können ihre Partner nicht selbst aussuchen

Was eigentlich selbstverständlich wäre, gilt in Zoos natürlich nicht. Statt sich selbst für oder gegen Partner zu entscheiden, bekommen Tiere im Zoo die anderen Tiere vorgesetzt, aus deren Züchtung sich die Betreiber am meisten versprechen. Dafür werden zum Beispiel Bären und Tiger auch international „ausgeliehen“, wenn die Zoos gerade neuen Nachwuchs brauchen. Falls die Tiere sich beim ersten Versuch weigern, sperren die Zoos sie immer wieder zusammen ein oder befruchten sie künstlich, bis es wie gewünscht klappt.

Viele Zoos setzen auf Inzucht

Um den Nachwuchs zu sichern, paaren viele Zoos Geschwistertiere. Alle weißen Tiger, die es gibt, stammen vom gleichen Vatertier ab, weil weiße Tiger keine eigene Art, sondern nur eine Farbvariante des Bengaltigers sind. Die meisten weißen Tigerbabys leiden deshalb unter genetischen Defekten wie Gaumenspalten, Hüftgelenkfehlstellungen oder neurologischen Störungen. Um einen „vorzeigbaren“ weißen Tiger zu bekommen, müssen etwa 30 bis 60 Tiger geboren werden. Der große Anteil davon ist vermindert lebensfähig und wird eingeschläfert.

In deutschen Zoos leben über 50.000 Fische

Fische gehören nicht zu den Tieren, über die man beim Thema Zoo als erstes nachdenkt. Aber allein in Deutschland werden Tausenden von ihnen eingesperrt und unter so unnatürlichen Bedingungen gehalten, dass die allermeisten von ihnen psychische Störungen entwickeln. Sie schwimmen zum Beispiel in Seitenlage oder strecken den Kopf aus dem Wasser.

85 Prozent der Eisbären in deutschen Zoos zeigen Verhaltensstörungen.
Deshalb werden Tiere in Zoos regelmäßig mit Psychopharmaka behandelt

Das gilt nicht nur für Eisbären, sondern beispielsweise auch für Löwen und Menschenaffen, die mit starken Medikamenten gefügig gemacht werden, damit sie vorzeigbar bleiben und keine Ausbruchsversuche unternehmen.

Im Zoo werden Elefanten nur etwa ein Drittel so alt wie in Freiheit.
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