10 vegane Jacken und Mäntel für den Herbst

Leichte Jacken sind nicht immer so leicht zu finden, vor allem, wenn sie tierfrei und schön sein sollen. Hier sind die besten veganen Modelle für den Übergang.

Foto: Artur Rutkowski

Melierter Blouson von Börtshört

Wie symbolisch! Von vorn gibt sich die Bomberjacke aus weichem Bio-Baumwolljersey schlicht rot-meliert, um auf der Rückseite mit eingesetztem Blümchenstoff doch noch ein wenig dem Sommer nachzutrauern. Wie alles bei Börtshört ist die Jacke komplett tierfrei.

Bestickte Jacke von Zara

Und noch ein Update zur Bomberjacke: bestickte Bomberjacken. Tiermotive haben halt doch einfach mehr Stil als zerrupfte Tiere. Gibt es übrigens nicht nur in der Billo-Version aus Polyester, sondern auch wie hier aus weicher Viskose.

Gefütterte Jeansjacke von Poler

Irgendwann kommt immer der Moment, in dem man die Jeansjacke für den Winter einmotten muss, weil sie einem einfach nicht mehr genug bieten kann. Die gefütterte Version von Poler zögert ihn wenigstens ein Weilchen hinaus.

Egg-Shape-Mantel von Jan’n’June

Tagsüber kommt man vielleicht noch mit einem dünnen Überwurf davon, aber abends ist so ein richtiger Mantel doch gemütlicher. Am Baumwollmodell von Jan’n’June ist nur die Eierform tierisch; für das kuschelige Material wurden garantiert keine Schafe kaputtgemacht.

Gefütterter Parka von H&M

Überraschung: Parkas gehen auch ganz ohne Fellbesatz an der Kapuze. Der von H&M hält dank hohem Reißverschluss, Windschutzleiste und gestepptem Innenfutter ganz ohne Tierhaare warm.

Windbreaker von Adidas Neo

Wenn es eher um Nieselregen als um Kälte geht, können Windbreaker alles. Am liebsten natürlich in schönen Farbverläufen und mit drei Streifen pro Arm.

Rosa Trenchcoat von Asos

Wenn schon Trenchcoat, dann nicht in camel, marineblau oder schwarz, sondern im nicesten Babyrosa gegen trübe Herbstmomente. Der dünne Asos-Mantel lässt sich nicht nur praktischerweise bis ganz oben zuknöpfen, sondern hat auch schön große Taschen, in die sämtliche Lebensutensilien passen.

Kapuzenjacke von Ben Sherman

Ein absoluter Klassiker, den man beispielsweise jetzt kaufen, die nächsten 50 Jahre tragen und irgendwann einem Lieblingsnachfahren vermachen kann. Die Jacke ist warm und einigermaßen wetterfest, aber dank Baumwollstoff nicht so undurchlässig, dass man sich darin wegschwitzt.

Bombermantel von Bershka

Immer noch die beste Idee der Welt: Pilotenjacken langziehen, damit sie zum Mantel werden. Hält nicht nur die Nieren warm, sondern – wenn man einen ohne Daunenfüllung nimmt – auch die Vögel, denen man ihre Federn lässt.

Wende-Plüschjacke von Ecote

Aus Teddys statt Lämmern gemacht und unfassbar weich. Wer mutig ist oder nie rote Sachen isst, trägt die Wendejacke mit der weißen Seite nach außen; für Goth-Kids gibt es auch die schwarze Seite.

Ihr verlasst bei unter 20 Grad sowieso nicht das Haus? Dann kommen hier unsere besten Netflix-Empfehlungen.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.

10 Filme, die jetzt jeder auf Netflix sehen sollte

Wenn schon auf Netflix rumhängen, dann wenigstens ab und zu mal mit ein bisschen Tierrechtsbewusstsein. Diese Dokus und Spielfilme sind die wichtigsten.

Foto: Lloyd Dirks

Dokus

We Feed The World (2005)

Die Massenproduktion von Nahrungsmitteln schadet nicht nur Tieren, sondern auch Menschen und der Umwelt. Der österreichische Film macht das mit eindrucksvollen Bildern aus Geflügelfabriken, von hungernden Getreidebauern und genmanipuliertem Tierfutter deutlich.

Food, Inc.(2008)

Auch die amerikanische Doku zieht nicht die letzte Konsequenz (das Leben ohne Tierprodukte), lohnt sich aber für erschreckende Einblicke in die Fleischindustrie, die rücksichtslos mit Tieren und Menschen umgeht.

Die Bucht (2009)

Ein Team aus Tierrechtlern, Tauchern und Unterwasserfilmern deckt auf, wie im japanischen Taiji regelmäßig Delfine in eine geheime Bucht getrieben, gefangen gehalten und anschließend an Delfinarien in aller Welt verkauft werden. Spannend wie ein Thriller und zu Recht Oscar-prämiert.

Blackfish (2013)

Kein Wunder, dass Seaworld diesen Film hasst. Die Doku zeichnet nach, wie der Schwertwal Tilly im Meer gefangen und anschließend unter so brutalen Bedingungen gehalten wurde, dass er sich schließlich gegen seine Peiniger auflehnt.

Live And Let Live (2013)

In seinem Film spricht Marc Pierschel mit verschiedenen Veganern und Tierrechtsaktivisten, um ihre ganz unterschiedlichen Hintergründe zu zeigen. Vom vegan gewordenen Metzger bis zu Sportlern ist alles dabei.

Cowspiracy (2014)

Klingt nach Verschwörungstheorie, basiert aber auf Fakten. Die Doku beleuchtet, warum ausgerechnet die größten Umweltschutzorganisationen das größte Klimaproblem verschweigen: den Fleischkonsum. Selbst wer sich nicht für Tiere interessiert, bekommt hier genug Gründe für ein veganes Leben.

Spielfilme

Zurück nach Hause (Homeward Bound) (1993)

Eine Familie fährt in Urlaub und gibt ihre zwei Hunde und eine Katze solange auf einem Bauernhof ab. Die verstehen die Situation nicht und machen sich gemeinsam auf den langen Heimweg. Taschentuchkino nicht nur für Kinder.

Ein Schweinchen namens Babe (1995)

Noch ein Kinderfilm-Klassiker, diesmal mit einem Ferkel in der Hauptrolle. Babe hat schon seine Eltern ans Schlachthaus verloren und kann demselben Schicksal nur entkommen, indem es sich als Schäferschwein beweist. Wer die Bauernhofidylle ausnahmsweise übersieht, wird daran erinnert, wie schlau Schweine sind.

Natürlich blond 2 (2003)

Im zweiten Teil der schreiend pinken Komödie ist Elle Woods zur Anwältin in einer großen Kanzlei aufgestiegen. Als sie entdeckt, dass die Mutter ihres Hundes Brutus in einem Labor der Kosmetikindustrie gefangen gehalten wird, setzt sie sich für die Abschaffung aller Tierversuche ein.

Sharknado (2013)

Grandioser Trash mit wahrem Kern: Ein Sturm fegt über Los Angeles und sammelt dabei eine Ladung Haie ein, die ein Fischkutter unter Deck gefangen gehalten hat. Wir lernen: Tiere massenhaft einzusperren ist immer eine blöde Idee. Und: Hai-Tornados sind die gefährlichsten von allen.