12 Dinge die ihr tun könnt, wenn euer Hund oder eure Katze weggelaufen ist

Euer Vierbeiner ist weg? Befolgt unsere Tipps und bewahrt einen kühlen Kopf.

Platziert jemanden am Ort des Verschwindens und lauft typische Orte ab

Oft kommen die Tiere zum Ort des Verschwindens zurück. Stellt also am besten eine Person dort auf. Häufig laufen Tiere auch zu ihnen bekannten Orten, zum Beispiel zu Freunden in der Nähe, die ihr regelmäßig besucht.

Sprecht Menschen in der direkten Umgebung an

Sprecht Leute an, die ihr bei der Suche trefft und bittet sie, die Polizei oder das Tierheim zu informieren oder euer Tier dort abzugeben, falls sie es sehen oder einfangen können.

Versucht euren Vierbeiner anzulocken

Ruft nach eurem Tier und versucht es mit bekannten Geräuschen – wie Pfiffen oder das Klappern mit der vertrauten Futterschale – anzulocken.

Bittet Freunde und Familie um Hilfe

Genau jetzt braucht ihr Unterstützung. Fragt eure Familie und Freunde, ob sie euch unterstützen und helfen können.

Informiert die Polizei oder das Ordnungsamt

Ruft die Polizei an und meldet euren Hund als vermisst. Häufig ist die Polizei die erste Anlaufstelle, wenn jemand einen Hund oder eine Katze „findet“. Sollte das entlaufene Tier gechippt oder tätowiert sein, haltet die Chipnummer bereit.

Informiert die Tierheime in der Umgebung

Ruft regelmäßig bei den nahegelegenen Tierheimen und Auffangstationen in der Umgebung an. Haltet auch hier die entsprechende Nummer bereit, sollte das entlaufene Tier gechippt oder tätowiert sein.

Informiert Tierärzte und Tierkliniken

Immer wieder werden Fundtiere auch zum Tierarzt gebracht. Tierärzte haben in der Regel ein Chiplesegerät und können so häufig schon den passenden Menschen ausfindig machen, sofern ihr der Freigabe der Daten zugestimmt habt. Wenn ihr bereits angerufen und eure Nummer hinterlassen habt, kann sich dieser aber auch direkt bei euch melden. Außerdem erkundigen sich viele Tierärzte bei den einschlägigen Haustierregistern.

Informiert Tasso und andere Haustierregister

Sollte das Tier bei Tasso e.V. oder in einem anderen Register registriert sein, meldet das Tier dort so schnell wie möglich als vermisst. Das geht 24/7!

Hängt Suchzettel auf

Dort wo der Hund verschwunden ist und auch dort wo ihr häufig unterwegs seid, solltet ihr auf jeden Fall Suchzettel aufhängen. Tasso e.V. Achtet dabei darauf, dass euer Tier auf dem Bild gut erkennbar ist und gebt Kontaktmöglichkeiten an. Außerdem solltet ihr beschreiben, wie sich die Personen dem Tier gegenüber verhalten sollen. Ist euer Hund z. B. besonders ängstlich? Hilfreich sind die Suchplakate von Tasso e.V.

Nutzt Facebook

Postet einen Suchaufruf auf eurer Facebook-Seite und macht ihn öffentlich sichtbar, damit auch Freunde und deren Freunde diesen Post teilen können. Ruft eure Freunde auch aktiv dazu auf diesen Post zu teilen. Beachtet hier die gleichen Punkte wie beim Punkt „Hängt Suchzettel auf“. Den Link zu diesem Post solltet ihr dann auch auf regionalen Seiten für vermisste Hunde und Katzen teilen. Wenn ihr Bedenken wegen des Datenschutzes habt, dann lasst die Seiten selbst die Vermisstmeldung schreiben und stellt ihnen alle Informationen zur Verfügung.

Durchsucht die Nachbarschaft, wie ihr es noch nie getan habt

Und das heißt: Redet mit allen. Postboten, Menschen mit anderen Hunden und Nachbarn. Es passiert zum Beispiel immer wieder, dass Katzen aus Versehen im Keller oder der Garage  vom Nachbarn eingeschlossen werden. Benutzt zum Suchen eine Taschenlampe, um enge Verstecke zu durchleuchten, zum Beispiel unter geparkten Autos oder in Rohren.

Gebt nicht auf

Auch wenn es sich wie Jahre anfühlt, Tiere tauchen oft nach kurzer Zeit wieder auf. Aber selbst wenn dies bei euch nicht der Fall sein sollte, gebt nicht auf. Euer Freund will auch zurück zu euch. Wir drücken euch alle Daumen, dass ihr bald wieder zueinander findet.

Haustiere

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So macht ihr euren Weihnachtsbaum katzensicher

Hier sind ein paar Tipps, wie ihr und eure tierischen Mitbewohner (und der Weihnachtsbaum hoffentlich) die Feiertage gesund und munter übersteht.

1. Der Weihnachtsbaumkauf

Wie wäre es mit einem Kunstbaum? Klar, ein echter Baum duftet besonders weihnachtlich, aber genau das macht ihn auch so anziehend für eure Katzen. Und wenn die sich an den Nadeln verschlucken, kann das zu Magen- und Darmproblemen führen. Es gibt inzwischen ziemlich gute echt aussehende Kunstbäume, die man außerdem jahrelang verwenden kann. Egal ob Kunst- oder echter Baum: Ein kleiner Baum ist sicherer als ein großer, wenn die Katzen ihn mal zum Umfallen bringen.

2. Den Weihnachtsbaum aufstellen

Bevor ihr anfangt, den Weihnachtsbaum zu schmücken, solltet ihr euren Katzen die Möglichkeit geben, sich an das neue Objekt zu gewöhnen. Stellt den Baum ein paar Tage ohne Deko auf. Mit ein bisschen Glück finden eure Katzen ihn schon nach kurzer Zeit total langweilig und lassen ihn in Ruhe. Natürlich solltet ihr beim Aufstellen außerdem darauf achten, dass der Baum einen stabilen Fuß hat und vielleicht sogar zusätzlich an der Wand befestigt ist. Stellt den Baum am besten nicht in die Nähe von möglichen Katzensprungbrettern wie hohe Möbel. Und sorgt dafür, dass die Katzen bei einem echten Baum nicht an das Wasser im Fuß drankommen, weil ihnen das auf den Magen schlagen könnte. Um den Baum noch ein bisschen unattraktiver für eure Katzen zu machen, könnt ihr den Stamm mit Alufolie umwickeln oder Orangen- und Zitronenschalen um den Baum auslegen.

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Ein von Sarah Townsley (@castlereaghstar) gepostetes Foto am

3. Der Baumschmuck

Legt beim Schmücken den Fokus auf die obere Baumhälfte, an die eure Katzen schlechter herankommen. Benutzt auf keinen Fall echte Kerzen, und achtet auch bei Lichterketten darauf, dass ihr die Kabel außerhalb der Katzenreichweite platziert. Je nachdem, worauf eure Katzen besonders stehen, solltet ihr beim Schmuck beispielsweise auf die kleinen Metallhäkchen der Christbaumkugeln oder auf alle Formen von Schnüren achten. Sucht den Schmuck aus, der eure Katzen am wenigsten interessiert, und befestigt ihn sicher. Giftige Pflanzen und Materialien wie Weihnachtssterne, Kunstschnee und Lametta lasst ihr am besten ganz weg und nehmt stattdessen lieber Deko aus Holz oder Papier.

Gilt das ganze Jahr: 10 Anzeichen dafür, dass es eurer Katze nicht so gut geht.