5 Dinge, die jeder gegen den Klimawandel tun kann

Wenn wir auch in Zukunft noch auf der Erde leben wollen, müssen wir jetzt etwas fürs Klima tun. Mit diesen 5 Schritten kann jeder anfangen.

Butter abschaffen

Klimaexperten sagen es immer wieder: Tierprodukte sind zigfach klimaschädlicher als pflanzliches Essen. Einer der größten Klimakiller ist Butter, weil dafür massig Wälder zerstört, Ressourcen verschwendet und Treibhausgase erzeugt werden. Dabei gibt es längst super vegane Alternativen – wie übrigens auch zu allen anderen Tierprodukten.

Regional einkaufen

Aus Übersee eingeflogene Erdbeeren im Winter schmecken nicht nur nach nichts, sie schaden auch dem Klima. Saisonal und regional zu kochen ist gar nicht so schwer, wenn man sich einmal klarmacht, dass damit nicht nur Rübensalat gemeint ist, sondern auch Kürbispommes, Apfelrosen oder die ultimative Käsesoße aus Kartoffeln.

Durch Nudeln trinken

Das haben inzwischen alle verstanden: Plastik-Strohhalme tun Schildkröten weh. Dabei kann man Smoothies, Limos und Eiskaffee genauso gut durch Metall, Glas, Bambus oder eine Makkaroni-Nudel trinken. Allerdings ergibt das am meisten Sinn, wenn man dazu keine Fischstäbchen isst – denn die Fischerei ist immer noch für viel mehr Plastik in den Weltmeeren verantwortlich als Einmal-Strohhalme.

Duschen

Apropos Wasser: Wer das sparen will, hebt sich das Baden lieber für besondere Anlässe auf und springt stattdessen unter die Dusche. Am besten natürlich nicht zu lang und mit plastikfreien Produkten, die außerdem tierversuchsfrei und vegan sind.

Demonstrieren

Es ist wichtig, bei sich selbst anzufangen, aber am meisten können wir gemeinsam bewirken – schließlich sind die größten Klimaverbrecher immer noch die Unternehmen und die Politik, die ihnen das erlaubt. Tut euch also zusammen, gründet Streetteams und geht demonstrieren, damit der Klimawandel eingedämmt werden kann.

Und hier sind 10 Wege, wie jeder von uns Tieren helfen kann.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Müssen wir Angst vor der Schweinepest haben?

Die Afrikanische Schweinepest hat Westeuropa erreicht. Was heißt das für uns?

Seit einigen Tagen streiten sich Politiker, Jäger und Tierschützer in den Medien: Soll ein Großteil der Wildschweine in Deutschland erschossen werden, damit die Schweine in den Ställen keine Schweinepest bekommen? Eine etwas wirre Frage, die am eigentlichen Problem ein ganzes Stück vorbeigeht.

Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, endet für Schweine aber meist tödlich. Der Virus wird von Schwein zu Schwein übertragen, kann aber auch von Menschen an Schuhen, Autoreifen oder durch weggeworfenes Essen transportiert werden. So ist die Schweinepest von Afrika aus bis nach Westeuropa gelangt. Es sind bereits Fälle aus tschechischen Ställen bekannt, gar nicht so weit weg von Deutschland also.

Obwohl Menschen die Schweinepest nicht bekommen, haben viele trotzdem Angst davor – allen voran die Menschen, die Schweine halten und töten. Denn Landwirte befürchten, dass ihnen jede Menge Geld entgeht, wenn ihre Schweine an der Pest statt im Schlachthaus sterben. Deshalb fordern viele von ihnen zusammen mit einigen Politikern nun, vorsorglich einen Großteil der Wildschweine in Deutschland zu töten, damit die die Schweinepest nicht mehr übertragen können.

Diese Lösung klingt simpel, setzt aber am ganz falschen Ende an. Schließlich haben nicht die Wildschweine die Pest über die Kontinente hinweg und in die Ställe hinein verbreitet, sondern die Menschen. Das Problem ist die industrielle Tierhaltung an sich, das haben schon andere Fälle wie die der Vogelgrippe gezeigt. Und dieses Problem wird nicht gelöst, indem man Tiere in Freiheit erschießt. Die Lösung kann nur sein, keine Tiere mehr für ihr Fleisch zu halten und zu töten.

Ihr wollt euren Teil beitragen? Probiert den Vegan Kickstart aus.