5 Gründe, aus denen ihr am Veganwerden scheitert

Ihr habt das mit dem veganen Leben wirklich versucht, aber es klappt einfach nicht? Vielleicht liegt es an diesen Dingen.

Ihr seid von heute auf morgen vegan geworden

Klar, für manche Leute klappt die Hauruck-Methode, aber viele brauchen ein bisschen mehr Vorlauf. Beides ist okay. Wenn ihr von heute auf morgen alles Unvegane aus dem Kühlschrank werft, ohne irgendwas Neues reinzupacken, kann das schon abschrecken. Vielleicht kommt ihr besser darauf klar, erst mal Pflanzenmilch statt Kuhmilch zu kaufen, ein paar vegane Tage pro Woche einzulegen oder euch vor allem zu Hause vegan zu ernähren, bis ihr merkt, dass es gar nicht so schwer ist. Bücher, Filme und Youtube-Videos helfen außerdem beim Einstieg – und unser Coach beim Vegan Kickstart steht euch auch jederzeit zur Seite.

Ihr seht veganes Leben als Diät

Studien zeigen immer wieder, dass Menschen vor allem dann wieder mit dem Vegansein aufhören, wenn sie aus Gesundheits- oder Abnehmgründen damit angefangen haben. Das können super Nebeneffekte sein, aber am besten bleibt ihr immer noch am Ball, wenn ihr euch vor Augen führt, worum es wirklich geht: um Tiere, die für euch nicht mehr gequält und getötet werden sollen.

Ihr vergesst eure Gesundheit

Auch wenn ihr aus ethischen Gründen vegan werdet, solltet ihr selbst dabei natürlich nicht zu kurz kommen. Immer wieder hört man Geschichten von Leuten, die das vegane Leben wieder aufgeben „mussten“, weil es ihnen nicht gut getan hat – und wenn man dann nachfragt, haben diese Leute sich oft entweder ausschließlich von veganen Burgern und Oreos ernährt oder nur noch pürierte Bananen getrunken. Am besten geht es euch mit einer ausgewogenen Ernährung, und an Vitamin B12 als Ergänzung solltet ihr immer denken.

Ihr habt keine Geduld mit euch selbst und anderen

Ihr habt einen „Fehler“ gemacht, weil ihr aus Versehen nach der unveganen Mayo gegriffen habt oder nach dem Feiern der unveganen Pizza nicht widerstehen konntet? Das kommt vor und heißt noch nicht, dass ihr komplett am Vegansein gescheitert seid. Seid ein bisschen nachsichtig mit euch selbst, wenn nicht alles direkt klappt, und macht es beim nächsten Mal einfach besser (indem ihr zum Beispiel stattdessen zum Falafel-Stand nebenan geht oder eine vegane TK-Pizza im Gefrierfach lagert). Habt außerdem Geduld mit eurem Umfeld. Vielleicht kommen erst mal ein paar komische Sprüche und Kommentare, wenn ihr erzählt, dass ihr jetzt vegan lebt, aber die werden den Leuten auch spätestens dann langweilig, wenn ihr euren neuen veganen Lieblingskuchen für sie backt.

Ihr experimentiert nicht

Am einfachsten ist eine Umstellung dann, wenn man sie nicht als Verlust sieht, sondern als Gewinn. Das heißt konkret: Denkt nicht darüber nach, was ihr jetzt alles nicht mehr essen „könnt“, sondern an die vielen neuen Dinge, die ihr sonst vielleicht nie ausprobiert hättet. Das müssen gar nicht unbedingt „Superfoods“ sein, sondern kann auch heißen, dass ihr Buddha Bowls, Frühstücksburritos mit Rührtofu oder Tajine zu eurem neuen Lieblingsessen kürt. Oder ihr probiert euch ausführlich durch die Sachen, die es schon fertig im Supermarkt gibt. Wer behauptet, veganes Essen nicht zu mögen, mag vielleicht einfach nur Sojamilch nicht so gerne und wäre mit Hafermilch im Kaffee glücklicher oder sollte statt Tofuwürstchen mal die aus Seitan versuchen.

Und hier sind natürlich unsere 6 Gründe, vegan zu leben.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Bananenblüten sind die neue Fleischalternative

Mach Platz, Jackfruit, es gibt ein neues Pflanzenfleisch – und es steht sogar im selben Regal.

Es ist ja nicht so, als wären die Supermärkte nicht mittlerweile voll von Fleischalternativen auf Soja-, Seitan- oder sogar Tempeh-Basis, aber mehr Auswahl kann nie schaden. Nachdem sich zuletzt der Jackfruit-Hype breitgemacht hat, kommt jetzt noch ein neues Pflanzenfleisch daher: Bananenblüten.

Ähnlich wie Jackfruit gibt es Bananenblüten in der Dose im Asialaden zu kaufen, und ähnlich wie Jackfruit haben sie eine weiche, faserige Konsistenz, die sich super in Curry-Gerichten oder frittiert macht. Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Bioläden und nicht-asiatische Restaurants auf die Idee aufspringen – bis dahin gibt es online schon viele Rezepte, an denen ihr euch selbst versuchen könnt.

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