5 lederfreie Schuhe, die immer gehen

Die Auswahl an veganen Schuhen wird zum Glück immer größer und unübersichtlicher, aber auf diese fünf Klassiker kann man sich nach wie vor verlassen.

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Soll mal keiner sagen, die guten alten Doc Marten’s hätten ein Revival – sie waren ja nie weg! Zum Glück stellt Dr. Marten seine Stiefel längst auch in verschiedenen veganen Versionen her. Nicht ganz günstig, halten aber ein Leben lang und bringen einen durch fiese Winter genauso wie durch Festivalmatsch im Sommer.

Foto: Dr. Martens

Ethletics

Die vegane und fair produzierte Version der klassischen Chucks. Sehen genauso aus, kommen aber ohne tierische Bestandteile im Kleber daher.

Foto: Ethletic

Vans

Wer keine Chucks hat, hat Vans – oder beide. Am klassischsten ist der Authentic, ein flacher Stoffschuh in allen möglichen Farben, aber natürlich passen auch Slip Ons, Eras oder andere lederfreie Modelle zu ungefähr allen Outfits von Skinny Jeans über Blümchenkleider bis zur Jogginghose.

Foto: Impericon

Macbeth

Am besten ist es immer noch, wenn eine Firma selbst ein Auge darauf hat, dass keine Tiere an veganen Füßen landen. Bei Macbeth ist die Auswahl veganer Schuhe klar gekennzeichnet – und gar nicht mal so klein. So kann man sich beispielsweise zwischen dem „Brighton“, dem „James“ und dem „Fischer“ entscheiden.

Foto: Impericon

New Balance

Wer auf sportliche Sneaker steht, findet vor allem bei den Laufschuh-Marken viel Lederfreies. Modelle wie den WL574NEB oder den ML860SGB gibt es je nach Ausführung ohne Tierhäute. Hier – wie bei den meisten anderen nicht ausdrücklich als vegan gekennzeichneten Schuhen – gilt aber: Auch im Kleber können sich Tierprodukte verstecken, was so gut wie nie irgendwo angegeben ist. Ob man darauf achten möchte, muss letztlich jeder für sich entscheiden.

Foto: Impericon

Ihr habt Lust aufs tierfreie Schuhshoppen bekommen? Bezugsquellen und Links findet ihr in unserem Einkaufsguide.

Go Vegan!

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.

4 Beweise, dass Leder nicht aus Tierhaut sein muss

Dass Kunstleder längst nichts mehr mit Billo-Plastik zu tun hat, weiß jeder. Mit diesen 4 neuen Entwicklungen geht in Sachen tierfreies Leder noch viel mehr.

Iastate / Christopher Gannon

Leder aus Papier

Wer gerne selbst Accessoires in Lederoptik bastelt, kann das auch aus Papier machen. Unter dem Namen Snap Pap stellt eine kleine Firma aus Bayern verschiedenfarbige Bögen aus Zellulose her, die stabil und strapazierfähig wie Leder sind und sich auch ähnlich verarbeiten lassen. Dem selbstgebauten veganen Portemonnaie oder Schlüsselanhänger steht also nichts mehr im Weg.

Faden Fräulein / SnapPap

Leder aus Kork

Das Label Bleed hat es vorgemacht: Mit Kork lässt sich nicht nur Wein verschließen, sondern auch Baumwolle so beschichten, dass sie wie Leder aussieht und sich wie Leder verhält. Die veganen Bikerjacken, die so entstehen, sind zwar nicht ganz günstig, dafür aber nachhaltig und fair produziert.

Bleed

Leder aus Ananas

Genauer: aus Ananasblättern. Die bleiben bei der Ernte eh übrig und werden dann zu verschiedenen Lederarten verarbeitet. Die Londoner Firma Ananas Anam stellt daraus unter dem Namen Pinatex verschiedene Lederbahnen her, die Modelabels dann zu Kleidung, Accessoires und Schuhen verschneidern können. Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen, aber erste Designer haben schon mit Pinatex gearbeitet.

Ananas Anam

Leder aus Kombucha

An der Iowa State University haben Forscher ein Leder aus der Bakterien-Hefen-Kultur entwickelt, mit der auch Tee zu Kombucha fermentiert wird. Klingt kompliziert, sieht zum Beispiel zu Schuhen verarbeitet aber schon ganz schick aus – und könnte bald in Serie gehen.

Iastate / Christopher Gannon

Ihr wollt jetzt direkt Lederprodukte ohne tote Tiere? Wie wär’s mit Frühlingssneakern oder Lederjacken?