5 Tierrechtsaktionen, für die ihr nichts tun müsst

Große Aktionen sind wichtig, um etwas für Tierrechte zu erreichen, aber manchmal siegt die Faulheit. Diese 5 Dinge könnt ihr tun, ohne dass es anstrengend wird.

Bestellt beim Lieferdienst

Selberkochen ist immer gut, aber wer bei einer Fast-Food-Kette oder dem örtlichen Pizzataxi was Veganes bestellt, zeigt so, dass durchaus Nachfrage besteht, tut also ganz konkret was für die Tiere.

Netflixt

Was gibt es Entspannteres als auf dem Bett zu liegen und Netflix (oder Videos auf anderen Plattformen) zu gucken? Neben Dokus zum Thema Tierrechte gibt es da auch jede Menge Spielfilme, die mal mehr und mal weniger krass sind, aber in jedem Fall zum Nachdenken anregen. So nehmt ihr nicht nur neue Informationen auf, sondern holt euch auch neue Motivation, rauszugehen und etwas für die Tiere zu machen.

Lasst euren Garten in Ruhe

Bester Tipp für den Herbst und Winter: Nichts im Garten machen. Also Laub nicht wegräumen, den Boden nicht harken, Holzstapel liegenlassen. In einem möglichst naturbelassenen Garten richten sich nämlich Igel am liebsten zum Winterschlaf ein. So bietet ihr ihnen einen Unterschlupf, ohne dafür einen einzigen Finger zu krümmen.

Unterschreibt eine Petition

Online-Aktivismus wird oft kleingeredet, dabei kann er ziemlich viel bewirken. Unterschreibt also Petitionen, die euch wichtig sind, und teilt sie in den Sozialen Medien. Das sind oft nur zwei, drei Klicks, für die ihr nicht mal vom Sofa aufstehen müsst. Wenn ihr euch dann zusätzlich noch aufrafft, um zum Beispiel zu einer Demo zu gehen, ist das natürlich umso besser.

Esst Cornflakes mit Sojamilch

Einfachste Sache ever für alle, die eigentlich keine Tierprodukte essen wollen, das aber noch zu kompliziert finden: Ein Produkt austauschen, für das es eine simple Alternative gibt. Wenn ihr im Supermarkt zur Hafermilch oder Sojamilch statt zur Kuhmilch greift, ist das null Extra-Aufwand, und eure Cornflakes oder euer Kaffee schmeckt damit nicht groß anders. So setzt ihr euch für Babykühe ein, ohne dass es euch irgendeinen Stress macht.

Tierrechtsaktionen für Nicht-ganz-so-Faule könnt ihr mit unseren Streetteams starten.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Diese App will vegane Rezepte für euch erfinden

Hunger, aber gefühlt nichts im Haus? Eine neue App kreiert vegane Rezepte, die genau auf die Zutaten in eurer Küche zugeschnitten sind.

© Plantjammer

Nichts im Kühlschrank außer einer halben Zucchini, einer Flasche Sriracha und dem Rest von einer Dose Kichererbsen? Manchmal fehlt einem die nötige Kreativität, um daraus noch ein gutes Essen zu machen, und man landet stattdessen doch wieder beim Lieferdienst, während die Lebensmittel im Kühlschrank verrotten. Eine neue App will das jetzt ändern. Bei Plantjammer kann man die Zutaten eingeben, die man zu Hause hat, und bekommt dann passende Rezepte angezeigt, die laut den Machern ganz individuell erfunden werden. So soll Essensverschwendung vermieden werden, und man bekommt neue Ideen, die ganz genau passen.

Ganz neu ist die Idee nicht. Immer mal wieder gibt es online und auch in Form von Kochbüchern das Prinzip, aus einer begrenzten Anzahl von Zutaten oder aus Resten passende Rezepte zu kreieren. Das Besondere an Plantjammer ist aber: Fast alles ist vegan. Man muss also nicht erst umständlich alle Rezepte mit Eiern aussortieren oder jedes Mal selbst überlegen, ob man jetzt statt Lachs lieber Tofu oder Seitan verwendet. Außerdem will die App dazu ermutigen, neue Zutaten auszuprobieren, indem sie beim Einkaufen vorschlägt, was zum Beispiel gut zu Pastinaken oder Sauerkraut passt. Für ambitionierte Neuköche gibt es außerdem Tipps dazu, welche Bestandteile ein gutes Gericht ausmachen und wie man Instagram-Essen am einfachsten nachkocht. Wer Allergien oder Unverträglichkeiten hat, kann das einstellen. Die Basis-Version der App ist kostenlos, in der Bezahlversion gibt es außerdem Wochenpläne und Nährstoffinfos.

Eigentlich das einzige Rezept, das ihr je brauchen werdet: Unser Erdnussbutter-Schoko-Kuchen ohne Backen.