5 vegane Fetische für alle, die auf Tierisches stehen

Zoophilie geht gar nicht klar; verkleidete Menschen können miteinander umso mehr Spaß haben. Diese Fetische sind vegan.

Furries

Der Cuteste zuerst: Furries sind Menschen, die sich gerne Tierkostüme anziehen und dann alles Mögliche machen, manchmal auch Sex. Die meiste Zeit hängen sie aber einfach als lebendig gewordene Comicfiguren ab und machen die Welt ein bisschen flauschiger. 

Puppy Play

Wer nicht unbedingt so fluffig aussehen will wie ein Hund, aber so behandelt werden, kann es mit Puppy Play versuchen. Dabei versetzt man sich in die Rolle eines Hundes und spielt entweder mit anderen menschlichen Hunden oder einem Hundetrainer, der Kommandos gibt. Wer mag, baut Leinen, Halsbänder oder sonstige Accessoires ein – aus veganem Leder natürlich.

Pony Play

Was für Hundefantasien geht, geht natürlich auch für andere Tiere. Statt echte Ponys in Karussells zu zwingen oder auf ihnen zu reiten, kann man das mit Menschen machen, die darauf Lust haben. Umso hübscher natürlich, wenn die sich freiwillig so anziehen, wie es Pferden für die Dressur sonst aufgezwungen wird.

Trichophilie

Oder auch: die Liebe zu Haaren. Gemeint sind dabei meist menschliche Bären, an denen man ganz unverkleidet die Liebe zu behaarten Armen, Beinen und Rücken ausleben kann.

Aquaphilie

Noch ein schwieriges Wort, noch eine einfache Bedeutung: Wasser. Statt Fische zu fangen und zu essen, kann man sich selbst wie einer fühlen, indem man schwimmt und taucht und im Wasser spielt. 

Ihr bleibt lieber beim Vanillesex? Auch dafür empfiehlt sich der Blick auf die veganen und tierversuchsfreien Kondome in unserem Einkaufsguide.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Helft uns, den Fischertag Memmingen abzuschaffen!

Fischezertrampeln als Männlichkeitsbeweis? Memmingen, das kannst du besser.

Noch mal zur Erinnerung: Angeln ist unsportlich. Inzwischen haben das viele Leute zum Glück begriffen, nur in Memmingen tun sie sich damit noch schwer. Die kleine Stadt im Allgäu veranstaltet jedes Jahr vor den Sommerferien den Fischertag, bei dem die Männer des Ortes tausende Forellen quälen und töten.

Die Tiere werden kurz vor Beginn des Fischertags in den Stadtbach gelassen, dann stürzen sich hunderte Fischer auf sie, um sie zu zertrampeln und mit Keschern zu fangen. Während die Männer das tun, stoßen sie Brustlaute aus und vollführen nebenbei den „Wackeltanz“ – wer die schwerste Forelle fängt, gewinnt. Anschließend gehen sie mit den Fischen in die Tötungszelte, sogenannte „Versorgungsstationen“, wo die Fische getötet, aber nicht ausgenommen werden dürfen. PETA-Aufnahmen von 2012 zeigen aber, wie unsachgerecht betäubte Tiere aufgeschnitten werden und vor Schmerzen wild zucken. Eigentlich müssten die Fische laut Vorschrift des Fischereivereins innerhalb von 30 Minuten nach dem Fang getötet werden. Die Schlange vor den Tötungszelten ist aber so lang, dass es meist viel länger dauert. Für die Fische bedeutet das noch längere Qual, bevor sie getötet werden.

Helft uns jetzt, etwas dagegen zu tun. Unterschreibt unsere Petition an Memmingens Bürgermeister Manfred Schilder und fordert ihn auf, den Fischertag Memmingen abzuschaffen.