5 vegane Joghurts für alle, die kein Soja mögen

Joghurt nicht nur tierfrei, sondern auch ohne Soja? Absolut gar kein Problem mit diesen Alternativen für jeden Geschmack.

Joya Kokos-Chia Joghurtalternative Kirsche-Vanille

Auch in Veganland ist fertiger Fruchtjoghurt mit Zucker drin eher ein Dessert als ein vollwertiges Frühstück – aber bei Sorten wie Kokos-Kirsche-Vanille mit Chiasamen drin ist das auch absolut gerechtfertigt.

Made With Luve Lupinenalternative Stracciatella

Warum Joghurt ohne Schokoladensplitter essen, wenn man auch Joghurt mit Schokoladensplittern essen kann? Der von Made With Luve wird aus Sülupinen gemacht, die als Basis für Sorten wie Stracciatella noch ein bisschen neutraler funktionieren als Kokos und Co.

Harvest Moon Cashew Natur

Harvest Moon waren eigentlich eine der ersten Marken, die Kokosjoghurt in die Läden gebracht haben – jetzt machen sie außerdem Cashewjoghurt. Den gibt es wahlweise auch mit Vanillegeschmack.

The Coconut Collaborative Mango & Passionfruit

Der vegane Joghurt von The Coconut Collaborative sieht mit seinen illustrierten Verpackungen immer ein bisschen besonderer aus als der Rest des Regals. Am supersten ist die Sorte Mango-Passionsfrucht, aber es gibt ihn auch mit Blaubeeren oder pur.

Veganz Hello Coco Erdbeere

Natürlich spielt auch das Veganz im Kokosjoghurtspiel mit. Die Sorte Erdbeere erinnert in ihrer knalligen Verpackung und dank guter Konsistenz ziemlich an die großen  unveganen Vorbilder.

Wo ihr diese Joghurtsorten bekommt – und was es da sonst so Veganes gibt – verrät euch unser Einkaufsguide, den es auch als kostenlose App gibt.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Warum Pflanzenmilch gerade die Cafés übernimmt

Vegane Milchmarken wie Oatly und Alpro haben die Offensive gestartet: Bald ist Kuhmilch im Café ein Ding der Vergangenheit.

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde man beim Kaffeekaufen schräg angeschaut, wenn man nach Sojamilch gefragt hat. Vollmilch aus Kühen gab es, vielleicht noch eine fettarme Version oder die laktosefreie, aber Pflanzenmilch im Cappuccino? Nie gehört. Zum Glück hat sich das in den letzten Jahren geändert, weil die Cafés auf die Nachfrage reagiert haben. Sojamilch bekommt man inzwischen fast überall, ob bei der großen Kaffeekette oder im netten Laden um die Ecke. Aber es geht noch weiter: So langsam gibt es in vielen Cafés mehr vegane als nicht vegane Milch zur Auswahl. Und das liegt unter anderem an zwei Pflanzenmilchherstellern.

Den Anfang gemacht hat die schwedische Firma Oatly. Es gibt gute Argumente dafür, dass Hafermilch noch besser zu Kaffee passt als Sojamilch, weil sie sich leichter aufschäumen lässt und neutraler schmeckt, und das soll besonders für die „Barista Edition“ gelten, die Oatly vor nicht einmal zwei Jahren auf den Markt gebracht hat. Seitdem haben sich tatsächlich viele Cafés überzeugen lassen und bieten standardmäßig Hafermilch statt oder zusätzlich zur Sojamilch an.

Ein Beitrag geteilt von Oatly (@oatly) am

Das wollte sich der Sojamilchhersteller Alpro allerdings nicht zweimal sagen lassen und hat kürzlich mit der „For Professionals“-Reihe nachgelegt, in der es speziell für professionelle Kaffeemacher konzipierte Kokosmilch und Mandelmilch gibt. Die schmecken spezieller als Hafermilch, sollen sich aber genauso gut aufschäumen lassen – und man kann sich den Sirup im Kaffee sparen. Alpro veranstaltet sogar Barista-Events, um Oatly den Markt nicht ganz alleine zu überlassen.

Pflanzenmilch ist nicht nur dafür gut, Kuhmilch zu ersetzen, sondern sorgt auch für viel mehr Geschmacksauswahl. Deshalb kann man in vielen Cafés jetzt nicht mehr nur zwischen Cappuccino, Flat White und Latte Macchiato wählen, sondern sich je nach Lust und Laune auch noch die liebste Pflanzenmilch dazu aussuchen. Die langweilige Kuhmilch kann dafür dann auch raus.

Ihr reist für guten Kaffee und Kuchen auch gerne mal durch die Welt? Dann besucht das vegane Café von Fall-Out-Boy-Schlagzeuger Andy Hurley.