6 Gründe, keine Eier zu essen

Nach diesen 6 Gründen wollt ihr nie wieder Eier essen.

Jeder Deutsche isst durchschnittlich 231 Eier jährlich – so viele, wie nie zuvor. Für die billigen Eier aus Legebatterien werden alleine in Deutschland 23 Millionen Hennen unter schlimmsten Bedingungen gehalten. Und in der Bio-Haltung? Dort sieht es leider auch nicht viel besser aus! Hier sind 6 Gründe, keine Eier mehr zu essen.

Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 50 Millionen Küken – nur weil sie männlich sind

Die sogenannten Eintagsküken werden direkt nach dem Schlüpfen vergast, erstickt oder geschreddert, denn männliche Küken sind für die Eierindustrie wertlos und ihre Aufzucht für die Fleischproduktion wäre nicht profitabel genug. Das gilt auch für Bio-Eier. Dieser Vorgang nennt sich „Sexen“.

Foto: PETA / Karremann

Hühner legen von Natur aus etwa 18 Eier – und nicht bis zu 300 Stück

Und das eigentlich auch nur zu Fortpflanzungszwecken. Wie es dazu kam, dass es bis zu 300 Eier wurden? Durch Züchtung. Für die Hühner bedeutet das jedoch geschwächte Körper sowie entzündete Eileiter und Kloaken. Da erst nach dem Sexen entschieden wird, in welcher Haltung ein Huhn leben muss, gilt das auch für Bio-Eier.

Küken wird ohne Betäubung der Schnabel gekürzt

Bei der Haltung von Hühnern in großen Gruppen kommt es häufig zu Kämpfen und Kannibalismus. Anstatt die Hühner deswegen in kleineren Gruppen unterzubringen, werden ihnen die Schnabelspitzen ohne Betäubung mit heißen Klingen oder einem Laser abgetrennt – ein schmerzhafter Eingriff.

Fotos: PETA USA

Hennen in der Eierproduktion werden nach einem Jahr geschlachtet oder sterben schon vorher

Nach etwa einem Jahr lässt die Legeleistung nach. Die Henne wird unwirtschaftlich und landet im Schlachthaus. Normalerweise können Hühner jedoch bis zu 20 Jahre alt werden.

Hennen in der Eierproduktion leiden an entzündeten Kloaken und haben kaum noch Federn

Die Hühner sind so ausgemergelt und gestresst, dass sie oft kaum noch Federn am Körper haben. Zusätzlich leiden sie an Durchfall und allgemeiner Schwäche.

Hühner leiden auch in Bio-Betrieben

Weniger als fünf Prozent der Hühner in Deutschland stammen aus der Bio-Landwirtschaft. Je nach Anbauverband bekommen sie besseres Futter und haben ein wenig mehr Platz als in anderen Haltungsformen – aber auch in Bio-Betrieben leben sie mit sechs Tieren auf nur einem Quadratmeter. Ihr kurzes Leben endet schließlich in dem gleichen Schlachthaus wie das der anderen Tiere.

Wir haben Tipps für gute Ei-Alternativen zum Backen für euch und auch viele leckere Rezepte. Wenn ihr wissen wollt, welche eifreien Produkte es gibt, dann seid ihr bei unserem Einkaufsguide richtig.

Go Vegan!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.

Die 8 besten veganen Tex-Mex-Rezepte

Für mexikanisches oder Tex-Mex-Essen müsst ihr nicht ins Restaurant. Hier kommen vegane Rezepte mit Tortillas, schwarzen Bohnen und jeder Menge Guacamole.

Chili sin carne

Immer noch das ultimative Initiationsritual für alle Veganer: einen riesigen Topf Chili sin carne kochen, um damit die ganze WG, eine Geburtstagsparty oder die lokale Streetteam-Gruppe zu versorgen. Unser Rezept setzt auf Linsen statt Fleisch, aber ihr könnt natürlich auch zerbröselten Räuchertofu oder veganes Hack reinwerfen.

Überbackene Nachos

Noch so ein klassisches Rezept für gemeinsame oder einsame Abende: ein großes Blech Nachos mit Mais, Kidneybohnen, Jalapenos und ganz viel veganem Käse. Nicht die allerhöchste mexikanische Kochkunst, aber sehr sehr lecker.

Vegane Enchiladas

Lebensregel: Alles wird besser, wenn man es überbackt. Das gilt natürlich auch für diese mit Seitan gefüllten Tortillas, die es sich in Tomatensoße gemütlich machen, bevor sie unter einer Käsedecke in den Ofen wandern.

Tex-Mex-Burger

Burger sind ja wohl das vielseitigste Essen der Welt. Hier bekommt ein Black-Bean-Patty mit Avocado und Nachochips mexikanischen Schwung.

Veganer Frühstücksburrito

Wer sagt, dass Burritos nur was für mittags bis abends sind? Das Konzept Frühstücksburrito ist eine der besten Ideen aus der Tex-Mex-Küche und mit unserem Rezept auch für Leute umsetzbar, die morgens noch nicht allzu viel hinbekommen.

Black Bean Salad mit Mango-Salsa

Bei Tex-Mex-Küche denken manche Menschen direkt an Frittiertes mit viel Käse drauf – super, aber gibt auch jede Menge frischere Gerichte. Dieser Salat aus schwarzen Bohnen, Avocado, Kürbis und Mango macht so satt wie ein Haufen Nachos, hat aber ein paar mehr Vitamine und ziemlich viel Geschmack.

Habanero-Mango-Soße

Ihr gehört zu den Leuten, die ihr Essen nicht mal angucken, bevor sie die scharfe Soße rausholen? Diese Version aus Mangos und Habanero-Chillis ist die perfekte Mischung aus süß und so scharf, wie ihr wollt oder könnt.

Guacamole

Last but not least: die Mutter aller Avocado-Dips, der beste Freund aller Nachochips, die einzig wirkliche Konkurrenz für Hummus: Guacamole. Macht einfach direkt die hundertfache Menge, es wollen ja eh wieder alle was abhaben.

Mehr Lust auf Kimchi, Bibimbap und Bekochenlassen? So findet ihr vegane Optionen im koreanischen Restaurant.