7 Gründe, warum Wolle gar nicht geht

Was so falsch daran sein soll, Wolle zu tragen (außer dass sie kratzt wie Hölle)? Wir haben die 7 wichtigsten Gründe gesammelt.

Foto: PETA USA

01 Massenhaltung

Die Wollindustrie pfercht Schafe in überfüllte Ställe, wo sie sich kaum bewegen können und unter permanentem Stress stehen. Viele Tiere verletzen sich und sterben.

02 Verstümmelungen

Wenige Tage nach ihrer Geburt werden den Lämmern die Ohren durchlöchert, die Schwänze abgeschnitten und die männlichen Lämmer werden kastriert. Das alles passiert ohne Betäubung oder Schmerzmittel.

03 Vernachlässigung

In der australischen Wollindustrie gilt es als normal, dass jährlich etwa 15 Millionen Lämmer sterben. Für die Züchter lohnt es sich finanziell nicht, den Tieren genug Futter, Schutz und medizinische Versorgung zukommen zu lassen; stattdessen nehmen sie lieber ihren Tod in Kauf.

04 Überzüchtung

Um möglichst viel verkaufen zu können, züchtet die Industrie den Schafen viel mehr Wolle an, als ihnen von Natur aus wachsen würde. In heißen Sommermonaten sterben deshalb viele Tiere an Hitzeschäden, während andere in den kälteren Jahreszeiten zu früh geschoren werden und erfrieren.

05 Mulesing

Damit sich in der dichten Wolle keine Fliegenlarven einnisten, schneiden australische Züchter den jungen Merinolämmern große Stücke Haut und Fleisch vom Hinterteil. Betäubungs- oder Schmerzmittel bekommen die Tiere nicht.

06 Schur

Das Scheren läuft nicht friedlich ab, sondern meist unter Zeitdruck und ohne Rücksicht auf die Tiere. Viele Schafe erleiden dabei Schnittwunden, oder ihnen werden ganze Körperteile wie Euter, Ohren oder Penis abgeschnitten. Wenn die Tiere nicht stillhalten, schlagen Scherer sie oft, bis sie bluten.

07 Lebendexport

Wenn ein Schaf nicht mehr genug Wolle produziert, wird es verkauft. Der Weg zum Schlachter führt meist aus Australien bis in die Türkei, nach Ägypten oder in den Nahen Osten. Drei Millionen Schafe werden jährlich auf mehrstöckige Lebendexport-Schiffe gequetscht, wo es heiß ist, die Tiere nicht genug zu essen und trinken bekommen und sich Seuchen ausbreiten. Zehntausende von ihnen sterben schon unterwegs und werden meist einfach über Bord geworfen. Für die anderen wartet am Ende der Reise das Schlachthaus.

#GO VEGAN
So geht es in der Wollindustrie zu

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.

Lina van de Mars - Ink not Mink

Lina van de Mars ist Automechanikerin, Moderatorin und Schlagzeugerin. Zusammen mit PETA ZWEI setzt sich die Vegetarierin gegen Pelz und für Hunde ein.

Manchmal ist ein Traumjob nicht genug. Lina van de Mars war längst als Schlagzeugerin der Lemonbabies erfolgreich, als sie sich entschloss, auch ihre Faszination für Autos zum Beruf zu machen und eine Ausbildung zur KFZ-Mechanikerin anzufangen. Als dann auch noch das Fernsehen auf sie aufmerksam wurde, startete sie ihre dritte Karriere als Moderatorin von Auto- und Tattoo-Sendungen wie „Die Autoprofis“ oder „Lina hilft“.

Kompromisse macht Lina in ihren Jobs so wenig wie im Leben. Vor über 25 Jahren hat sie aufgehört, Fleisch zu essen, und bleibt seitdem dabei. Pelz trägt sie aus Prinzip nicht, und auch Leder, sagt sie, braucht kein Mensch: „Wozu gibt es die Erfindung des Kunstleders? Sieht auch schick aus und tut keinem weh.“

Für die PETA ZWEI-Kampagne Ink Not Mink hat Lina aber auch die Fake-Lederjacke abgelegt und zeigt stattdessen ihre Tattoos. „Trag deine eigene Haut, nicht die von Tieren!“, sagt sie.

Außerdem setzt sich Lina für Hunde ein und zeigt in einem Video, wie es Tieren ergeht, die im Sommer im Auto zurückgelassen werden. Die Moderatorin hat den Dreh dank reichlich Wasser und Abkühlung hinter den Kulissen tapfer überstanden; im echten Leben geht es nicht immer so glimpflich aus. Jedes Jahr sterben Hunde in überhitzten Autos.