8 Gründe, warum Ponykarussells verboten werden sollten

Wenn Kinder Ponykarussells entdecken, ist die Freude meistens groß. Für die Tiere sind diese Spektakel allerdings kein Spaß. Unsere 8 Gründe zeigen euch warum.

Foto: Rebecca-Kahlau

1. Das stundenlange Im-Kreis-laufen ist nicht artgerecht und daher schlecht für Pony-Wirbelsäulen. Schmerzhafte Gelenk- und Wirbelschäden sind häufig die Folge.

2. Ponys leiden auch psychisch unter dem monotonen Bewegungsablauf.

3. Das Zaumzeug passt oft nicht.

4. Häufig sind die Ponys durch Jahrmarktsmusik und -besucher einem erheblichen Lärmpegel ausgesetzt.

5. Kleinkinder behandeln Ponys, wenn auch unabsichtlich, meist falsch.

6. Ponys brauchen Auslauf. In der Natur leben Ponys in einer Herde und können sich frei bewegen. In Ponykarussells sehen sie tagtäglich nur das Hinterteil des Ponys vor sich selbst.

7. Die Ponys bekommen kaum Pausen. Vorgeschrieben ist eine kurze Pause nach 4 Stunden. Und selbst das kontrolliert nur selten jemand.

8. Es gibt keine gesetzliche Regelung für Ponys in Ponykarussells bei Extremtemperaturen. Die Ponys müssen sowohl bei Eiseskälte als auch bei extremer Hitze ihre Runden drehen.

Zwei Drittel der Deutschen sind ohnehin der Meinung, dass Ponykarussells nicht tiergerecht sind. Das Leid muss endlich ein Ende haben. Ponykarussells sollen angeblich der Unterhaltung von Kindern dienen, stillen jedoch hauptsächlich die Profitgier der Schausteller. Die Ponys bleiben dabei leider gänzlich auf der Strecke.

Go Vegan!

Ernährung

Warum du dir bewusst machen solltest, was du isst.

Was ihr gegen Tierqual-Videos unternehmen könnt

Immer wieder tauchen online Videos auf, in denen Tiere zum Spaß zertreten, verbrannt oder gehäutet werden. Wir sagen euch, was ihr dagegen unternehmen könnt.

Foto: Rayi Christian Wicaksono

Um das kurz zu sortieren: Es geht hier nicht um Recherchevideos, mit denen wir und andere Tierrechtsorganisationen darüber aufklären wollen, was zum Beispiel mit Tieren in der Lederindustrie, der Wollzucht oder in einer Eierfabrik passiert. Solche Videos sind zwar auch brutal anzusehen, sollen damit aber dafür sorgen, dass die Praktiken, die sie dokumentieren, aufhören.

Es gibt aber auch Videos, für die Tiere absichtlich gequält werden. Für „Animal Crushing“-Szenen beispielsweise werden Kleintiere wie Kaninchen, Hundewelpen oder Katzen zertreten, gewürgt, verbrannt, geschlagen oder lebendig gehäutet, um damit einen Fetisch zu bedienen. Das ist verboten, trotzdem finden sich viele solcher Videos im Netz.

Sie zu kommentieren oder zu teilen, um etwas dagegen zu unternehmen, ist leider der falsche Weg, weil es den Machern nur noch mehr Aufmerksamkeit und noch mehr Klicks verschafft. Wenn ihr so ein Video seht, unternehmt stattdessen bitte diese Schritte:

So meldet ihr Tierqual-Videos

  • Findet heraus, ob es sich um ein neues Video handelt. Oft werden alte Videos nach Monaten oder Jahren wieder geteilt, dann lässt sich jedoch kaum noch etwas unternehmen. Ob das Video schon älter ist, lässt sich leicht mit einer Suche nach entsprechenden Schlagworten herausfinden.
  • Wenn ihr ein neues Video gefunden habt, versucht zu erkennen, aus welchem Land es stammt. Bei einem amerikanischen oder deutschen Video meldet euch über unser Kontaktformular, damit wir der Sache nachgehen können. Bei Videos aus anderen Ländern oder ohne erkennbare Herkunft schreibt am besten direkt an die Betreiber der Video-Plattform, auf die es hochgeladen wurde, und fordert, dass es gelöscht und die zuständige Polizeibehörde informiert wird.
  • Wenn ihr eine gewerbliche Website mit Tierqual-Videos gefunden habt, braucht ihr die Kontaktinformationen der Seite, um die Polizei zu benachrichtigen und Anzeige zu erstatten. Die findet ihr bei deutschen Seiten über Denic und bei internationalen Seiten über Whois.
  • Dokumentiert euren Fund in jedem Fall mithilfe von Screenshots der Seite, des Profils und der Kommentare und am besten auch, indem ihr das Video speichert, bevor es eventuell gelöscht wird. Je mehr die Polizei gegen die Täter in der Hand hat, umso einfacher ist es, sie zu überführen.

Am wichtigsten ist es, nicht einfach wegzuklicken, wenn ihr solche Videos im Internet seht. Je mehr Menschen diese Inhalte melden, desto eher können wir etwas dagegen unternehmen. Wenn ihr Zeuge von Tierquälerei werdet oder ihr uns über einen Mißstand informieren wollt, dann benutzt bitte unser Whistleblower-Formular.