9 Gründe, warum Jagd grausam und sinnlos ist

Auch wenn die, die gerne Tiere abknallen, widersprechen: Jagd ist nicht notwendig, um Wildbestände zu regulieren. Das kann die Natur nämlich am besten selbst.

1. Wildbestände regulieren sich von allein

Mehr Tiere bedeuten einen höheren Nahrungsbedarf, dem die Natur nicht automatisch nachkommen kann. Durch Nahrungsmangel würde eine etwaige Überpopulation also von ganz alleine zusammenbrechen.

2. Tiere werden gefüttert und dann erschossen

Viele Jäger füttern die Tiere im Winter (das nennt sich dann „Hege“) und verhindern so, dass sich die Tierpopulationen selbst regulieren, indem die Schwächeren den Winter nicht überleben und sich nur die stärksten Tiere fortpflanzen. So haben Jäger mehr Tiere zum Abschießen.

3. Die Jagd ist kontraproduktiv

Durch die Jagd sinkt die Lebenserwartung der Tiere drastisch; Familienverbände und Sozialstrukturen werden zerstört. Das hat zur Folge, dass sich die Tiere unkontrolliert vermehren. Die Jagd reguliert Tierpopulationen also nicht.

© schonzeit-fuer-fuechse.de

4. Beutegreifer bedeuten Konkurrenz für Jäger

Fuchs, Wolf und Marder sind ungebetene Gäste, denn die Jäger dulden in „ihrem“ Wald keine Jagdkonkurrenten – sie wollen lieber selber schießen. Vor allem Füchse dienen den Jägern als lebende Zielscheiben und werden ohne Grund jedes Jahr zu Hunderttausenden getötet

5. Jäger bringen Menschen in Gefahr

Jäger verursachen indirekt Wildunfälle. Werden die Tiere bei der Jagd aufgescheucht, flüchten sie und rennen um ihr Leben – mitunter auch auf die Straße. Dort werden ihnen häufig heranrasende Autos zum Verhängnis, und auch für die Menschen können solche Wildunfälle tödlich enden. Daneben werden jedes Jahr Dutzende Menschen von Jägern angeschossen oder gar getötet.

6. Die Jagd führt oft zu einem qualvollen Tod

Bei Drückjagden sterben bis zu 70 % der angeschossenen Tiere nicht sofort. Mit zerschossenen Knochen und heraushängenden Innereien flüchten sie, quälen sich oft tagelang und sterben schließlich einen qualvollen Tod.

7. Tierische Mitbewohner werden häufig Jagdopfer

Jedes Jahr werden rund 350.000 Hunde und Katzen von Jägern aus „Beuteneid“ und Lust am Töten erschossen. Mit Arten-oder Tierschutz hat das nichts zu tun. Zusätzlich erleiden viele Hunde und Katzen einen qualvollen Tod in Totschlagfallen, die eigentlich für Marder oder Füchse ausgelegt wurden. Da die Fallen häufig nicht sofort töten, führen abgetrennte Gliedmaßen, Trümmerbrüche oder zerquetschte Körperteile meist zu einem grausamen Tod.

© abschaffung-der-jagd.de

8. Enten werden als Trainingsobjekte misshandelt

Jährlich werden etwa 400 Enten bei der Ausbildung von Hunden für die Entenjagd getötet. Die Flügel der Enten werden hierbei fixiert, sodass sie während des Hundetrainings nicht flüchten können.

9. Die Baujagd ist grausam

Bei der Baujagd werden Füchse und Dachse aus ihrem Bau getrieben. Dabei kommt es immer wieder zu blutigen Kämpfen zwischen Hunden und Wildtieren. Auch das Training der Baujagd umfasst schreckliche Techniken, bei denen hilflose Füchse immer wieder in Todesangst versetzt werden.

Unterhaltung

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Warum Pferderennen aufhören müssen

Immer wieder werden Pferde auf der Rennbahn schwer verletzt oder sterben sogar. Mit Sport hat das nichts zu tun.

Eine Sportart, bei der sich regelmäßig Menschen so schwer verletzen, wäre längst verboten. Bei Pferden gehört es aber immer noch wie selbstverständlich dazu, dass sie beispielsweise nach Knochenbrüchen auf der Rennbahn eingeschläfert und zu Wurst oder Seife verarbeitet werden. Von Tierliebe merkt man bei Pferderennen wenig.

Das fängt schon damit an, dass die Tiere viel zu früh zu Rennpferden trainiert werden. Wenn sie mit zwei oder drei Jahren zu unnatürlichen Leistungen gezwungen werden, sind Skelett und Sehnen noch nicht richtig ausgebildet und deshalb umso anfälliger für Verletzungen. Dazu kommen die brutalen Trainingsmethoden, bei denen Jockeys mit scharfem Zug am Gebiss, Peitschenschlägen und den eigentlich verbotenen Zungenbändern arbeiten, die immer wieder für blutige Münder bei den Pferden sorgen.

Zungenbänder werden benutzt, damit sich die Tiere nicht auf die eigene Zunge beißen, während sie vom Jockey ins Ziel gepeitscht werden.

Damit Pferde überhaupt so schnell rennen und den physischen und seelischen Stress aushalten, werden sie außerdem oft mit Medikamenten vollgepumpt. Welche Folgen dieses Doping für die Tiere hat, spielt dabei keine Rolle.

Weil es unter diesen Bedingungen auf der Rennbahn immer wieder zu Stürzen und schweren Verletzungen kommt, bedeuten Pferderennen für viele Tiere einen frühen Tod. Pferde, deren Leistung nachlässt, werden ins Schlachthaus gebracht und beispielsweise zu Wurst verarbeitet. Oft sterben sie aber auch schon direkt auf der Rennstrecke, weil sie zum Beispiel nach Knochenbrüchen sofort eingeschläfert werden, und landen dann in der Tierkörperverwertungen, wo sie etwa zu Seife verarbeitet werden. Allein im Zeitraum von Januar 2011 bis Mai 2013 mussten mindestens 44 Pferde auf deutschen Rennbahnen ihr Leben lassen. Die Dunkelziffer ist laut Experten wesentlich höher.

Rennverbände billigen bis zu fünf Peitschenschläge pro Rennen. Die Jockeys machen regen Gebrauch davon, wie hier in Hamburg. Mit Sport hat das nichts zu tun.

Ihr wollt etwas gegen Pferderennen unternehmen? Informiert Freunde und Bekannte über die Methoden, mit denen Pferde zu Höchstleistungen gezwungen werden, und bittet sie, keine Pferderennen zu besuchen. Oder kommt ins Streetteam und setzt euch gemeinsam für Tierrechte ein.