Darum ist es so toll, den Adoptionstag eures Hundes oder eurer Katze zu feiern

Bei euch lebt ein Hund, eine Katze oder ein anderes Tier aus dem Tierheim? Das gehört gefeiert – aus diesen Gründen.

© Petra Thaler

Ihr könnt in Erinnerungen schwelgen

Vielleicht wisst ihr nicht genau, an welchem Tag euer Hund oder euer Meerschweinchen geboren wurde. Aber ihr könnt euch bestimmt noch genau daran erinnern, wie ihr euch im Tierheim kennengelernt habt und wie euer neuer Mitbewohner dann bei euch eingezogen ist. Manche Leute mögen es albern finden, einen Adoptionstag zu feiern – aber diese Leute haben wohl einfach nicht so viele schöne gemeinsame Erinnerungen mit einer Katze oder einem Kaninchen. Holt also ruhig mal die Erinnerungsfotos raus und erzählt eurem Tier, wie sehr ihr euch freut, dass es bei euch lebt.

Es gibt Kuchen

Ihr könnt den Adoptionstag eures Mitbewohners natürlich so feiern, wie ihr möchtet, aber Kuchen ist immer eine gute Idee. Das kann je nach Tier ein Arrangement aus Kräutern und Gemüsesticks sein oder ein Törtchen oder Kekse, die ihr (natürlich ohne Zucker, Schokolade und ähnliche Zutaten und nach entsprechenden tierfreundlichen Rezepten) backt. Sogar Eis könnt ihr zur Feier des Tages zusammen mit eurem Hund essen – und am besten natürlich noch seine liebsten Hundefreunde zu einem Picknick einladen.

Ihr setzt ein Zeichen

Es gibt leider immer noch Menschen, die nicht glauben wollen, wie großartig ist, ein Tier aus dem Tierheim bei sich aufzunehmen, statt eins beim Züchter zu kaufen. Wenn ihr euren Adoptionstag – im echten Leben und beispielsweise auch in den Sozialen Medien – feiert, zeigt ihr damit nicht nur, wie süß und schlau und lustig eure Katze oder euer Hamster ist, sondern erinnert dabei auch immer daran, dass es ein adoptiertes Tier ist.

Bei aller Liebe auch wichtig: ab und zu mal Zeit getrennt verbringen. Wenn ihr zum Beispiel zum Weihnachtsmarkt geht, bleibt euer Hund lieber zu Hause.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
Go Vegan!

Bitte nehmt eure Hunde nicht mit auf den Weihnachtsmarkt

Zwischen Glühweinständen und Dudelmusik ist kein Platz für Tiere. Warum ihr eure Hunde lieber von Weihnachtsmärkten fernhalten solltet.

Es ist eng und laut

Die laute Musik, das Stimmengewirr und die vielen herumstehenden und herumlaufenden Menschen stressen Hunde nicht nur, sie können sogar gefährlich werden. Vor allem kleine Hunde werden zwischen all den Menschenbeinen schnell übersehen, und auch große können versehentlich getreten, angerempelt oder umgerannt werden. Weihnachtliche Ausflüge mit Hunden gehen besser da, wo es entspannter ist.

Es ist voller Menschen

Im besten Fall wollen die einfach nur freundlich sein und eure Hunde streicheln, im schlimmsten Fall sind sie betrunken und grob zu euren Hunden. So oder so: Nicht jeder Hund steht auf fremde Menschen, erst recht nicht, wenn es im Gewimmel keine Möglichkeit zum Ausweichen gibt. Bevor die Hunde dann vor Panik vielleicht sogar zuschnappen, bleiben sie lieber zu Hause.

Es ist gefährlich

Wenn Hunde heruntergefallene Essensreste oder Müll essen, kann das leicht zu Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen führen. Noch gefährlicher wird es, wenn Hunde Knochen aus Grillresten verschlucken. Von heißem Glühwein, der im Gedrängel auf Hunden landen kann, und Scherben auf dem Boden ganz zu schweigen. Egal, wie sehr man aufpasst, sicher ist es für Hunde auf Weihnachtsmärkten nicht.

Besserer Plan: Hunde bei ihrem Lieblingssitter lassen und mit Menschenfreunden auf die veganen Weihnachtsmärkte gehen.