Mit diesen 5 Aktionen sind die Streetteams in der Corona-Zeit aktiv

Auch wenn Straßenaktionen im Moment nicht möglich sind, lassen unsere Streetteams nicht locker. So setzen sich die Aktivisten auch während Corona für Tiere ein.

1. Welttag zur Abschaffung der Fischerei

Im März haben sich Streetteamer als Fische geschminkt, auf Postern erklärt, warum sie keinen Fisch essen und leckere Rezepte mit veganen Fisch-Alternativen in Videos und Fotos präsentiert. Larissa hat gezeigt, wie man günstig und mit einfachsten Zutaten veganen Räuchlachs selber machen kann:

2. Eier sind Tierqualprodukte

In der Osternzeit haben die Streetteamer online mit Hühnermasken und Schildern darauf aufmerksam gemacht, warum sie keine Eier essen. Zusätzlich wurden Nudelhersteller wie Birkel und Alb-Gold über ihre Online-Kanäle dazu aufgefordert, Eier aus ihren Produkten zu verbannen. Hier seht ihr ein paar Eindrücke:

3. Tui – Stoppt das Leid der Orcas!

 Der Reiseveranstalter Tui bietet noch immer Reisen zu SeaWorld und anderen Meereszoos an. Dabei haben wir das Unternehmen bereits 2016 ausführlich über das Leid der Orcas informiert, und viele Reiseunternehmen wie TripAdvisor oder Vtours sind bereits aus diesem grausamen Geschäft ausgestiegen. Deshalb haben die Streetteams den Geburtstag von dem Vorstandsvorsitzenden von Tui genutzt, um ihn zu bitten, sein neues Lebensjahr mit Mitgefühl zu beginnen und Meereszoos aus dem Tui-Angebot zu streichen.

4. Netzstreik fürs Klima

Auch an den Protestaktionen von Fridays for Future haben sich die Streetteams kreativ beteiligt. Mit Fotos auf Social Media-Plattformen, wie ihnen das Wasser bis zum Hals steht, und der Message, dass nur eine vegane Ernährung klimafreundlich ist, haben sie auf die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und unseren Ernährungsgewohnheiten aufmerksam gemacht.

5. So geht veganes Backen mit dem Vego-Schokoaufstrich

Um aufzuzeigen, wie lecker vegane Schokoaufstriche sind, wurde einen Backchallenge gestartet, in der Streetteamer Fotos von ihren Kreationen mit dem Vego Schokoaufstrich auf Social-Media Plattformen gepostet und ihre eigenen Rezepte veröffentlicht haben. Der Vego-Schokoaufstrich ist übrigens nicht nur vegan sondern auch palmölfrei, bio, fairtrade und wird in einem Glas verkauft, das wunderbar wiederverwendet werden kann.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Tretet dem Streetteam in eurer Nähe bei!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Tiger King: 39 Tiger gerettet und in Auffangstationen gebracht

Sie wurden eingesperrt und gequält. Heute genießen sie ihr Leben in Auffangstationen. Wie wurde das erreicht?

© PETA USA

Wer die neue Netflix-Serie „Tiger King: Großkatzen und ihre Raubtiere“ gesehen hat, hat auch einen Einblick in die unvorstellbar grausamen Machenschaften der Betreiber der ausbeuterischen Großkatzen-Industrie bekommen. Im Vordergrund steht das Leben des kriminellen Privatzoo-Besitzers Joseph Maldonado-Passage aka Joe Exotic. Was man in dieser Serie nicht erfährt, ist, dass PETA USA dabei geholfen hat, 39 Tiger, drei Bären, zwei Paviane und zwei Schimpansen aus der Gefangenschaft von Joe Exotic in eine Wildtier-Auffangstation zu überführen. Es wurde ihnen dabei ein Start in ein neues, artgerechtes Leben geschenkt.

Pearl, ein weißer Tiger, lebt jetzt im Wild Animal Sanctuary.
© PETA USA

Bevor sie ihr neues Leben in der Auffangstation starten konnte, wurde Pearl im Alter von nur wenigen Wochen aus einem Privatzoo in Mississippi in den Zoo Dade City’s Wild Things (DCTW) in Florida gekarrt. Pearl war einer der 19 Tiger, die einen gefährlichen Horror-Trip zu Joe Exotic hinter sich bringen mussten. 18 Stunden litten sie in der Hitze in einem Anhänger aus Metall – ohne Zugang zu Trinkwasser oder Abkühlung. Während dieser Reise wurden drei Tigerjunge geboren und starben.

Curly (links) und Mo im Wild Animal Sanctuary.
© PETA USA

PETA USA rettete die Tiger vor Joe Exotic

Jahrelang setzten sich Tierschützer für die Tiere ein. PETA USA ermittelte und zog vor Gericht. So wurde erreicht, dass Mo, Curly, Pearl und vielen weiteren Tigern ein neues, artgerechtes Leben in großzügigen und artgerechten Auffangstationen geschenkt werden konnte.

Mo kann jetzt in der Auffangstation die Sonne genießen.
© PETA USA

Statt wie früher in einem engen, kargen Gitterkäfig eingesperrt zu sein, kann Mo heute in der Wildtier-Auffangstation The Wild Animal Sanctuary in Colorado seinen großräumigen Lebensraum entdecken und die Sonne genießen.

Ihr möchtet, dass kein Tier solche Qualen durchleiden muss? Informiert euch auch über die Lage in deutschen Zoos und Zirkussen.