5 Tierrechtsaktionen, für die ihr nichts tun müsst

Große Aktionen sind wichtig, um etwas für Tierrechte zu erreichen, aber manchmal siegt die Faulheit. Diese 5 Dinge könnt ihr tun, ohne dass es anstrengend wird.

24.Okt 2018

Bestellt beim Lieferdienst

Selberkochen ist immer gut, aber wer bei einer Fast-Food-Kette oder dem örtlichen Pizzataxi was Veganes bestellt, zeigt so, dass durchaus Nachfrage besteht, tut also ganz konkret was für die Tiere.

Netflixt

Was gibt es Entspannteres als auf dem Bett zu liegen und Netflix (oder Videos auf anderen Plattformen) zu gucken? Neben Dokus zum Thema Tierrechte gibt es da auch jede Menge Spielfilme, die mal mehr und mal weniger krass sind, aber in jedem Fall zum Nachdenken anregen. So nehmt ihr nicht nur neue Informationen auf, sondern holt euch auch neue Motivation, rauszugehen und etwas für die Tiere zu machen.

Lasst euren Garten in Ruhe

Bester Tipp für den Herbst und Winter: Nichts im Garten machen. Also Laub nicht wegräumen, den Boden nicht harken, Holzstapel liegenlassen. In einem möglichst naturbelassenen Garten richten sich nämlich Igel am liebsten zum Winterschlaf ein. So bietet ihr ihnen einen Unterschlupf, ohne dafür einen einzigen Finger zu krümmen.

Unterschreibt eine Petition

Online-Aktivismus wird oft kleingeredet, dabei kann er ziemlich viel bewirken. Unterschreibt also Petitionen, die euch wichtig sind, und teilt sie in den Sozialen Medien. Das sind oft nur zwei, drei Klicks, für die ihr nicht mal vom Sofa aufstehen müsst. Wenn ihr euch dann zusätzlich noch aufrafft, um zum Beispiel zu einer Demo zu gehen, ist das natürlich umso besser.

Esst Cornflakes mit Sojamilch

Einfachste Sache ever für alle, die eigentlich keine Tierprodukte essen wollen, das aber noch zu kompliziert finden: Ein Produkt austauschen, für das es eine simple Alternative gibt. Wenn ihr im Supermarkt zur Hafermilch oder Sojamilch statt zur Kuhmilch greift, ist das null Extra-Aufwand, und eure Cornflakes oder euer Kaffee schmeckt damit nicht groß anders. So setzt ihr euch für Babykühe ein, ohne dass es euch irgendeinen Stress macht.

Foto: Yvens Banatte

Tierrechtsaktionen für Nicht-ganz-so-Faule könnt ihr mit unseren Streetteams starten.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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Go Vegan!

Kalifornische Schulen streichen Salami und Hot Dogs vom Speiseplan

Im Santa Barbara Unified School District soll es kein verarbeitetes Fleisch mehr geben. Stattdessen setzen die Schulen auf pflanzliche Alternativen.

24.Okt 2018

Als erster Schulbezirk in den USA streicht der Santa Barbara Unified School District verarbeitetes Fleisch vom Speiseplan. Statt Hot Dogs, Salami, Schinken und Wurst soll es ab sofort in allen Schulen im Bezirk pflanzliche Alternativen geben.

© SB Unified Food Service /FB

Noch gibt es an den Schulen weniger verarbeitetes Fleisch, aber die Hälfte aller ausgegeben Mahlzeiten ist bereits komplett vegan, und es wird sichergestellt, dass es jederzeit vegane Optionen gibt – schließlich ist eine ausgewogene vegane Ernährung die beste Grundlage, um gesund lernen zu können.

An eurer Schule oder Uni ist das vegane Angebot noch eher mau? So macht ihr eure Mensa veganer.