Streetteam-Demos: Cavalluna-Shows bedeuten Leid für Pferde

Für die Pferdeshow Cavalluna werden Tiere gequält. PETA ZWEI-Streetteams haben in mehreren Städten gegen das Tierleid demonstriert.

20.Sep 2022

Die Pferdeshow Cavalluna ist eine trügerische Illusion: Denn die Inszenierung wirkt nur auf den ersten Blick magisch, beim genaueren Hinsehen fällt auf, wie sehr Pferde für solche Shows leiden.

Unsere PETA ZWEI-Streetteams haben in insgesamt vier Städten bei sechs Aktionen auf das Leid der Tiere aufmerksam gemacht und darüber informiert, warum Pferdeshows Tierquälerei sind. Hier findet ihr die Bilder zu den verschiedenen Aktionen unserer Streetteams in Saarbrücken, Rostock, Düsseldorf und Stuttgart.

Deutschlandweite Aktionen gegen die tierquälerische Pferdeshow Cavalluna

Viele Pferdeshow-Einlagen sind tatsächlich atemberaubend – vor allem für die sensiblen Tiere, denen beispielsweise bei der sogenannten Rollkur der Kopf fast bis zur Brust gezogen wird, damit sich der Hals rund überdehnt: Diese Methode war Teil der Cavalluna-Show „Welt der Fantasie“ (2018/2019), laut den überarbeiteten Tierschutzleitlinien (2020) ist das nicht mehr erlaubt. [1] Denn bei der Rollkur haben die Pferde Schmerzen und Probleme beim Atmen. Auch mit Sporen und Peitschen werden die rund 60 Pferde für Cavalluna-Shows gefügig gemacht, in grellem Licht werden die Fluchttiere mit lauter Musik und Feuer konfrontiert.

Wenn sie in Shows vorgeführt oder dressiert werden, verbringen die Lauftiere einen großen Teil der Zeit in engen Transportern, in denen sie von einer Stadt zur nächsten gekarrt und dort bis zur Show meist in provisorisch aufgestellte Boxen gesteckt werden. Cavalluna verwehrt ihnen alle natürlichen und wichtigen Bedürfnisse – ein tiergerechtes Leben ist so nicht möglich.

In den verschiedenen Städten haben unsere Streetteams daher von März bis Juli 2022 darauf aufmerksam gemacht, dass alle, die solche Shows besuchen, Tierquälerei unterstützen. Dafür haben unsere freiwilligen Aktiven als Dompteur:in und Pferde verkleidet vor Veranstaltungsbeginn mit Schildern, Bannern und Postern auf die Tierschutzproblematik des Showkonzepts aufmerksam gemacht, unter anderem mit folgenden Statements:

  • „Ich bin kein Entertainer“
  • „Pferde sind nicht zu unserem Spaß da“
  • „Pferde raus aus Shows“
  • „Ungerecht, nicht artgerecht“
  • „Artgerecht ist nur die Weide“
  • „Jedes Ticket unterstützt Tierleid“

So könnt auch ihr für Tiere aktiv werden

Ihr wollt euch auch für Tiere einsetzen und aktiv etwas gegen die Ausbeutung und den Missbrauch von Tieren tun? Dann könnt ihr euch ganz einfach einem Streetteam in eurer Nähe anschließen, bei unseren vielen Aktionen mitmachen und den Tieren eure Stimme geben!

Streetteam

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Mitmachen

Go Vegan!

Macht mit beim Welttag für das Ende des Speziesismus!

Am 27. August ist Welttag für das Ende des Speziesismus. Wir von PETA ZWEI sind mit vielen Aktionen am Start – und ihr könnt mitmachen!

Foto: fightingforanimals_photography
20.Sep 2022

Ihr wollt nicht mehr länger zusehen, wie Millionen von Tieren für Fleisch, Milch, Eier und viele andere Tierqualprodukte gequält, eingesperrt, gezüchtet und getötet werden? Dann werdet jetzt aktiv und setzt euch gemeinsam mit uns gegen die Wurzel aller Tierquälerei auf diesem Planeten ein: Um mehr Menschen über Speziesismus aufzuklären und dagegen vorzugehen, demonstrieren am 27. August zahlreiche PETA ZWEI-Streetteams in ganz Deutschland – seid dabei!

Jetzt mitmachen am Welttag für das Ende des Speziesismus

Am 27. August findet der Welttag für das Ende des Speziesismus statt. Speziesismus ist ein ausbeuterisches Denkmuster – ähnlich dem des Rassismus. Damit gemeint ist eine soziale Ungerechtigkeit gegenüber anderen Arten, also Spezies, nur, weil sie anders sind als wir. Wer speziesistisch denkt und handelt, hält es für okay, andere Tierarten für einen menschengemachten Zweck auszubeuten. Das ist jedoch falsch:

  • Kühe geben ihre Milch nicht für uns Menschen, sondern für die Aufzucht ihrer Babys. 
  • Kein Tier will getötet werden, um als Burgerfleisch für uns zu enden.
  • Hühner würden nicht fast jeden Tag im Jahr gezwungenermaßen ein Ei legen und durch den Legezwang Entzündungen und Schmerzen erleiden, wenn wir sie nicht zu förmlichen „Eiermaschinen“ herangezüchtet hätten.

Das ist nicht nur unnatürlich, sondern vor allem übergriffig und ausbeuterisch. Wir Menschen müssen einsehen, dass wir auch Tiere sind und kein Recht haben, uns über andere zu stellen und sie für unsere Zwecke zu missbrauchen – egal, ob für Nahrung, Kleidung, Unterhaltung, in grausamen Experimenten oder anderen Bereichen.

Spruch Speziesismus toetet

Schließt euch diesen starken Aktionen an!

Um auf diese extreme Ungerechtigkeit und das unvorstellbare, millionenfache Leid aufmerksam zu machen, das vielen durch den Speziesismus gar nicht erst bewusst ist, veranstalten unsere PETA ZWEI-Streetteams zahlreiche Aktionen in ganz Deutschland.

  • Blutiges Festmahl umgekehrt: Macht mit bei einem blutigen Festmahl umgekehrt, bei dem Hühner, Hirsche, Schweine und andere Tiere, die zum Verzehr grausam getötet werden, Rache üben und umgekehrt Menschen verspeisen. Am Ende stirbt für jedes Stück Fleisch ein Lebewesen!
  • Hundegrill-Aktion: Warum essen Menschen Schweine, reagieren aber schockiert, wenn ein Hund gegrillt wird? Diese Aktion zeigt, dass alle Lebewesen ein Recht auf Freiheit und Unversehrtheit haben – egal, ob borstig oder bellend.
  • Teller-Aktion: „Möchten Sie gegessen werden?“ steht groß auf dem Teller, der mit Pommes, Erbsen und Aktivist:innen garniert ist.

Egal, ob ihr Flyer verteilt, euch in ein Kostüm werft, Kunstblut anbringt oder einfach nur dabei seid und andere Menschen aufklärt – gebt den Tieren eure Stimme! Setzt euch gemeinsam mit uns gegen Speziesismus ein.

Wo finden die Aktionen statt und wie nehmt ihr teil?

Geplant sind Aktionen in Hamburg, Köln, Berlin, Leipzig, Frankfurt, Tübingen und in Kleve. Weitere Infos findet ihr auf Facebook – dort gibt es für die Aktionen einzelne Veranstaltungen, über die ihr euch anmelden und mehr erfahren könnt. Auf unserer Facebook-Seite findet ihr alle Veranstaltungen und Demos.

Jetzt Teil der freiwilligen PETA ZWEI-Streetteams werden

Ihr wollt regelmäßig für Tierrechte auf die Straße gehen? Dann werdet Teil unserer freiwilligen Streetteams. Finde jetzt dein Streetteam in deiner Stadt und lerne nette Gleichgesinnte kennen!