Anna aus dem Streetteam München

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Anna, 19, die das Münchener Streetteam leitet.

04.Mai 2017

Seit wann bist du dabei?

Im Streetteam bin ich seit Herbst letzten Jahres, und die Leitung habe ich jetzt im März übernommen.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Irgendwann war es für mich nicht mehr genug, „nur“ vegan zu leben. Ich wollte mehr machen, und dafür war das Streetteam perfekt.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Ja, Pelz. Das heißt aber nicht, dass ich andere Themen als weniger wichtig empfinde. Ganz im Gegenteil, alle Themen werden gleich ernstgenommen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Sehr viel Spaß machen unsere Umweltaktionen, weil uns die Passanten da meist aufgeschlossener gegenüberstehen und mehr Interesse zeigen. Dadurch bilden sich dann auch bessere Gespräche und Diskussionen. Außerdem machen mir Anti-Zirkus-Demos immer viel Spaß, weil man da mal richtig laut sein kann.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Vegan ist ein wichtiger Schritt, denn dadurch wird man ja gewissermaßen auch schon aktiv.  Dann gibt es online beispielsweise immer viele Petitionen, die man unterschreiben kann; wer dann noch mehr machen möchte, kann natürlich gerne in eines unserer Streetteams kommen, wir freuen uns immer sehr über neue motivierte Menschen! Habt keine Scheu, wir beißen nicht, ganz im Gegenteil: Ich habe sehr viele neue Freunde durch den Aktivismus bekommen.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

Streetteam

Mit anderen für Tiere aktiv werden.
Mitmachen

Go Vegan!

So könnt ihr euch für veganes Leder bei H&M einsetzen

Die schwedische Modekette verkauft immer noch Lederprodukte, hinter denen Tierquälerei steckt. Helft uns jetzt, H&M zum Umdenken zu bewegen.

04.Mai 2017

Die unschöne Wahrheit: Leder ist immer die Haut von einem getöteten Tier. In den meisten Fällen stammt es von Kühen, die dafür unter extrem beengten Bedingungen gefangen gehalten wurden, krank waren und weder Nahrung noch Wasser hatten. Die Tiere werden gebrandmarkt, ihnen werden Schwanz und Hörner gekürzt und sie werden kastriert – normalerweise ohne jegliche Schmerzmittel. Die Industrie transportiert die Tiere hunderte Kilometer weit zu Mastbetrieben und Schlachthäusern, wo viele von ihnen noch bei lebendigem Leib gehäutet werden. Würde man den Schuhen, Taschen und Gürteln, die H&M daraus macht, das alles ansehen, dann würde sie wohl kaum jemand kaufen.

Die schwedische Modekette ist eigentlich schon ziemlich gut darin, lederfreie Produkte herzustellen. Vor allem die günstigsten Schuhe und Accessoires sind oft aus Kunstleder hergestellt. Bei den etwas teureren Produkten setzt das Unternehmen aber trotzdem regelmäßig Tierhäute ein – was nicht nur Tierquälerei, umweltschädlich und oft auch für Menschen gesundheitsschädlich ist, sondern völlig unnötig. Schließlich gibt es jede Menge vegane Lederalternativen, die sich nicht nach Plastik anfühlen und auch nicht so aussehen.

Helft uns deshalb, H&M davon zu überzeugen, komplett lederfrei zu werden.

Kauft keine Lederprodukte bei H&M. Erklärt auch euren Freunden, warum es keine gute Idee ist, Lederprodukte zu kaufen. Unterschreibt unsere Petition. Und bittet H&M auch auf Facebook, Instagram und Twitter, auf veganes Leder umzusteigen. Zusammen kriegen wir das hin.

Ihr wollt jetzt schon lederfrei shoppen? Hier sind unsere liebsten lederfreien Ledersneaker.