Die 5 besten Tipps zum Anti-Valentinstag

Euer Leben ist nur was wert, wenn ihr einen Supermenschen an eurer Seite habt? Unsinn. So macht ihr den 14. Februar auch als Single zu eurem Tag.

06.Feb 2019

1. Helft aus

Studien zeigen: Wer anderen hilft, fühlt sich danach selbst besser. Was liegt zum Valentinstag also näher, als im örtlichen Tierheim auszuhelfen? Knuddeleinheiten mit den Hunden oder Katzen vor Ort inklusive.

2. Lasst es raus

Alleine zu sein, wenn man nicht alleine sein will, kann ganz schön schlechte Laune machen. Diese ganze negative Energie könnt ihr allerdings auch zum Guten nutzen. Regt euch nicht über euer eigenes Leben auf, sondern über Firmen, die Tierversuche machen, oder über euer lokales Lieblingscafé, das immer noch eine Extra-Gebühr für Hafermilch verlangt – und beschwert euch darüber. Höflich, aber bestimmt – für mehr Liebe auf der Welt.

3. Schaut euch um

Es muss ja nicht immer gleich die Suche nach dem nächsten Für-immer-Menschen sein: Auf vielen Dating-Plattformen könnt ihr angeben, ob eure nächste Kurzbekanntschaft beispielsweise vegan sein sollte. Oder ihr schließt euch dem Streetteam in eurer Stadt an und lernt gleichgesinnte Leute für Freundschaften und andere Beziehungen kennen.

4. Netflixt und chillt

Wer sagt, dass Netflix-Abende nur zu zweit gehen? Alleine habt ihr die Couch und das Popcorn für euch und könnt außerdem noch entscheiden, was läuft. Ein Taschentuch-Spielfilm wie „Okja“ oder lieber eine Doku wie „Cowspiracy“, neben der einem die eigenen Probleme schön unwichtig vorkommen? Ihr habt die Wahl.

5. Gönnt euch

Beste Lebensweisheit: Man muss erst mal zu sich selbst lieb sein, bevor andere Menschen was davon abbekommen. Das gilt besonders für süße Gesten. Gönnt euch also einen schnellen Mikrowellen-Tassenkuchen,eine Portion Churros oder fahrt gleich einen ganzen Erdnussbutter-Schoko-Kuchen auf, den ihr mit niemandem teilen müsst.

Unsere einzig wahre Liebe sowieso: Erdnussbutter. Hier sind die 5 besten Rezepte.

Streetteam

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Go Vegan!

Jackie aus dem Streetteam Darmstadt

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Jaqueline, 33, die das Streetteam Darmstadt leitet.

06.Feb 2019

Seit wann bist du dabei?

Ich bin seit 2014 im Streetteam Darmstadt, und seit 2016 leite ich das Team gemeinsam mit Marion.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Ich bin zum Streetteam gekommen, um aktiv für Tiere auf die Straße zu gehen. Mir hat es nicht mehr ausgereicht „nur“ vegan zu leben. Ich wollte auch anderen Menschen aufzeigen, was hinter den Kulissen der Industrie mit den Lebewesen passiert. Ich wünschte, mit hätte damals schon jemand die Augen geöffnet. Viele Dinge aus dem alltäglichen Leben, über die man sich keine Gedanken macht, verursachen unendliches Leid, wie beispielsweise Milch. Ich wünschte, ich hätte mich früher zu den Themen informiert.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Ich kann gar nicht sagen, dass mir ein Thema mehr am Herzen liegt als das andere. Egal in welchem Bereich, es leiden und sterben Tiere. Deshalb versuche ich in allen Bereich aktiv zu sein.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Wir sind mittlerweile so ein eingeschworenes Team und haben so viel Spaß miteinander, dass ich alles sehr gerne mache. Wenn ich mir jedoch ein Thema aussuchen müsste, dann vielleicht unsere Aktion „Grillen statt Killen“. Das beeindruckt die Menschen doch immer sehr, wie gut man auch mit veganen Alternativen im Sommer seinen Spaß haben kann. Jeder von uns bringt dann was zur Verköstigung mit, damit die Menschen auch gleich vor Ort mal probieren können, wie lecker eine vegane Ernährung sein kann. Dabei klären wir nicht nur über das Leid auf, sondern zeigen mit alternativen Produkten und Rezepten gleich, wie einfach man Leid vermeiden kann.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Auf jeden Fall mal im lokalen Streetteam vorbeischauen. Hier kann man sich aktiv einbringen und ist mit Menschen zusammen, die auch aktiv gegen die Ausbeutung von Tieren kämpfen. So hat man zumindest schon mal die erste Gemeinsamkeit. Das hilft auch dabei, sich ein Netzwerk aufzubauen, in dem man sich gegenseitig unterstützt.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!