Die 13 aufsehen­erregendsten Streetteam-Aktionen 2021

PETA ZWEI-Streetteams haben sich auch 2021 mit Herzblut für die Tiere eingesetzt. Jetzt die 13 aufsehenerregendsten Aktionen ansehen!

14.Jan 2022

Mit kreativen Konzepten und aufsehenerregenden Aktionen gingen die freiwilligen PETA ZWEI- Streetteams auch 2021 wieder auf die Straße – und das genau 260 Mal! Verkleidet als Eyecatcher wie etwa tanzende Tofus, Superhelden oder Aliens sorgten sie dafür, dass Passanten und Passantinnen nicht wegsahen, sondern vielmehr hinschauten. So konnten sie viele Menschen zu einem tierfreundlichen Leben bewegen.

17. April: Streetteam Saarbrücken wirbt mit Superheld:innen für vegane Lebensweise

In Kostümen von Superwoman, Spiderman und Co. hat das Streetteam in Saarbrücken deutlich gemacht, dass wir alle täglich Held:innen für Tiere und die Umwelt sein können – indem wir uns vegan ernähren. Mit ihren Kostümen zogen sie viele Blicke auf sich und gaben Tipps für eine vegane Lebensweise.

24. April: Streetteam Düsseldorf veranschaulicht Tierquälerei für Tierversuche

In einem Szenario mit „Laboratorien“ und Kaninchen-Kostümen klärte das Streetteam Düsseldorf darüber auf, dass Tiere in Tierversuchslaboren täglich durch die Hölle gehen. Es klärte darüber auf, dass Tierversuche für Kosmetik trotz EU-Verbot weiterhin durchgeführt werden, und dass es an uns Konsument:innen liegt, jeden Einkauf als Stimme für tierversuchsfreie Produkte zu nutzen – denn die sind heute überall erhältlich. Allerdings sollte auf eine Zertifizierung wie beispielsweise die von PETA geachtet werden, da der Begriff tierversuchsfrei nicht rechtlich geschützt ist.

15. Mai: Streetteam Hannover klärt über Ursachen von Pandemien auf

In Hannovers Innenstadt servierte ein Streetteamer im Schutzanzug und mit Gasmaske auf einem Silbertablett ein „Steak“. Damit machte er auf den Zusammenhang zwischen der Tierindustrie und gefährlichen Krankheitserregern wie Corona aufmerksam. Die WHO benannte die steigende Nachfrage nach tierischen Produkten schon 2004 als eine der Hauptursachen für die Entstehung von Zoonosen [1]. Es ist also höchste Zeit, zu handeln.

28. Mai: Streetteam Lüneburg grillt einen „Hund“ in der Innenstadt

Mit einem „Hund“ auf dem Grill stellte das Streetteam Lüneburg zu Beginn der Grillsaison die Frage: „Wenn ihr keinen Hund essen würdet, warum dann ein Schwein?“ Damit machte es auf die Diskriminierungsform Speziesismus aufmerksam, die den Mensch Tieren gegenüber als überlegen einstuft und sich mit dieser Denkweise das Recht herausnimmt, Tiere auszubeuten und zu töten. Viele Menschen waren beim Anblick es „Hundegrills“ zunächst schockiert – auch der Hund, der dem Team direkt einen Besuch abstattete. Beim Näherkommen wurde aber allen klar, dass es sich natürlich um eine Attrappe handelt, die zum Nachdenken anregen soll.

24. Juli: Streetteam Leipzig sorgt mit tanzendem „Tofu“ für Aufsehen

In Leipzig tanzte fröhlich ein „Tofu“ durch die Innenstadt und machte die Menschen mit einem Augenzwinkern darauf aufmerksam, dass Tofu noch nie eine Pandemie verursacht hat. Das Team klärte darüber auf, dass die Ställe und Hallen der Tierwirtschaft wahre Brutstätten für gefährliche Viren sein und tierische Produkte im Gegensatz zu Tofu auch in Zukunft potenziell tödliche Keime verursachen können.

24. Juli: Streetteam Memmingen protestiert gegen den Fischertag

Zum Anlass des Memminger Fischertages stellte das Memminger PETA ZWEI-Streetteam in Fischkostümen klar, dass Tradition niemals Tierquälerei rechtfertigt. Am jährlichen Memminger Fischertag steigen teils stark angetrunkene Männer mit Keschern in den örtlichen Stadtbach und fangen johlend unzählige Forellen. Das Streetteam machte darauf aufmerksam, dass weder Fische noch andere Tiere dazu da sind, dass wir sie essen oder in irgendeiner anderen Form ausbeuten.

© Hannah Betz

6. August: Streetteam Hamburg protestiert am Hafen gegen Tiertransporte

Zum Anlass der internationalen Aktionswoche gegen Tiertransporte mit insgesamt 42 Aktionen demonstrierte auch das Streetteam Hamburg. Unzählige Tiere leiden jedes Jahr auf Transporten an Hunger und Durst. Sie werden mit Elektroschocks in die Transporter getrieben und trampeln sich in Panik teilweise sogar gegenseitig tot. Das Team machten darauf aufmerksam, dass wir alle etwas gegen Tiertransporte tun können, indem wir keine tierische Produkte konsumieren.

24. September: Streetteam Karlsruhe unterstützt den Klimastreik

Die Tierwirtschaft erzeugt riesige Mengen der drei klimarelevantesten Treibhausgase: Kohlenstoffdioxid, Methan und Stickoxid. Das geschieht zum Beispiel durch die Ausscheidungen der Tiere, aber auch durch Regenwaldrodung für Futtermittelflächen. Deshalb nahm das Streetteam Karlsruhe am Klimastreik von Fridays for Future teil und machte deutlich, dass Klimaschutz nur vegan geht.

13. Oktober: Streetteam Nürnberg verspeist als „Aliens“ einen Menschen

Im Oktober fanden in Nürnberg „blutige“ Szenen statt, bei denen „Aliens“ genüsslich einen Menschen verspeisten und Passant:innen so zum Nachdenken brachten. Was wäre, wenn morgen Aliens auf unserem Planeten landen und sich das Recht herausnehmen würden, uns einzusperren, uns die Kinder zu rauben und uns zu töten? Das Streetteam klärte über die Diskriminierungsform Speziesismus auf und machte mit Demoschildern deutlich: Fleisch ist Mord, egal bei wem!

24. Oktober: Streetteam Dortmund fordert den Verkaufsstopp von Stopfleber

Zusammen mit anderen Tierschutzorganisationen demonstrierte das Streetteam Dortmund vor dem Restaurant Tante Amanda, das trotz schriftlichem Kontakt durch PETA und Alternativvorschlägen nach wie vor das Tierqualprodukt Stopfleber serviert. Bei der Produktion von Stopfleber wird ein Rohr in den Hals von Gänsen oder Enten gerammt, über das die Tiere zwangsernährt werden. Die enorme Nahrungsmenge, die den Tieren mit Gewalt verabreicht wird, würde auf den Menschen übertragen zweimal am Tag je sieben Kilo Spaghetti entsprechen. Die kranke Leber der Tiere wird schließlich in Restaurants als Delikatesse serviert. In Deutschland ist die Produktion von Stopfleber aus Tierschutzgründen bereits verboten.

27. Oktober: Streetteam Bremen protestiert gegen Primatenversuche

In Bremen werden bis heute grausame Experimente mit Affen durchgeführt. Hierbei werden Löcher in den Schädel der Tiere gebohrt, über die Elektroden eingeführt werden. Dann wird am offenen Schädel der Tiere geforscht. Durch den Entzug von Flüssigkeit werden die Affen zur Mitwirkung gezwungen. Erfüllen sie ihre Aufgaben, werden sie mit ein paar Tropfen Flüssigkeit „belohnt“. Anschließend werden sie entweder zum Sezieren ihres Gehirns getötet oder müssen für weitere Test herhalten. Das Streetteam demonstrierte zusammen mit Ärzte gegen Tierversuche e.V. gegen die weitere Genehmigung dieser Versuche.

29. Oktober: Streetteam Tübingen zieht mit „Zombies“ durch die Stadt

Täuschend echt als Zombies verkleidet, mit „verwesten“ Gesichtern und „blutverschmiert“ zog das Streetteam in der Halloweenzeit durch die Tübinger Innenstadt. In den Händen hielt es Schilder mit der Message „Fleisch: nur für Zombies“. Denn im Gegensatz zu Zombies haben wir die Wahl, freundlich oder grausam zu sein – niemand muss das Fleisch getöteter Tiere essen.

© Claudia Helm

11. Dezember: Streetteam Stuttgart protestiert vor MaxMara

Viele Modeketten verkaufen noch immer den Pelz von gehäuteten Lebewesen. Dass es auch anders geht, zeigen zahlreiche internationale Modehäuser und Designer, die bereits auf tierfreundliche Alternativen umgestiegen sind – darunter Gucci, Michael Kors und Burberry. Dass wir diesen Schritt auch von MaxMara erwarten, hat das freiwillige Streetteam vor Ort deutlich gemacht.

Werde aktiv im PETA ZWEI-Streetteam

Das waren nur einige Beispiele der vielen Aktionen, die unsere freiwilligen PETA ZWEI-Streetteams 2021 in ganz Deutschland umgesetzt haben.

Treten auch Sie einem Streetteam in Ihrer Nähe bei und erheben Sie Ihre Stimme für die Tiere!

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PETA ZWEI-Streetteam-Demos: Tiere sind keine Geschenke

Weil Tiere keine Weihnachtsgeschenke sind, machten die PETA ZWEI-Streetteams mit starken Aktionen auf das Thema aufmerksam. Jetzt lesen!

14.Jan 2022

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit boomt der (illegale) Handel mit Tieren. Denn gerade zu Weihnachten werden besonders oft „Haustiere“ wie Hunde, Katzen und Kaninchen gekauft, um sie dann am Weihnachtsabend zu verschenken. Doch der Handel mit Tieren verursacht großes Leid.

Aus diesem Grund appellierten die freiwilligen PETA ZWEI-Streetteams im Dezember in Heidelberg, Lüneburg, Karlsruhe und Siegen mit Aktionen an die Menschen, zu Weihnachten keine Tiere zu verschenken. Denn Tiere sind keine Geschenke, sondern fühlende Lebewesen, die viel Zeit und Geld in Anspruch nehmen. Deshalb gilt: Die Entscheidung für einen tierischen Mitbewohner niemals von einer spontanen Feiertagslaune abhängig machen, sondern erst nach reiflicher Überlegung treffen.

PETA ZWEI-Aktivist:innen in Tierkostümen und als Weihnachtsmänner

Bei den Aktionen verkleideten sich die Aktiven als Tiere und Weihnachtsmänner und hielten Schilder mit dem Titel „Tiere sind keine Geschenke“ hoch. Weitere Unterstützende zeigten Plakate mit Aufschriften wie „Ich bin kein Gelegenheitskauf“, „Adoptieren statt kaufen“ und „Tiere sind vom Umtausch ausgeschlossen“.

Die Entscheidung für ein Tier gut bedenken

Mit diesen Messages haben die Aktiven darauf aufmerksam gemacht, dass es eine verantwortungsvolle Aufgabe ist, einem Tier ein neues Zuhause zu schenken. Gerade in der Vorweihnachtszeit werben Zoohandlungen, Baumärkte und Zuchtbetriebe mit Tieren als Geschenken. Oft ist die Freude der Kinder über den tierischen Mitbewohner aber nur kurzzeitig. Schnell gefällt das Tier nicht mehr oder es entspricht nicht den Erwartungen und wird deshalb in überfüllten Tierheimen wieder abgegeben. Wer aber auch nach Weihnachten noch bereit ist, einem tierischen Begleiter ein neues Zuhause zu bieten, sollte ein Tierheim oder eine Pflegestelle besuchen und dort einen Vierbeiner adoptieren.

Ihr wollt Menschen auf Tierleid aufmerksam machen?

Dann macht mit bei unseren PETA ZWEI-Streetteams und engagiert euch im Namen der Tiere in neuen, aufmerksamkeitsstarken Aktionen.