Claudi aus dem Streetteam München

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Claudi, 25, die das Münchner Streetteam leitet.

16.Mai 2017

Seit wann bist du dabei?

Seit Oktober 2016 bin ich bei jeder Aktion dabei. Im Januar bot sich die Gelegenheit und ich übernahm die Leitung.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Ich lebte zu dem Zeitpunkt ein Jahr vegan und beschäftigte mich immer intensiver mit dem Thema Tierrechet. Nun wollte ich endlich mehr tun und auch anderen Leuten das Thema näherbringen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

An sich sind mir alle Themen sehr wichtig. Was mir dennoch besonders am Herzen liegt ist das Thema Milch. Ich lebte selbst vor meiner veganen Zeit knapp zweieinhalb Jahre „nur“ vegetarisch. Der Zusammenhang von Milch und Tierleid war mir einfach nicht ersichtlich. Und ich denke das ist es für viele nicht. Für mich persönlich ist Milch trinken sogar grausamer als Fleisch zu essen. Denn dabei werden die Tiere noch länger ausgebeutet und auch emotional extrem gequält, weil man ihnen jedes Jahr erneut ihr Kalb nach der Geburt entreißt. Dass Mutter und Kind oft wochenlang nacheinander rufen, weil sie ebenso seelischen Schmerz empfinden, wissen die wenigsten.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Da der Circus Krone sein Winterquartier in München hat, bot es sich während der Wintermonate an, das Thema in den Vordergrund zu stellen. Wir demonstrierten alle zwei Wochen vor dem Kronebau gegen Tiere im Zirkus. Das hat mir viel Spaß gemacht. Aber im Grunde gefällt mir jede Aktion, die wir machen, denn irgendjemanden erreicht man immer und das ist für mich das Wichtigste. Zumindest die Leute zum Nachdenken anregen, denn das ist oft der erste Schritt in die richtige Richtung.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Bei PETA ZWEI ist es eigentlich total leicht: Einfach das nächste Streetteam heraussuchen, vorbeikommen und mitmachen. Wir freuen uns immer über Zuwachs! Jeder kann sich einbringen und das selbst bei der Planung. Die tolle Atmosphäre im Team und das Miteinander gefällt mir besonders, was mich auch motiviert, so viele Aktionen zu planen.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt uns unser Streetteam!

 

Streetteam

Mit anderen für Tiere aktiv werden.
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Go Vegan!

Daniel aus dem Streetteam Nürnberg

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Daniel, 32, der das Nürnberger Streetteam leitet.

16.Mai 2017

Seit wann bist du dabei?

Im Sommer 2016 habe ich die Co- Leitung übernommen. Seit dem Frühjahr 2017 leite ich das Team.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Als ich vor einigen Jahren anfing, mich vegan zu ernähren, stand auch zeitgleich fest, dass ich mich aktiv für Tierrechte einsetzen werde. So fing ich damals an, Wildtiere in Not aufzupäppeln und wieder in die Natur auszuwildern, nebenbei war ich in einer regionalen Tierrechtsgruppe aktiv und habe mich dort in mehreren Bereichen mit eingebracht. Mir persönlich war aber der Altersdurchschnitt zu hoch und es kamen leider auch keine neuen oder jüngere Leute hinzu. Seitdem es das Nürnberger Streetteam gibt, ist das anders, weshalb ich mich auch dazu entschieden habe, mit meinen bisherigen Erfahrungen in der Tierrechtsarbeit aktiv das Nürnberger Streetteam zu leiten.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Mir persönlich liegt jedes Tierrechtsthema gleichermaßen am Herzen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Am liebsten sind mir Aktionen, bei denen wir aufzeigen können, wie einfach es ist, seine Lebensweise auf vegan umzustellen, zum Beispiel durch einen Bake-Sale, wo wir bislang immer positive Erfahrungen sammeln konnten. Aber ich mag es auch mal ganz gerne, wenn man seinen Mitmenschen durch etwas drastische Aktionen Empathie für seine Mitgeschöpfe entlocken möchte, blutige Fleischschalen-Aktionen in der Innenstadt bieten sich dafür hervorragend an.   

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Einfach machen! Heutzutage ist es leicht, sich zum Beispiel über das Internet umfassend zu informieren. Bildet euch, schließt euch einer örtlichen Tierrechtsgruppe an und gebt denen eine Stimme, die keine haben. Wichtig ist dabei auch, sich persönlich durch die ganze negative Thematik nicht selbst herunterziehen zu lassen und stets positiv an die ganze Sache heran zu gehen.


Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt uns unser Streetteam!