Daniel aus dem Streetteam Nürnberg

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Daniel, 32, der das Nürnberger Streetteam leitet.

16.Mai 2017

Seit wann bist du dabei?

Im Sommer 2016 habe ich die Co- Leitung übernommen. Seit dem Frühjahr 2017 leite ich das Team.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Als ich vor einigen Jahren anfing, mich vegan zu ernähren, stand auch zeitgleich fest, dass ich mich aktiv für Tierrechte einsetzen werde. So fing ich damals an, Wildtiere in Not aufzupäppeln und wieder in die Natur auszuwildern, nebenbei war ich in einer regionalen Tierrechtsgruppe aktiv und habe mich dort in mehreren Bereichen mit eingebracht. Mir persönlich war aber der Altersdurchschnitt zu hoch und es kamen leider auch keine neuen oder jüngere Leute hinzu. Seitdem es das Nürnberger Streetteam gibt, ist das anders, weshalb ich mich auch dazu entschieden habe, mit meinen bisherigen Erfahrungen in der Tierrechtsarbeit aktiv das Nürnberger Streetteam zu leiten.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Mir persönlich liegt jedes Tierrechtsthema gleichermaßen am Herzen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Am liebsten sind mir Aktionen, bei denen wir aufzeigen können, wie einfach es ist, seine Lebensweise auf vegan umzustellen, zum Beispiel durch einen Bake-Sale, wo wir bislang immer positive Erfahrungen sammeln konnten. Aber ich mag es auch mal ganz gerne, wenn man seinen Mitmenschen durch etwas drastische Aktionen Empathie für seine Mitgeschöpfe entlocken möchte, blutige Fleischschalen-Aktionen in der Innenstadt bieten sich dafür hervorragend an.   

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Einfach machen! Heutzutage ist es leicht, sich zum Beispiel über das Internet umfassend zu informieren. Bildet euch, schließt euch einer örtlichen Tierrechtsgruppe an und gebt denen eine Stimme, die keine haben. Wichtig ist dabei auch, sich persönlich durch die ganze negative Thematik nicht selbst herunterziehen zu lassen und stets positiv an die ganze Sache heran zu gehen.


Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt uns unser Streetteam!

 

Streetteam

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Go Vegan!

Anna aus dem Streetteam München

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Anna, 19, die das Münchener Streetteam leitet.

16.Mai 2017

Seit wann bist du dabei?

Im Streetteam bin ich seit Herbst letzten Jahres, und die Leitung habe ich jetzt im März übernommen.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Irgendwann war es für mich nicht mehr genug, „nur“ vegan zu leben. Ich wollte mehr machen, und dafür war das Streetteam perfekt.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Ja, Pelz. Das heißt aber nicht, dass ich andere Themen als weniger wichtig empfinde. Ganz im Gegenteil, alle Themen werden gleich ernstgenommen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Sehr viel Spaß machen unsere Umweltaktionen, weil uns die Passanten da meist aufgeschlossener gegenüberstehen und mehr Interesse zeigen. Dadurch bilden sich dann auch bessere Gespräche und Diskussionen. Außerdem machen mir Anti-Zirkus-Demos immer viel Spaß, weil man da mal richtig laut sein kann.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Vegan ist ein wichtiger Schritt, denn dadurch wird man ja gewissermaßen auch schon aktiv.  Dann gibt es online beispielsweise immer viele Petitionen, die man unterschreiben kann; wer dann noch mehr machen möchte, kann natürlich gerne in eines unserer Streetteams kommen, wir freuen uns immer sehr über neue motivierte Menschen! Habt keine Scheu, wir beißen nicht, ganz im Gegenteil: Ich habe sehr viele neue Freunde durch den Aktivismus bekommen.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!