So ist das FÖJ von Ash bei PETA ZWEI

Kleiner Einblick in unsere Arbeit gefällig? Ash hat bei uns ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert und erzählt davon.

21.Jan 2022

Wann hat dein FÖJ begonnen?

Mein FÖJ hat am ersten September 2021 begonnen.

Warum hast du dich entschieden, dich für das Freiwillige Ökologische Jahr bei PETA zu bewerben?

Ich habe Anfang des Jahres 2021 generell im Internet gesucht nach etwas, einem Job, Studium, oder Ausbildung, was ich gerne für die nächste Zeit machen möchte, und mit meinen Werten und Überzeugungen vereinbar ist. Als ich bei PETA über das FÖJ-Angebot gestolpert bin, war mir klar: ich möchte alles versuchen, um da rein zu kommen. Das FÖJ bietet mir noch Zeit, genauer rauszufinden, was ich später lernen oder studieren möchte, und gleichzeitig bekomme ich Einblick in den Arbeitsalltag – wobei das i-Tüpfelchen ist, dass ich mich mit meinem Job für die Rechte der Tiere einsetzen kann!

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Besonders am Herzen liegt mir ganz allgemein das Ende der Tierindustrie. Ich bin nun seit über zwei Jahren vegan, und werde immer noch fassungslos, wenn ich mit nicht-veganen Menschen über das Thema spreche. Mir ist es unbegreiflich, wie ein Mensch, der weiß, dass diese Tierleben alleinig dafür aufgezogen werden, wieder getötet und „verarbeitet“ zu werden, sich lieber ein Würstchen, in dem der Tod steckt, als ein tierleidfreies, pflanzliches Würstchen kauft.

Welche deiner Aufgaben machst du am liebsten?

Das ist total schwer zu sagen. Natürlich gibt es ein paar Aufgaben, die primär ich erledige – Material zu den PETA ZWEI Streetteams zu schicken, zum Beispiel – aber ich kann auch immer zu meiner anleitenden Person gehen und um neue Aufgaben bitten, sodass ich einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag habe. Wenn ich mich festlegen muss, dann macht mir das Vorbereiten von Vorträgen, inklusive der Recherchearbeit, die dahinter steckt, am meisten Spaß.

Was war dein bisheriges Highlight während deinem FÖJ?

Anfang November 2021 bin ich mit Kolleginnen nach Lindau zur Gesundheitsminister:innen-Konferenz gefahren, und wir haben dort für eine vegane Politik demonstriert, unter dem Motto „Tofu hat noch nie eine Pandemie verursacht“ – dafür durfte ich in ein Tofu-Kostüm schlüpfen und vor der Inselhalle tanzen – das hat mir total Spaß gemacht. Obwohl ich den Großteil meiner Arbeitszeit im Büro beziehungsweise im Lager bei unseren Demoutensilien verbringe, darf ich auch mal mit zu einer Demonstration, und das lockert den Arbeitsalltag total auf.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Schaut euch in eurer Gegend und auf Social Media um, und tut euch mit Menschen zusammen, denen es ähnlich geht. Ob online von Zuhause aus oder mit Aktiven auf der Straße, es gibt unzählige Möglichkeiten, für die Tiere aktiv zu werden. Das wichtigste ist, Menschen mit denselben Gesinnungen um sich zu haben und sich nicht klein kriegen zu lassen. Wir. Gemeinsam. Für Tierrechte.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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