Fur Free Friday – macht mit!

Am Freitag nach Thanksgiving gehen wieder weltweit Menschen auf die Straße, um gegen Pelz zu demonstrieren. So könnt ihr dabei sein.

© Fighting for Animals Photog.
16.Nov 2021

Der Fur Free Friday – der „pelzfreie Freitag“ – findet jedes Jahr am Freitag nach Thanksgiving statt, einem der umsatzstärksten Tage des Jahres in den USA. Was 1986 in den USA anfing, ist inzwischen zur weltweiten Bewegung geworden. Auch in diesem Jahr gehen am 26. November wieder Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße, um gegen Pelz zu protestieren.

Demonstration gegen Pelz

Die Argumente sind klar: Für Pelz werden Tiere unter schlimmsten Bedingungen gehalten und getötet – beispielsweise durch analen Stromschlag oder Vergasung. Neben Nerzen und Füchsen gehören unter anderem auch Hunde und Katzen zu den Tieren, von denen Pelz stammen kann. Auch Menschen werden als Arbeiter in der Pelzindustrie ausgebeutet, die außerdem die Umwelt mit giftigen Chemikalien belastet. Dabei gibt es mehr als genug vegane Alternativen zu Pelz.

Deshalb steigen schon vor dem eigentlichen Fur Free Friday den ganzen November lang Aktionen zum Thema Pelz. Auch ihr könnt mitmachen: Schließt euch einem Streetteam in eurer Nähe an oder werden mit dem Hashtag #furfreefriday bei Instagram aktiv. Klärt die Menschen in eurer Umgebung darüber auf, warum Pelz nicht tragbar ist, und setzt ein Zeichen für die Tiere.

Euer Streetteam findet ihr auf unserer interaktiven Karte.

Streetteam

Mit anderen für Tiere aktiv werden.
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Go Vegan!

PETAs Alien-Dinner: Streetteam-Demos gegen Speziesismus

Mit Alien-Dinner-Aktionen haben die PETA ZWEI-Streetteams auf die Ausbeutung in der Tierindustrie aufmerksam gemacht. Hier sind die Bilder!

16.Nov 2021

Aliens essen „Bio-Mensch aus Freilandhaltung“ – garantiert nachhaltiges Menschenfleisch mit ganz viel Tierwohl (immerhin sind auch wir Menschen Tiere). Klingt nach Science-Fiction? Nicht für mehr als 800 Millionen Schweine, Kühe, Hühner und andere Tiere, die pro Jahr getötet werden, damit der Mensch ihr und das Fleisch ihrer Kinder essen kann.

In ganz Deutschland haben sich Streetteams mit der einprägsamen Aktion für Tierrechte eingesetzt und bei Passant:innen für die vegane Lebensweise geworben. Denn: Bio-Fleisch ist auch keine Lösung. So sahen die Alien-Dinner-Demos der Streetteams in Karlsruhe, Stuttgart und Kaiserslautern aus.

Szenen aus einem Science-Fiction-Film oder realer als gedacht?

Als Aliens verkleidete Aktivist:innen zerteilen symbolisch mit Messer und Gabel einen blutverschmierten „Bio-Menschen aus Freilandhaltung“ und verspeisen ihn genüsslich. Was hat es damit auf sich?

Unsere Mitarbeiterin Alina Langenhorst bringt den Sinn der Aktion auf den Punkt: „Stellen Sie sich vor, uns würden Außerirdische besuchen: Wir könnten nur hoffen, dass sie uns nicht in Käfige sperren, uns unsere Kinder wegnehmen und unsere Körper zerteilen, wie es der Mensch mit anderen Spezies getan hat und täglich macht.“

„Haustiere und Nutztiere“: Ausbeuterisches Zwei-Klassen-System

Immer noch unterscheiden wir Menschen vollkommen willkürlich zwischen sogenannten Haus- und Nutztieren. Die einen – wie Katzen und Hunde – streicheln und verwöhnen wir. Andere Arten wie Schweine, Rinder und Hühner werden gnadenlos ausgebeutet, oft mit der (fadenscheinigen) Begründung „weil das halt schon immer so war“. Gewalt ist aber immer falsch, egal, wer das Opfer ist.

Mit den Alien-Aktionen machen die PETA ZWEI-Streetteams darauf aufmerksam, dass es nicht normal, natürlich oder notwendig ist, eine andere Spezies aufgrund ihrer Artzugehörigkeit zu diskriminieren, auszubeuten und zu unterdrücken. Denn: Fleisch ist Mord, egal bei wem, denn Speziesismus tötet in jedem Fall. Wer mitfühlend und gewaltfrei leben will, kauft vegane Lebensmittel statt zerstückelter Tierleichen.

Spruch Speziesismus toetet

Ihr wollt aktiv für die Tiere werden?

Dann werdet Teil des PETA ZWEI-Streetteams und macht mit bei Aktionen und Demos – gleichzeitig lernt ihr jede Menge coole neue Leute kennen, denen die Tiere genauso am Herzen liegen wie euch. Jetzt mitmachen!