So könnt ihr euch für veganes Leder bei H&M einsetzen

Die schwedische Modekette verkauft immer noch Lederprodukte, hinter denen Tierquälerei steckt. Helft uns jetzt, H&M zum Umdenken zu bewegen.

26.Apr 2017

Die unschöne Wahrheit: Leder ist immer die Haut von einem getöteten Tier. In den meisten Fällen stammt es von Kühen, die dafür unter extrem beengten Bedingungen gefangen gehalten wurden, krank waren und weder Nahrung noch Wasser hatten. Die Tiere werden gebrandmarkt, ihnen werden Schwanz und Hörner gekürzt und sie werden kastriert – normalerweise ohne jegliche Schmerzmittel. Die Industrie transportiert die Tiere hunderte Kilometer weit zu Mastbetrieben und Schlachthäusern, wo viele von ihnen noch bei lebendigem Leib gehäutet werden. Würde man den Schuhen, Taschen und Gürteln, die H&M daraus macht, das alles ansehen, dann würde sie wohl kaum jemand kaufen.

Die schwedische Modekette ist eigentlich schon ziemlich gut darin, lederfreie Produkte herzustellen. Vor allem die günstigsten Schuhe und Accessoires sind oft aus Kunstleder hergestellt. Bei den etwas teureren Produkten setzt das Unternehmen aber trotzdem regelmäßig Tierhäute ein – was nicht nur Tierquälerei, umweltschädlich und oft auch für Menschen gesundheitsschädlich ist, sondern völlig unnötig. Schließlich gibt es jede Menge vegane Lederalternativen, die sich nicht nach Plastik anfühlen und auch nicht so aussehen.

Helft uns deshalb, H&M davon zu überzeugen, komplett lederfrei zu werden.

Kauft keine Lederprodukte bei H&M. Erklärt auch euren Freunden, warum es keine gute Idee ist, Lederprodukte zu kaufen. Unterschreibt unsere Petition. Und bittet H&M auch auf Facebook, Instagram und Twitter, auf veganes Leder umzusteigen. Zusammen kriegen wir das hin.

Ihr wollt jetzt schon lederfrei shoppen? Hier sind unsere liebsten lederfreien Ledersneaker.

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