Helft uns, Shark City zu verhindern!

Im hessischen Pfungstadt soll Europas größtes Hai-Aquarium entstehen. So könnt ihr etwas dagegen unternehmen.

11.Apr 2018

Bis Ende 2018 wird noch gebaut, dann soll Shark City stehen. 20,5 Millionen Euro gibt die Seven Seas Aquarium Gesellschaft aus, um ein zweistöckiges Gebäude mit 5.000 Quadratmetern Grundfläche und einer Gesamtkapazität von 14 Millionen Litern Wasser ins südhessische Pfungstadt stellen. Das klingt erst mal groß, ist verglichen mit dem Ozean, wo Haie natürlicherweise leben, aber winzig.

Neben vielen anderen Meerestieren will die Seven Seas Aquarium Gesellschaft in Shark City auch mehr als 30 Haiarten einquartieren. Laut Pfungstadts Bürgermeister Patrick Koch stammen 85 Prozent der Tiere aus Nachzuchten. Demnach wären 15 Prozent Wildfänge. Einen Hai aus dem Meer zu fangen, bedeutet nicht nur Stress für das Tier, sondern auch Probleme für das ökologische Gleichgewicht des Ozeans. Und egal, woher die Tiere stammen: In Betonbecken endlos im Kreis zu schwimmen und hinter Glas eingesperrt zu sein, an das Besucher klopfen, bedeutet für sie immer Quälerei. Viele Tiere sterben in Gefangenschaft frühzeitig.

Auf Anfrage von PETA schreibt Bürgermeister Koch unter anderem: „Ferner möchte ich Sie darüber informieren, dass die Entscheidung hier bereits gefallen ist und die Proteste – egal von wem und in welcher Heftigkeit – hier an einer bestehenden Beschlusslage nichts mehr ändern können, da die Entscheidung gefällt wurde.“ Ein Versuch, sich Diskussionen vom Leib zu halten, aber so leicht wird das nicht. Solange sich die Tiere nicht selbst wehren können, müssen Menschen das eben für sie tun.

Protestiert deshalb jetzt gegen Shark City, indem ihr unsere Petition unterzeichnet.

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Petitionen unterschreiben

Unterschriftenaktionen wirken. Und es dauert meist nicht mehr als eine Minute, daran teilzunehmen – anderthalb, wenn man sie anschließend noch über die Sozialen Medien teilt.

Geld spenden

Klar, das ist nicht immer möglich, aber auch kleine Beträge können helfen. Und wer zum nächsten Geburtstag um Spenden für den Lieblingszweck statt um die nächste Ladung Onlineshopping-Gutscheine bittet, bekommt das gute Karma kostenlos dazu.

Aktivismus anziehen

Irgendwas muss man morgens sowieso anziehen, und wer nicht gerade bei einer Bank, als Surflehrerin oder Polizistin arbeitet, hat meist eine ziemlich freie Auswahl. Warum also nicht zum Tierrechtsshirt greifen oder den Rucksack mit einem Vegan-Button schmücken?

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Inspiration verschenken

Den größten Einfluss hat man immer noch im kleinsten Kreis, und es kostet nur ein paar Sekunden, Freunden den Link zum Veganstart zu schicken oder ihnen das vegane Kochbuch weiterzuschenken, aus dem man eh schon alle Rezepte kennt.

Filme gucken

Zugegeben, die meisten Filme dauern schon mehr als ein paar Minuten. Aber wer nach einem stressigen Tag eh einen Netflix-Abend auf dem Sofa eingeplant hat, kann den auch gleich mit einer Tierrechtsdoku oder einem Spielfilm wie „Okja“ verbringen und sich davon neu inspirieren lassen.

Ihr wollt mehr tun und habt ein bisschen Zeit übrig? Kommt ins Streetteam!