Joshua aus dem Streetteam Stuttgart

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Joshua, 21, der das Streetteam Stuttgart leitet.

20.Jul 2020

Seit wann bist du dabei?

Ich bin seit April 2018 dabei und bin seit Juni 2019 Teil des Leitungsteams.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Ich wollte nicht nur für mich selber aufhören, zur Tierausbeutung beizutragen, indem ich vegan lebe, sondern mich aktiv für Tierrechte und gegen Gewalt an Tieren einsetzen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Mir liegt das Thema Milch sehr am Herzen, weil die Milchindustrie einfach unfassbar schrecklich ist und den Müttern ihre Kinder entreißt. Generell finde ich es aber wichtig, sich mit allen Bereichen zu beschäftigen, in denen Tiere ausgebeutet werden und überall ein Zeichen zu setzen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Mit dem Streetteam mach ich besonders gerne die Fleischberg-Aktion, weil es immer Spaß macht und für viel Aufsehen sorgt. Außerdem gehen wir in Stuttgart immer sehr gerne nach den Aktionen noch mit unseren Aktivist*innen was essen und verbringen eine schöne Zeit miteinander.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Schaut was eure Stärken sind und wie ihr sie für Tierrechte einbringen könnt. Dabei ist es egal, ob ihr gut kochen, backen, singen, malen oder was anderes gut könnt. Schließt euch zusammen, um euch gegenseitig zu ermutigen, zu unterstützen und um gemeinsam mehr zu erreichen.

Streetteam

Mit anderen für Tiere aktiv werden.
Mitmachen

Go Vegan!

Regenwald schützen: 5 einfache Dinge, die ihr jetzt tun könnt

Ihr wollt den Regenwald schützen? Diese 5 Dinge könnt ihr jetzt tun, um den Regenwald zu retten!

20.Jul 2020

1. Greift zu Fleischalternativen

Futtermittel werden unter anderem im Regenwald angebaut, um die Tiere, die hinterher in Deutschland auf dem Teller landen, zu ernähren. Denn hier stehen die Flächen überhaupt nicht zur Verfügung. Wenn wir den deutschen „Fleischhunger“ nur über den Anbau in Deutschland stillen wollten, dann müsste die gesamte Fläche von Rheinland-Pfalz mit Soja bepflanzt werden. In den letzten Jahren wurden 8 % des abgeholzten Regenwalds im Amazonas allein für Weideflächen genutzt. Beißt in die zahlreichen realistischen Fleischalternativen statt in ein Steak, und schützt so den Regenwald und damit auch unser Klima und die aussterbenden Arten!

© Beyond Meat

2. Probiert vegane Milchprodukte aus

Auch die Kühe in der Milchindustrie müssen ernährt werden. Immer wenn ihr beim Kaffee zur Hafermilch statt zur Kuhmilch oder beim Müsli zu pflanzlichen Joghurtalternativen greift, macht ihr die Welt ein kleines Stückchen besser. Auch für cremiges Eis braucht kein Mensch mehr Kuhmilch. Testet euch durch und begeistert andere davon!

© Tim Wright

3. Kauft Schuhe aus veganem Leder

Ihr braucht ein neues Paar Schuhe, eine Handtasche oder ein Portemonnaie? Auch Leder spielt eine wichtige Rolle bei der Zerstörung des Amazonas-Regenwalds, denn mit den Häuten von Kühen wird genauso Geld gemacht wie mit ihrem Fleisch. Setzt deshalb auf vegane, faire und ökologische Sneaker oder auf Schuhe aus dem Secondhand-Shop.

4. Vermeidet Produkte mit Palmöl

Wegen der riesigen Nachfrage werden auch für Palmöl große Flächen des Regenwalds abgeholzt. Palmöl ist mittlerweile in jedem zweiten Lebensmittel enthalten, dazu gehören beispielsweise Schokocreme, Margarine oder auch Eis. Werft beim nächsten Einkauf einen Blick auf die Verpackungen und greift lieber auf palmölfreie Snacks zurück.

5. Informiert andere

Motiviert euer Umfeld dazu, sich mehr über das Thema zu informieren, beispielsweise indem ihr einen gemeinsamen Filmabend mit Cowspiracy startet. Oder fordert euch zu einer gemeinsamen Challenge heraus und testet mit unserem Vegankickstart-Programm für einen Monat die vegane Lebensweise.

Und hier sind noch 5 Dinge, die jeder gegen den Klimawandel tun kann.