Klimastreiks: Mit diesen Demos waren unsere Streetteams dabei

Am 24. September gab es in Deutschland zahlreiche Klimastreiks von Fridays for Future. Hier findet ihr die Bilder der Streetteam-Aktionen!

22.Okt 2021

Am 24. September 2021 haben sich die PETA ZWEI-Streetteams an den Klimastreiks von „Fridays for Future“ beteiligt und zahlreiche Aktionen zum Thema Umwelt und Klima in verschiedenen deutschen Städten veranstaltet.

Klimastreiks im September 2021: Acht PETA ZWEI-Streetteams haben mitgemacht

Unter anderem in Saarbrücken, Tübingen, Stuttgart, Wuppertal und im Ostfriesland haben sich PETA ZWEI-Streetteams an den bundesweiten Klimastreiks von Fridays for Future beteiligt.

Mit verschiedenen Kostümen, anderen Requisiten und aussagekräftigen Plakaten haben unsere Streetteams in den einzelnen Städten demonstriert und auf den Zusammenhang zwischen dem Konsum tierischer Produkte und der globalen Klimakatastrophe hingewiesen.

Zusätzlich gab es im September fünf Streetteam-Demos zum Thema Klima mit den „Klimatellern“ und Superheld:innenkostümen. Die Streetteams haben mit unseren Bannern deutlich gemacht, dass nachhaltiger Klimaschutz nur vegan geht und in dem Zusammenhang auf unser Veganstart-Programm zum Einstieg in eine tier- und umweltfreundliche Lebensweise hingewiesen.

Ihr wollt euch für Klimaschutz und Tierrechte einsetzen?

Wenn ihr für Tiere und für den Umwelt- bzw. Klimaschutz aktiv werden möchtet, könnt ihr euch einem PETA ZWEI-Streetteam in eurer Nähe anschließen und bei Aktionen und Demos mitmachen.

Streetteam

Mit anderen für Tiere aktiv werden.
Mitmachen

Go Vegan!

So viel Tierblut klebt an euren Jacken von Canada Goose

Angeblich hält sich Canada Goose an den Tierschutz. Doch Aufnahmen zeigen, wieviel Tierleid wirklich in den Jacken steckt.

© PETA USA
22.Okt 2021

Update vom 15. Oktober 2021

Canada Goose hat im Juni 2021 bekannt gegeben, bis Ende 2022 den Verkauf von Pelz einzustellen. PETA Organisationen weltweit und unzählige Graswurzelaktive haben zuvor jahrelangen Druck auf das Unternehmen ausgeübt. Vor diesem Hintergrund haben wir die Kampagne gegen Canada Goose auf Eis gelegt und arbeiten nun im Hintergrund daran, dass das Unternehmen zukünftig auch keine Daunen mehr verarbeitet.  

Originaltext vom 26. November 2019

Im Winter sind die Daunenjacken von Canada Goose wieder überall. Aber kaum jemand weiß, wie es den Gänsen geht, von denen die Federn darin stammen oder woher der Pelzkragen eigentlich kommt. Die Firma selbst beruhigt ihre Kunden gerne, indem sie sagt, es sei ihr wichtig, „alle tierischen Materialien aus ethischen Quellen zu beziehen.“ Was nicht mehr ganz so authentisch klingt, wenn man sich diese Aufnahmen eines Augenzeugen aus einem Zuliefererbetrieb ansieht.

Gänse werden brutal zerdrückt

Auf den Recherchebildern erkennt man unschwer die extreme Tierquälerei, welche die Gänse der James Valley Colony Farm erleiden müssen. Die Arbeiter pferchen die Tiere in kleine Drahtkäfige, um sie für den Transport zum Schlachthof einzusammeln. Die Gänse geraten darin in Panik und trampeln sich gegenseitig zu Boden. Mindestens eine Gans stirbt und wird von einem Arbeiter über den Zaun geworden. Die Arbeiter reißen die Tiere am Hals und werfen sie so brutal in die Transportkisten, dass noch bei der Schlachtung Blutergüsse, Knochenbrüche und ausgerenkte Gelenke zu erkennen sind.

Mitarbeiter toeten Gaense© PETA USA
Einige Gänse waren noch bei Bewusstsein während sie ausbluteten

Nach dem mehrstündigen Transport zum Schlachthof bleiben die Tiere teilweise bis zu 24 Stunden in ihren engen Käfigen, ohne Wasser oder Futter, bevor sie am Hals gepackt, betäubt, kopfüber an den Beinen aufgehängt und getötet werden, indem ihnen Arbeiter die Kehle durchschneiden. Ein Augenzeuge von PETA USA berichtete, dass einige Vögel noch mit den Flügeln schlagen und den Kopf bewegen, während sie ausbluten. Das bedeutet, dass sie wohl noch bei Bewusstsein sind.

Kojoten werden die Pfoten zertrümmert

Für den Pelzkragen an der Kapuze lässt Canada Goose in Nordamerika Kojoten jagen. Meist werden die Tiere mit Schlagfallen gefangen, die sich tief in ihre Pfoten graben. Gerät ein Kojote in eine Schlagfalle, verursacht diese schwere blutige Wunden in seinen Pfoten oder verstümmelt sie sogar.

Die Fallen werden nicht regelmäßig kontrolliert, sodass ein Kojote über Stunden oder sogar Tage unter Schmerzen gefangen und Fressfeinden ausgeliefert ist. Wenn der Jäger dann kommt, erschießt, erwürgt oder tritt er den Kojoten tot. Und das alles für ein kleines Stückchen Fell an der Kapuze.

Ihr wollt etwas gegen diese Tierquälerei unternehmen? Kauft keine Kleidungsstücke mit Pelz oder Daunen und unterstützt unseren Appell an Canada Goose, keine Daunen mehr zu verkaufen. Teilt dem Unternehmen mit, dass ihr bis dahin nichts bei ihm kaufen werdet.