Patricia aus dem Streetteam Leipzig

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Patricia, 25, die das Streetteam Leipzig leitet.

04.Mrz 2019

Seit wann bist du dabei?

Seit November 2016.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Als ich nach Leipzig gezogen bin, lebte ich schon lange vegan und hatte auch schon ein bisschen Erfahrung im Bereich Tierrechte und Demos. Das Streetteam Leipzig hatte zu dem Zeitpunkt gerade keine Leitung, und es war die einfachste Möglichkeit mich aktiv für Tierrechte einzusetzen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Ich würde sagen, mir liegen alle Tierrechtsthemen gleichermaßen am Herzen. Mein Wunsch ist es, die Ausbeutung und das Leid aller Tiere zu beenden. Daher finde ich alle Tierrechtsthemen gleich bedeutsam. 

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Stände bei Konzerten oder auf Festivals machen natürlich super viel Spaß, aber meine Lieblingsmomente sind mit Abstand die, bei denen man merkt, dass man eine Person mit einer Aktion erreicht oder zum Umdenken angeregt hat. Egal, ob es die Familie ist, die sich nach einem Gespräch mit uns entscheidet, doch nicht in den Zoo zu gehen, oder der Fleisch-Liebhaber, der sich für den Veganstart anmeldet. Meine Lieblingsaktion letztes Jahr war daher auch die Fleischschalenaktion. Das war mit Abstand unsere erfolgreichste Aktion, gemessen an den Reaktionen, die wir zurückbekommen haben.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Schaut euch am besten nach Tierrechtsdemos in eurer Nähe um, schnappt euch vielleicht noch eine Freundin oder einen Freund und geht einfach mal hin. Ich hatte total Bammel vor meiner ersten Demo, aber ich wurde total herzlich empfangen, und es war eine tolle Erfahrung. Ich finde, dass sich Demos wie Ampelaktionen besonders gut zum Einstieg anbieten.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

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Die 5 besten Tipps zum Anti-Valentinstag

Euer Leben ist nur was wert, wenn ihr einen Supermenschen an eurer Seite habt? Unsinn. So macht ihr den 14. Februar auch als Single zu eurem Tag.

04.Mrz 2019

1. Helft aus

Studien zeigen: Wer anderen hilft, fühlt sich danach selbst besser. Was liegt zum Valentinstag also näher, als im örtlichen Tierheim auszuhelfen? Knuddeleinheiten mit den Hunden oder Katzen vor Ort inklusive.

2. Lasst es raus

Alleine zu sein, wenn man nicht alleine sein will, kann ganz schön schlechte Laune machen. Diese ganze negative Energie könnt ihr allerdings auch zum Guten nutzen. Regt euch nicht über euer eigenes Leben auf, sondern über Firmen, die Tierversuche machen, oder über euer lokales Lieblingscafé, das immer noch eine Extra-Gebühr für Hafermilch verlangt – und beschwert euch darüber. Höflich, aber bestimmt – für mehr Liebe auf der Welt.

3. Schaut euch um

Es muss ja nicht immer gleich die Suche nach dem nächsten Für-immer-Menschen sein: Auf vielen Dating-Plattformen könnt ihr angeben, ob eure nächste Kurzbekanntschaft beispielsweise vegan sein sollte. Oder ihr schließt euch dem Streetteam in eurer Stadt an und lernt gleichgesinnte Leute für Freundschaften und andere Beziehungen kennen.

4. Netflixt und chillt

Wer sagt, dass Netflix-Abende nur zu zweit gehen? Alleine habt ihr die Couch und das Popcorn für euch und könnt außerdem noch entscheiden, was läuft. Ein Taschentuch-Spielfilm wie „Okja“ oder lieber eine Doku wie „Cowspiracy“, neben der einem die eigenen Probleme schön unwichtig vorkommen? Ihr habt die Wahl.

5. Gönnt euch

Beste Lebensweisheit: Man muss erst mal zu sich selbst lieb sein, bevor andere Menschen was davon abbekommen. Das gilt besonders für süße Gesten. Gönnt euch also einen schnellen Mikrowellen-Tassenkuchen,eine Portion Churros oder fahrt gleich einen ganzen Erdnussbutter-Schoko-Kuchen auf, den ihr mit niemandem teilen müsst.

Unsere einzig wahre Liebe sowieso: Erdnussbutter. Hier sind die 5 besten Rezepte.