Referate über Tierrechte – Tipps für eure Vorträge in der Schule

Ihr möchtet eure Schulkameraden mit Referaten über Tierrechte aufklären? Wir haben einige Tipps für euch!

09.Feb 2021

Ihr selbst seid über das Thema Tierrechte schon top informiert. In den Köpfen der anderen will es aber einfach nicht ankommen. Zum Glück hält jedes Schuljahr unzählige Möglichkeiten bereit, um Tierrechte zum Thema zu machen. Mit unseren Tipps könnt ihr euren Klassenkameraden bei der nächsten Gelegenheit vor Augen führen, was in unserem Verhältnis zu Tieren alles mächtig schiefläuft und wie sie selbst etwas daran ändern können.

Referat halten

Mit ein bisschen Kreativität lässt sich in fast jedem Fachbereich ein Thema mit Tierrechtsbezug finden. Der Biologie-Unterricht eignet sich beispielsweise, um über die Wissenschaftlichkeit von Tierversuchen zu diskutieren, über die vegane Ernährung aufzuklären oder Einblicke in das Leben von Tieren in Zoos zu geben. Im Ethikunterricht kann das Thema Speziesismus behandelt werden, und im Englischunterricht habt ihr vielleicht sogar die Möglichkeit, euer Thema ganz frei zu wählen. Ausreichend Infos zu allen Themen findet ihr bei PETA und PETA ZWEI.

Materialien kostenlos bestellen

Das Beste ist: Wir unterstützen euch dabei! Wir haben Infomaterial wie Broschüren, Flyer und Infografiken zu verschiedenen Themen, mit denen ihr Tierrechtsthemen anschaulich erklären könnt.

Schreibt uns und schildert uns euer Vorhaben über [email protected]. Wir schicken euch das Material kostenlos zu!

PETAs Tierrechtsreferenten einladen

Ihr fühlt euch selbst noch nicht bereit, diese Themen vor eurer Klasse zu präsentieren?

Kein Problem, ihr könnt auch unsere Tierrechtsreferenten mit eurem Wunschthema zu euch einladen. Informiert eure Lehrer über diese Möglichkeit oder bringt den Vorschlag bei den nächsten anstehenden Projekttagen ein.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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Go Vegan!

Natali aus dem Streetteam Stuttgart

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Natali, 33, die das Streetteam Stuttgart leitet.

09.Feb 2021

Seit wann bist du dabei?

Seit Juli 2019

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Weil ich schon sehr lange im Tierschutz tätig bin (u. a. als Gassigeher im Tierheim Ludwigburg und als Taubenwartin für den Max-Kade-Turm im Unipark Stuttgart) und durch PETA ZWEI und das Streetteam die Möglichkeit gefunden habe, zusammen mit einem Team tiefgreifender und weitreichender für Tierschutz und Tierrechte einstehen zu können.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Nein, für mich ist die Aufklärung aller Formen der Tierausbeutung gleich bedeutsam. Für mich ist es besonders wichtig, alle Themenbereiche aufzugreifen, darüber zu informieren und die Menschen auf die Missstände aufmerksam zu machen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Als Leiterin macht mir das Planen von Aktionen besonders Spaß. Wenn wir mit unserem tollen Streetteam durch eindrucksvolle und ausdrucksstarke Kostüme, Masken, Schilder, Plakate und unser geliebtes Megafon 😉 nicht zu übersehen und zu überhören sind, entsteht eine sehr starke Gruppendynamik. Besonders toll fand ich letztes Jahr unsere Fleischschale, die durch das Kunstblut aus Rote-Beete-Saft für jede Menge Aufsehen gesorgt hat. Der Fokus unserer Aktionen liegt für mich immer auf dem konstruktiven Austausch mit Passanten, wobei unsere PETA- und PETA-ZWEI-Flyer eine sehr große Stütze sind.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Ihr könnt uns sehr gerne über Facebook und Instagram anschreiben und nach Konzepten, Abläufen und bisherigen Erfahrungen fragen bzw. auch mit anderen Teilnehmern in Kontakt treten.

Ihr könnt euch auch nach Tierheimen und Lebenshöfen in eurer Stadt oder Umgebung erkundigen und fragen, ob sie Hilfe brauchen. Oft ist da jede helfende Hand willkommen. Über soziale Netzwerke kann man Erfahrungen austauschen und mit anderen Menschen teilen. So lernt man nie aus, kann andere für den Tierschutz und das Interesse an Tierrechten inspirieren und sich gegenseitig informieren und unterstützen.