So macht ihr eure Mensa vegan(er)

Immer Pommes und Salat zu futtern ist zwar lecker, aber auf Dauer langweilig. Mit unseren Tipps klappt das mit dem vegan Essen auch an eurer Uni oder Schule.

13.Jul 2016

Verantwortliche ansprechen

Eigentlich ist das gar nicht so schwer, denn die meisten Verantwortlichen sind kooperativ und haben immer ein offenes Ohr für Vorschläge und Anregungen. Manchmal reicht es schon, einfach den Direktor oder die Mensa-Leitung anzusprechen. Erklärt ihnen ganz sachlich und freundlich, warum es veganes Essen in eurer Mensa geben sollte. Wenn das alleine nicht funktioniert, lasst euch nicht entmutigen.

Petitionen auslegen

Ladet euch unsere Unterschriftenliste runter und bittet eure Freunde, Mitschüler oder Kommilitoninnen, eure Kampagne für veganes Essen zu unterstützen.

Das Projekt erklären

Geht mit den Petitionen und unserem Beispielbrief zu eurem Direktor und erklärt ihm, dass euer Projekt von vielen unterstützt wird und dass es viele Bezugsquellen für vegane Produkte gibt. Bietet an, bei der Einführung von veganem Essen in allen Bereichen zu helfen. Hilfreich sind auch unsere Großküchenrezepte, die ihr euch hier herunterladen könnt. Und nicht vergessen: immer nett bleiben!

Eltern dazuholen

Wenn ihr noch in der Schule seid, bittet eure Eltern, mit den Verantwortlichen zu sprechen. Schließlich sollte allen Schülern ein gesundes Mittagessen zustehen.

Anbieter und Rezepte parat haben

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, woher das Essen in eurer Schule oder Uni kommt. Wenn eure Schule/Uni ihr Essen bei einem Großhändler ordert, seht euch unsere Liste von veganen Caterern und Bezugsquellen an. Wenn bei euch selbst gekocht wird, müsst ihr euch nur mit den Verantwortlichen unterhalten und sie bitten, ein veganes Gericht auf die Auswahlliste zu setzen. Checkt dazu unser Dokument mit veganen Großküchenrezepten.

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Unterschreibt jetzt dagegen, dass Schweine mit CO2 betäubt werden

Noch werden jedes Jahr 60 Millionen Schweine für ihr Fleisch getötet. Bis das aufhört, soll wenigstens die Betäubung vorher funktionieren.

Foto: VGT.at
13.Jul 2016

Eine halbe Minute kann ganz schnell vorbei sein oder endlos lang. 30 Sekunden lang um Luft ringen zu müssen, während drumherum alles schreit und springt und vor Angst durchdreht, ist unmenschlich. Aber genau das machen wir mit einem Großteil der rund 60 Millionen Schweine, die jedes Jahr in Deutschland zum Essen getötet werden.

Man muss nur hinsehen, um zu merken, dass die Betäubung mit CO2 für die Tiere extrem brutal ist. Aber auch wissenschaftliche Studien haben gezeigt, was passiert, wenn das Gas die Schleimhäute der Tiere reizt und ihnen den Atem abschnürt, bevor es sie betäubt. Trotzdem machen die Betriebe weiter, denn für sie ist Kohlendioxid eine der günstigsten Methoden, Schweine vor dem Schlachten ruhigzustellen.

Am besten wäre es, überhaupt keine Tiere mehr zu töten und zu essen. Aber bis wir das erreicht haben, sollen sie dabei so wenig leiden wie möglich.

Helft uns, indem ihr die PETA-Petition an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt unterschreibt und ihn damit auffordert, die CO2-Betäubung von Schweinen zu verbieten. www.peta.de/leidvolle-gasbetaeubung

Ihr wollt noch mehr für die Tiere tun? Kommt ins Streetteam!